SUCHE   
  

Allgemein

2013
06
Mrz

Young volunteer in retirement houseDie Riester-Rente ist nach wie vor beliebt: nach Angaben des Bundesfinanzministeriums nehmen über 15 Millionen Deutsche die staatlich geförderte private Altersvorsorge in Anspruch, Tendenz steigend. Beliebt ist das Modell insbesondere bei Arbeitnehmern, doch auch Selbständige können von der Riester-Rente profitieren.

Was nutzt die Riester-Rente? Die eigene private Altersvorsorge kann mit Hilfe von staatlicher Unterstützung aufgebessert werden. Wer diese Förderung nutzt, kann damit eine jährliche Grundzulage von 154 Euro erzielen. Für Kinder, die nach 2008 geboren wurden, bekommt der Riester-Sparer 300 Euro pro Jahr vom Staat. Auch für die über 4 Millionen Freiberufler und Selbständige in der Bundesrepublik gibt es verschiedene Möglichkeiten ihre Altersvorsorge durch die Riester-Rente aufzubessern.

Riester für Ehepartner

Wenn der förderberechtigte Ehepartner ordnungsgemäß in die Riester-Rente einzahlt, kann dessen selbständiger Partner einen eigenen Vertrag zur privaten Rentenversicherung abschließen und ebenfalls die staatliche Förderung beantragen. Der nun mittelbar förderberechtigte Ehepartner muss pro Jahr mindestens 60 Euro einzahlen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt bekommt der Beitragszahler in gleicher Weise die Grundförderung vom Staat .

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit für Selbständige als unmittelbar Förderberechtigte im Sinne der Riester-Rente zu gelten: sie können ihren nicht berufstätigen Ehepartner als Minijobber anstellen. Für den Minijobber besteht ein Anspruch auf die Riester-Förderung, wenn er die Rentenversicherungsabgabe aus eigener Tasche von 15 Prozent auf 18,9 Prozent aufstockt. Dadurch gilt der Minijobber als pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung und beide Ehepartner können von der Riester-Förderung profitieren. Die Riester-Zahlungen können zusätzlich steuerlich geltend gemacht werden.

Riester für Künstler

Wer in die Künstlersozialversicherung freiwillig einzahlt kann ebenfalls riestern. So können auch Schauspieler, Graphiker, Musiker und Journalisten die Grundförderung und die Kinderförderung einfordern und ihre Zahlungen beim Finanzamt absetzen.

Eine allgemeine Beratung und weitere Informationen zum Thema Riester-Rente bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales oder der Deutsche Rentenversicherung Bund an.

Quelle: aachener-zeitung.de, bundesfinanzministerium.de

2013
02
Mrz

Projektmarkt, die größte Community von Freiberuflern in Europa, bietet mit einem Stand auf der CeBIT 2013 die Möglichkeit zum kreativen Austausch. Im Mittelpunkt steht das Thema Share-Economy: Projektmarkt unterstützt freies, selbst-organisiertes Arbeiten und stellt dafür Raum zur Verfügung.

Das Prinzip bewährt sichprojektmarkt schon seit 2 Jahren in Lübeck, wo das erste Kreativhaus cloudsters auf über 1.600 Quadratmetern Freiraum, Denkraum und Arbeitsraum für Künstler, Dienstleister, Handwerker, Berater, Trainer usw. bereit stellt. Ein zweites Kreativhaus entsteht gerade in Hamburg, weitere sollen folgen. Der Messestand von Projektmarkt auf der CeBIT möchte die Möglichkeit für neue Initiativen bieten.

Bei Projektmarkt steht die „Zusammenarbeit von Talenten“ auf Augenhöhe und in Gemeinschaft im Vordergrund. Der Gedanke hinter Projektmarkt: gemeinnütziges Engagement für ein zukunftsfähiges Wirtschaften. Dieser Ansatz wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet.

Der Messestand von Projektmarkt ist von Dienstag, 05. März ab 10:00 Uhr bis Samstag, 9. März bis 18:00 Uhr für Besucher geöffnet und befindet sich in Halle 17, Stand E52.

Quelle: xing.com

Bildquelle: luebeck.cloudsters.net

2013
28
Feb

Der deutsche Mittelstand hat die Vorteile des Online-Jobangebots erkannt. In der Human Cloud finden Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen - das ermöglicht den Unternehmen eine gezielte und kostengünstige Suche nach Mitarbeitern und eröffnet Arbeitnehmern ein breites Angebot an flexiblen Stellen, unabhängig von ihrem jeweiligen Standort.

Die virtuelle Jobvergabe boomt: Online-Jobbörsen die zwischen Unternehmen und Dienstleistern vermitteln verzeichnen ein stetiges Wachstum. Im Gegensatz zu herkömmlichen Online-Plattformen fallen für die Unternehmen zunächst keine Kosten an. Erst wenn das ausgeschriebene Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, zahlt der Arbeitgeber Gebühren für die Vermittlung an die Plattform.

Ausgleich auf dem europäischen Arbeitsmarkt

Von Online-Jobs profitieren auch Arbeitnehmer aus Ländern mit einer hohen Arbeitslosenquote. Durch ortsunabhängige, flexible Beschäftigungsverhältnisse können Unterschiede auf dem europäischen Arbeitsmarkt ausgeglichen werden. Möglichkeiten bieten sich hier insbesondere in den Bereichen IT und Programmieren, Multimedia und Gestaltung sowie Textern und Übersetzern. Eine deutsche Firma kann dann beispielsweise einen spanischen Webdesigner für die Gestaltung ihrer Homepage beschäftigen. Die Flexibilität der virtuellen Jobs bietet u. a. auch Studierenden die Chance neben dem Studium freiberuflich zu arbeiten.

Gute Verdienstaussichten für den IT-Bereich

Dienstleister aus der IT-Branche ziehen aus dem weltweiten Fachkräftemangel in ihrem Bereich einen besonderen Vorteil. Sie konnten ihr Einkommen in den vergangenen Jahren deutlich steigern. Insgesamt sehen Experten ein großes Wachstumspotenzial für virtuelle Jobs. Unternehmen werden ihrer Meinung nach die Möglichkeit der Suche nach Dienstleistern in der Human Cloud vermehrt nutzen. Vor allem der deutschsprachige Raum ist in der Online-Jobvergabe überdurchschnittlich stark vertreten. Deutschland ist weltweit unter den Top 10 der Länder, die online Arbeitskräfte suchen.

online_arbeit_human_cloud_TitelbildmitdynamischerHoehe

 

Bildquelle: elance.com

Quelle: wirtschaftsforum.de

2013
22
Feb

Klimahelden auf der Berlinale

Beitrag von dominic / Kategorie: Allgemein, Events

Vor einer Woche startete ENTEGA anlässlich der Berlinale die „Mission Zero Emission“.

Durch die Aktion sollten Besucher und Fans der Berlinale auf Energieverschwendung aufmerksam gemacht werden und mit ihrem Energiespartipp andere zum Energiesparen inspirieren. In der Facebook-App wurden hierzu Comicversionen der „Klimahelden“ gezeichnet und mit dem persönlichen Energiespartipp versehen. Rund 200 Bilder finden sich bis heute in der Klimahelden-Galerie.

Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, wurde auch ich gezeichnet.

Hier mein Comic:

Klimaheld Dominic

2013
20
Feb

Plattform für kreative Ideen

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Freiberufler, Tipps

Was sich in den Niederlanden bereits bewährt hat kommt nun auch nach Deutschland: eine Plattform für unternehmerische Ideen bietet jungen Unternehmern die Möglichkeit ihre Pläne vor einem Gremium vorzustellen und auszutesten.CIS_blauwe-bg

Der Vorteil: die im "stillen Kämmerlein" entwickelte Idee wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Mögliche Probleme oder Fragen zur Umsetzung können in einer vertrauensvollen Atmosphäre mit einem breiten Team diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es können Geschäftsideen für Startups im non-profit oder profit Bereich sein, aber auch wissenschaftliche oder ideelle Projekte.

Der erste Abend findet am 6. März in Köln statt.

Genauere Informationen unter http://coolideassociety.com/events/cologne/

2013
13
Feb

Warum freelancer?

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Freiberufler

 

Eine Studie von Infografik ist den Motiven sich selbständig zu machen auf den Grund gegangen.

Infografik-Freelancer-520x1058

Allen voran lässt die Hoffnung auf eine flexiblere und freiere Zeiteinteilung viele Arbeitnehmer den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Ihr Ziel: ein besserer Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben.

Viele, die eine berufliche Zukunft als Freelancer anstreben, treibt auch die Aussicht auf weniger Kontrolle durch den Chef an. Der eigene Herr sein, das klingt verlockend! Ein weiterer Grund für die Selbständigkeit: neuer Schwung für die Karriere und die Aussicht auf ein besseres Einkommen.

Neben diesen vielversprechenden Perspektiven entscheiden sich manche Erwerbstätige aber auch aufgrund von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen für die selbständige Karriere. Ein weiteres Ergebnis der Studie: je länger man als Freelancer arbeitet, desto weniger wahrscheinlich kehrt man in ein Angestelltenverhältnis zurück.

Quelle: unternehmer.de, 24seventalent.com

 

2013
05
Feb

Die bevorstehende Vereinheitlichung der Datenschutzregelungen auf EU-Ebene stellt die IT-Industrie vor große Herausforderungen. Vertreter der Branche kritisieren die Pläne der EU und warnen vor neuen bürokratischen Hürden.

Auch Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des IT-Branchenverbandes Bitkom, meldet sich auf dem 7. Europäischen Datenschutztag in Brüssel zu Wort. Datenschutz sei zwar sinnvoll, in der Praxis aber schwer umsetzbar. Die Benutzerfreundlichkeit würde durch den EU-weiten Datenschutz eingeschränkt und viele bislang kostenfreie Online-Dienste seien dann nicht mehr nutzbar.

Die EU arbeitet seit Anfang 2012 an einem Gesetzesentwurf zum Datenschutz. Im Kern geht es darum, dass Firmen personenbezogene Daten nur noch nach ausdrücklicher Zustimmung des Online-Nutzers verarbeiten dürfen. Eine Nutzung der Daten soll auch möglich sein, wenn das Gesetz dies eindeutig erlaubt. Möglicherweise ist eine Datenverarbeitung ebenfalls erlaubt, wenn „berechtigte Interessen“ vorliegen, wie es in einem Entwurf der EU heißt. Ändert ein Unternehmen seine Bedingungen, soll die bisherige Einwilligung der Nutzer ungültig werden. Diese Regelung könnte an Facebook gerichtet sein, um deren Strategie zu unterbinden Daten von Nutzern nachträglich zu veröffentlichen.

In einem Punkt kommt die EU den Unternehmen entgegen: so sollen diese zum Zweck der Direktwerbung Daten weiterhin nutzen können. Ein weiterer Vorteil für Unternehmen: ein einheitliches Datenschutzgesetz bietet mehr Rechtssicherheit.

Unklar ist noch die Überwachung des Datenschutzes: Nutzer müssen sich dann entweder an die Datenschutzbehörde wenden, in dem das betreffende Unternehmen seine EU-Zentrale hat oder können Verstöße weiterhin an die Aufsichtsbehörde in ihrem Heimatland melden. Eine Datenschutzbehörde auf EU-Ebene ist vorerst nicht geplant.

Quelle: www.spiegel.de

2013
25
Jan

Im Interview mit welt.de spricht Gary Swart, Chef von Odesk, der größten Online-Arbeitsvermittlung auf Projektbasis, über virtuelle Büros, Globalisierung und die Vorteile, die die Entwicklung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat.

Swart geht davon aus, dass das virtuelle Büro die Basis für Arbeit 3.0 sein wird, wie er die aktuelle Entwicklung auf dem internationalen Markt nennt. Er erwartet eine zweite Globalisierungswelle, ermöglicht durch drei Faktoren: Die weltweit zunehmende Verfügbarkeit von Breitbandanbindungen ans Netz, frei verfügbare Technologie für effizientes Zusammenarbeiten, zum Beispiel Cloud-Office, und die Tatsache, dass es immer mehr Jobs gibt, die online funktionieren.

Davon würden Unternehmen profitieren, denn auch für Swart ist die größte Gefahr für das Wachstum von Unternehmen der Fachkräftemangel – der mit dieser neuen Organisation behoben werden könnte. Ein weiterer Vorteil: Die zusätzliche Flexibilität, die Unternehmen durch Projektarbeit gewinnen.

Aber auch die Arbeitnehmer profitieren von den Veränderungen: Besonders für Arbeitnehmer aus Entwicklungs- oder Schwellenländern bedeuten sie eine große Chance auf höhere Löhne und einen sichereren Lebensunterhalt, ist sich Swart sicher. Bereits jetzt würden 80 Prozent aller Aufträge bei Odesk über nationale Grenzen hinweg vermittelt. Allerdings betrüge der Durchschnittslohn aller Auftragnehmer auf Odesk nur etwa 15 Euro pro Stunde – Spezialisten mit Top-Bewertungen und gesuchten Fähigkeiten könnten jedoch oft ein Vielfaches verlangen, betont Swart, und: „Das Internet sorgt für globale Gleichberechtigung für Fachkräfte“.

Quelle: welt.de

2013
24
Jan

Die aktuelle Engpass-Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt: Einen flächendeckenden Fachkräftemangel gibt es nicht. Trotzdem wird deutlich, dass die Zahl der betroffenen Branchen wächst, und die Situation in diesen Branchen sich zunehmend verschlechtert.

Der BA zufolge betrifft der Fachkräftemangel besonders den technischen Bereich: Experten für die Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie die Bereiche Mechatronik, Elektro und Energie fehlen. Auch Humanmediziner und Altenpflegefachkräfte sowie Kranken- und Gesundheitspflegefachkräfte werden händeringend gesucht. In der IT-Branche sind vor allem in den Bereichen Informatik, IT-Anwendungsberatung sowie  Softwareentwicklung und Programmierung ein Mangel an Experten spürbar.

Einen flächendeckenden Fachkräftemangel würden die Zahlen zwar nicht abbilden, die Zunahme der Schwierigkeiten bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen sei jedoch ein Warnsignal, das die bisherige Grundtendenz bestätigen würde, so BA-Vorstand Raimund Becker.

Die Engpass-Analyse können Sie hier kostenlos herunterladen.

2012
30
Nov

Bis jetzt sah es in Deutschland so aus, dass es den etwa vier Millionen Selbständigen freigestellt war, ob sie für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit vorsorgen oder nicht. Da die Zahl der Freiberufler die so wenig verdienen, dass sie armutsgefährdet sind, immer weiter steigt, rückt Ursula von der Leyen nun die Freiberufler rund um die anstehende Rentenreform in den Fokus und schlägt in der Debatte der zunehmenden Altersarmut eine verpflichtende Altersvorsorge vor. Egal ob gesetzlich oder privat – Hauptsache es wird irgendwo eingezahlt und angespart.

Doch wie sähe so etwas aus?

Zum einem gibt es die Möglichkeit der gesetzlichen Rentenversorgung. Diese sieht eine monatliche Einzahlung vor und bietet dem Nutzer z.B. die Auszahlung einer Altersrente, das Übernehmen von eventuell anfallenden Reha-Maßnahmen etc. Die einzuzahlenden Summen variieren je nach Verdienst des Selbständigen. Die Übersicht rechts zeigt auf, wie so eine Staffelung aussehen würde.

Doch stellen sich Fragen wie z.B. auf welcher Berechnungsgrundlage so ein Tableu entstehen kann, wenn die Einnahmen freiberuflicher teilweise stark variieren können und von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen. Und was passiert wenn man aufgrund einer Auftragsflaute die Summe nicht aufbringen kann? Kann ich „hamstern“ und für mehrere Monate auf einmal einzahlen?

Die zweite Variante wäre die Wahl eines privaten Vorsorgesystems. Die Bundesregierung plant hier für jeden eine Nachweispflicht. Ob es bei solch einer alternativen individuellen Vorsorge jedoch ebenfalls einen bestimmten Satz bzw. eine Mindestsumme gibt, ist nicht bekannt.

Viele Fragen sind noch offen und wurden seitens der Arbeitsministerin auf Mitte des kommenden Jahres verschoben.

 Was denken Sie über die Pläne? Wären solche Maßnahmen förderlich oder passen sie nicht zu dem Konstrukt der Freiberuflichkeit?