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Allgemein

2012
18
Mai

Freelancefolder.com ist immer eine wunderbare Inspirationsquelle - so auch heute:

Die 5 Ws – Wer, Was, Wo, Wann, Warum – kennen die meisten vermutlich aus dem Deutschunterricht (oder eben aus der Journalistenschule). Aber auch für Freelancer können sie durchaus wichtig sein – hier ist eine kurze Übersicht, wie die 5 Ws wem wann helfen können…

Wer?

Seinen Auftraggeber zu kennen ist die Basis jedes Freelancers. Selbstverständlich werden Sie Informationen wie Name, Sitz und Kontaktdaten des Unternehmens kennen. Fast wichtiger ist jedoch, über diese Basics hinauszugehen:

Was ist das Ziel (kurzfristig mit Ihrem Auftrag, aber auch langfristig) Ihres Kunden?

Um was für ein Unternehmen handelt es sich? Ein junges Startup wird vermutlich andere Wünsche und Vorstellungen haben als ein alteingesessenes, traditionelles Familienunternehmen.

Wer ist die Zielgruppe?

Was?

Sie sollten nicht nur die eigenen Skills kennen, sondern auch das Angebot des Auftraggebers. Zu wissen, woraus das Kerngeschäft besteht und die Herausforderungen (auch des Marktes, in dem das Unternehmen sich bewegt) zu kennen, wird Ihnen helfen, genau zu verstehen, was der Kunde von Ihnen erwartet.

Wo?

Wo befindet sich das Unternehmen? Befindet es sich in einem anderen Land, gelten eventuell andere Sitten und Gebräuche, auch im Geschäftsgebaren. Unterschiedliche Sprachen können ein kritischer Faktor in der Kommunikation sein – auch wenn Englisch international als Projektsprache gilt.

Wann?

Die Deadline für ein Projekt ist eine der wichtigsten Informationen für Sie. Sprechen Sie auch ruhig an, wenn der Zeitrahmen Ihrer Meinung nach zu knapp bemessen ist – lieber vorher eine Frage zu viel stellen als hinterher einen unzufriedenen (Ex-)Kunden zu haben.

Warum?

Diese Frage zu stellen wird Ihnen vermutlich einen Blick auf das „Große Ganze“ gewähren – wie die Ziele Ihres Auftraggebers. Das versetzt Sie in die Lage, mit Vorschlägen und Tipps aktiv an der Umsetzung dieser Ziele beteiligt sein zu können. Im schlechtesten Fall hat der Auftraggeber wenigstens das Gefühl, dass Sie engagiert sind.

2012
15
Mai

UPDATE Wie das Hamburger Abendblatt vermeldete, war die Petition erfolgreich: Kurz vor Ende der Frist am Dienstag waren die erforderlichen 50.000 Unterschriften gesammelt. Jetzt muss der Initiator vor dem Petitionsausschuss des Parlaments gehört werden.

Die Pläne von Frau von der Leyen für eine Pflichtversicherung für Selbstständige werden für viele Freiberufler zur Existenzbedrohung, auch wird der Schritt in die Selbstständigkeit weiter erschwert – aufgrund viel zu hoher finanzieller Belastungen, die grade am Anfang der Selbstständigkeit ein hohes Risiko darstellen und der entscheidende Faktor für das Scheitern guter Ideen sein können. Denn geplant sind nicht etwa prozentuale Abschläge des Einkommens, sondern feste Pauschalen – so bekommt das Motto der Reformen „Lebensleistung belohnen“ einen beinahe ironischen Unterton.

Eine Petition für den Bundestag spricht sich jetzt gegen die Regelung aus – unterzeichnen auch Sie die Petition jetzt!

2012
14
Mai

Fachkräfte für Deutschland?

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Markt

Blue Card: So soll Deutschland für ausländische Experten attraktiver werden

Ab dem Sommer soll die Blue Card dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Wichtig ist dabei vor allem, dass Deutschland für Fachkräfte aus dem Ausland attraktiver wird – und dem steht die berühmte deutsche Bürokratie im Wege, zumindest jetzt noch. Aber wird sich das mit Einführung der Blue Card tatsächlich ändern, oder schafft es die Politik wieder, einen guten Ansatz im Meer der Bürokratie zu versenken?

Impulse geht in dem Artikel „Wie Deutschland neue Experten ködern will“ ins Detail:

Die Ausbildung

Generell gilt: Qualifikationen, die im Ausland erworben wurden, sollen einfacher anerkannt werden. Seit April gibt es eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle: Die Fosa (Foreign Skills Approval) bei der Industrie- und Handelskammer in Nürnberg.

Die Anerkennung der Qualifikationen jedoch ist auf den ersten Blick immer noch recht unübersichtlich: Beispielsweise hängt die Zuständigkeit für die Anerkennung von Fachrecht und Bundesland ab, bei den freien Berufen entscheidet die jeweils zuständige Kammer – und für nicht reglementierte Berufe hängt die Anerkennung der Qualifikation von einer Gleichwertigkeitsbescheinigung der zuständigen Stelle ab.

Einreise und Jobsuche

Die Frage des Visums ist verständlicher und praxisnaher geregelt: Bisher erhielt nur derjenige ein Visum, der schon vorab einen Arbeitsvertrag unterschrieben hatte. Das neue Gesetz legt fest, dass sich Fachkräfte, die aus nicht-europäischen Ländern nach Deutschland kommen möchten, ein halbes Jahr in Deutschland aufhalten dürfen, um sich einen Job zu suchen. Absolventen deutscher Universitäten haben nach dem Abschluss künftig 18 statt 12 Monate Zeit, sich einen Job zu suchen.

Das Gehalt

Das Einstiegsgehalt wurde von 66.000 Euro auf 44.800 Euro abgesenkt, besonders gefragte Fachkräfte müssen lediglich ein Jahresgehalt von 34.200 Euro nachweisen.

Kein Vorrang für EU-Bürger

Bevor eine Stelle an einen Experten vergeben werden konnte, musste die Arbeitsagentur bisher prüfen, ob sich ein Deutscher oder EU-Bürger mit gleicher Qualifikation finden ließ. Dies soll sich ab Sommer ändern.

Die Familie

Besitzt ein Ehepartner eine Blue Card, darf auch der andere in Deutschland arbeiten, ohne die Anforderungen erfüllen oder die Sprache beherrschen zu müssen.

Und das Bleiberecht?

Statt 5 Jahre warten zu müssen, können Inhaber der Blue Card bereits nach 3 Jahren das dauerhafte Bleiberecht bekommen, bei guter Sprachbeherrschung sind es nur 2 Jahre. Allerdings: Wer in dieser Zeit Sozialleistungen beansprucht hat, geht leer aus.

Was meinen Sie - ist die Blue Card unbürokratisch genug, um einen tatsächlichen Effekt auf den Fachkräftemangel zu haben?

2012
03
Mai

Blaue Karte gegen Fachkräftemangel

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel möchte die Bundesregierung ausländischen Fachkräften den Weg nach Deutschland ebnen – mit Hilfe einer Blauen Karte.

Von rund 3500 ausländischen Fachkräften, die aufgrund der „Blauen Karte EU“ pro Jahr nach Deutschland kämen, geht die Bundesregierung aus. Die Neuregelung, die in der Koalition nicht unumstritten war, soll Mitte des laufenden Jahres im Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden.

Die Resonanz auf die Neuregelung ist ebenfalls geteilt, denn die Blaue Karte ist keinesfalls als Carte Blanche für Fachkräfte zu verstehen. So wird es ein Daueraufenthaltsrecht nur für Hochqualifizierte mit einem Einkommen von mindestens 48.000€ pro Jahr geben, das ihnen innerhalb von drei Jahren wieder entzogen werden kann, sollten sie in dieser Zeit Sozialleistungen beziehen. Um überhaupt für die Blaue Karte in Frage zu kommen und eine Niederlassungserlaubnis zu erhalten, müssen die ausländischen Fachkräfte mindestens 44.000€, in Berufen mit besonderem Fachkräftemangel 33.000€, verdienen.

Die Neuregelung sei, so die Wirtschaft, zwar ein wichtiger erster Schritt, sie ginge jedoch nicht weit genug. Die Beschränkungen würden kein deutliches Willkommenssignal senden, befand der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).  Unterstützung bekommt diese Sichtweise von den Grünen, die von einem falschen Signal aufgrund der Beschränkungen sprechen.

Ob die Neuregelung weit genug geht und tatsächlich die Auswirkungen des Fachkräftemangels ausgleichen kann, oder ob sie ein zu zögerlicher erster Schritt ist, wird sich erst nach dem Inkrafttreten Mitte des Jahres zeigen – wir sind gespannt!

2012
13
Apr

Mittelstand: Kampf um Fachkräfte

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

So machen Sie Bewerber auf Ihr Unternehmen im Internet aufmerksam.

Besonders der Mittelstand leidet unter dem Fachkräftemangel – kleineren Unternehmen fehlt oft die Bekanntheit sowie ein Employer Branding, das Fachkräfte anzieht.

Was können Unternehmen also tun, um sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu sichern?

Rund zwei Drittel aller Online-Stellenanzeigen finden sich mittlerweile auf den Websites der Unternehmen. Fast 40 Prozent der Einstellungen im Mittelstand kommen online zustande. Das belegt eine Studie der Universität Bamberg.

Usability und Persönlichkeit

40 Sekunden schaut sich der durchschnittliche Interessent eine Webseite an. 40 Sekunden, in denen er nicht nur alles Relevante erfahren sollte, sondern sich auch einen Eindruck über das Unternehmen verschaffen kann. Eine Analyse der Zielgruppe ist also wichtig, ebenso wie eine leicht verständliche Usability der Karriereseite. Versuchen Sie, dem Besucher lästiges Scrollen zu ersparen, oder Informationen, die erst nach zu vielen Klicks zu finden sind. Drei Klicks zur Informationsbeschaffung, mehr werden viele potentielle Bewerber nicht investieren wollen.

Im Ranking des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Potentialpark steht der Gesundheitskonzern Fresenius in diesem Jahr auf dem ersten Platz – eine gute Usability sowie der persönliche Aspekt in Form von Mitarbeiterfotos wurden als Begründung angegeben.

Beim Zweitplatzierten ThyssenKrupp wurde hervorgehoben, dass die Webseite für jede Bewerbergruppe einen eigenen Bereich hat und somit eine klare, übersichtliche Struktur gegeben ist.

Dies sind zwei Aspekte, die auch Mittelständler aufgreifen können und sollten, um attraktive Bewerber anzulocken.

Ihre Arbeitgebermarke erlebbar machen

Vermitteln Sie dem Website-Besucher auf den ersten Blick die besonderen Vorteile, die Ihr Unternehmen seinen Angestellten bietet – zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien, Kinderbetreuung, Weiterbildung, etc.

Auch Ihre Unternehmenskultur sollte schon auf den ersten Blick fast spürbar sein, was sicherlich die größte Herausforderung ist. Echte Fotos oder Artikel Ihrer Angestellten sind ein Anfang, ein kleines Video weckt besondere Aufmerksamkeit. Wichtig ist jedoch, dass es sich nicht um einen offensichtlich werblichen Image-Film handelt, sondern dass die tatsächliche Unternehmenskultur transportiert wird.

Auch projektwerk bietet mittelständischen Unternehmen ab Mai umfangreiche Möglichkeiten, Ihre Arbeitgebermarke bekannter zu machen und zu festigen und so die Aufmerksamkeit talentierter Fachkräfte zu erhalten.

2012
04
Apr

Eine Studie der Personal- und Managementberatung Conciliat GmbH zeigt, dass Talentförderung und emotionale Bindung im Mittelstand Optimierungspotenzial haben, ebenso wie eine zukunftsorientierte, systematische Personalpolitik.

Talentförderung und Kompetenzentwicklung ausbaufähig

Zwar zeigte sich ein Großteil der Befragten mit der Zusammenarbeit im Alltag zufrieden, bei der Kompetenzentwicklung trifft dies jedoch weit weniger zu. Rund ein Drittel der Befragten sagte aus, sie würden nicht regelmäßig mit ihren Mitarbeitern über ihre Entwicklung sprechen – und Neues werde meistens „on the job“ gelernt. Auch der Punkt systematische Talentförderung liegt in vielen mittelständischen Unternehmen brach: Knapp 80 Prozent der Studienteilnehmer gab an, es existierten keine unternehmensinterne Fördereinrichtungen für den Nachwuchs, knapp 70 Prozent der Unternehmen verfügt über keinen Verantwortlichen, der Talente aufspürt und fördert.

Emotionale Bindung gesucht

Dies führt zu einer Unsicherheit in den befragten Unternehmen, was die emotionale Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen betrifft. Nur 38 Prozent der Befragten war der Meinung, ihre Mitarbeiter sähen ihre Zukunft in dem Unternehmen positiv. Von einer emotionalen Bindung ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen gehen nur 18 Prozent der Befragten aus. Es zeigt sich also, dass in vielen mittelständischen Unternehmen Unsicherheit herrscht, ob Talente dem Unternehmen treu bleiben oder das Unternehmen verlassen werden, beispielsweis aufgrund besserer Entwicklungsperspektiven - besonders in Zeiten des Fachkräftemangels, in denen eine qualifizierte Neubesetzung einer Stelle nicht einfach ist, ein durchaus gravierendes Problem.

Employer Branding und Förderung machen attraktiv

Um dieser Unsicherheit, die durchaus negative Konsequenzen für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen haben kann, entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, Nachwuchskräfte und Talente durch Förderung sowie eine mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur an sich zu binden.

Ein weiterer Vorteil, den große Unternehmen haben, ist das Employer Brand: Unternehmen wie z.B. Apple ziehen Talente in Strömen an – weil sie eine attraktive und bekannte Marke sind. Daher ist Employer Branding besonders für den Mittelstand ein nicht zu unterschätzender Faktor, um aus einem Unternehmen einen begehrten Arbeitgeber zu machen.

(Quelle: conciliat.de)

2012
03
Apr

Als Elternzeit-Vertretung suchen wir in Teilzeit eine/n Bürokauffrau /-mann oder Buchhalter /-in für 20 Stunden die Woche ab Juli/August 2012.
Die Stelle ist befristet bis (mindestens) Oktober 2013.

Über uns

Die projektwerk GmbH betreibt seit dreizehn Jahren eine erfolgreiche Projektbörse für zeitlich befristete Projekte und Selbstvermarktung für Freelancer. Über diese Plattform vernetzt projektwerk Freelancer mit Unternehmen aus den Bereichen IT, Creative, Consulting, Engineering, Gesundheitswesen und Medien zur schnellen und effizienten Projektbesetzung. Gerade in Engpassmärkten liefert projektwerk eine wertvolle Unterstützung für Firmen aller Größen.

Deine Aufgaben

  •     Selbständiges Führen der Debitoren- /Kreditorenbuchhaltung,
  •     Buchen von sämtlichen Geschäftsvorfällen mit DATEV
  •     Monatsabschlussarbeiten
  •     Erstellung von Reisekosten
  •     Führen des Kassenbuchs
  •     Umsatzsteuer-Voranmeldungen
  •     Vorbereiten des Jahresabschlusses
  •     Berichtswesen / Pflege der Kennzahlen
  •     Mahnwesen / Pflege der OP-Liste
  •     Büroorganisation / Office-Management

 

Deine Qualifikation

  •     Abgeschlossene kaufmännische oder vergleichbare Ausbildung
  •     Erfahrung in der Buchhaltung
  •     Gute Kenntnisse der DATEV Buchhaltungssoftware
  •     Gute MS Office-Anwenderkenntnisse
  •     Selbstständiger und strukturierter Arbeitsstil, Belastbarkeit, Organisationstalent
  •     Solide Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  •     Strukturierte, eigenverantwortliche und genaue Arbeitsweise
  •     Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit

 

Bewerbungen bitte per eMail an: nora.auria(at)projektwerk.de

2012
28
Mrz

Als Freelancer ist es oftmals schwierig, einen Kredit zu bekommen. Wie Freiberufler die Chance auf einen Kredit effektiv erhöhen können, beschreibt Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung der Deutschen Bank, in einem sehr informativen Artikel für kredite.de, im Folgenden kurz zusammengefasst.

1. Dokumentation der Liquidität
Laut Eva Grunwald verlangen die meisten Kreditinstitute eine Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre. Ihr Tipp: Die darin veranschlagten Einnahmen sollten unbedingt realistisch sein.

2. Sicherheiten
Eine Absicherung, mit der sich Freelancer vor Zahlungsausfällen schützen, gilt als Plus. Versicherungen und Altersvorsorge machen dem Berater gegenüber einen guten Eindruck – erwähnen Sie sie also beim Beratungsgespräch, rät Eva Grunwald.

3. Der Geschäftsausblick
Bereiten Sie sich darauf vor, folgende Fragen zu den folgenden Bereichen zu beantworten: Einschätzung der Auftragslage in den kommenden Jahren, Branchentrends, Entwicklung der Margen und Preise, Wettbewerbsumfeld und Risiken.

4. Kalkulation der Kreditbelastung
Bleiben Sie realistisch – die Expertin empfiehlt: In der Regel dauert eine Immobilienfinanzierung 20 bis 30 Jahre. Die Kreditbelastung sollte also so gestaltet werden, dass sie auch langfristig tragbar ist – und 30 bis 50 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigt.

5. Ein zweiter Kreditnehmer erhöht Ihre Chancen
Ein zweiter Kreditnehmer, der über ein ausreichend hohes Einkommen verfügt, reduziert die Risiken für die Bank, was Ihre Chancen auf eine Zusage erhöht.

2012
21
Mrz

Letzte Woche war Austin, Texas, das Zentrum der vernetzten Welt. Hier traf sich die so genannte Digitale Boheme, also die Social Media-Branche, App-Entwickler, (Vor-)Denker - eben die, die laut Festivalchef Hugh Forrest die „Rockstars unserer Zeit“ sind - zur South By Southwest, oder auch SXSW.

Was vor 25 Jahren als Musikfestival anfing, hat mittlerweile Erfolgsgeschichten wie Twitter oder Foursquare hervorgebracht. Ideen, die hier Anerkennung finden, haben gute Chancen, sich nachhaltig durchzusetzen. Es wird präsentiert, weitergedacht, beworben – und das vor einem beeindruckend großen und in seiner Gesamtheit trendsetzenden Publikum. Hier erlebt man Begeisterung und Idealismus, kombiniert mit einer guten Portion Geschäftssinn und einem bunten Rahmenprogramm – Bespaßung der Netz-Avantgarde.

Aber was waren die Themen, die hängen geblieben sind oder hängen bleiben werden?
projektwerk war natürlich auch vor Ort – Christiane Strasse hat sich besonders nach Trends und neuen Ideen umgesehen, die für Freiberufler und Projektarbeit relevant sind. Die wichtigsten Ansätze stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen hier im Blog vor, so wie die Themen "Better Tomorrow" oder "Future of Work".

2012
16
Mrz

Einer Untersuchung des Institutes für Mittelstandsforschung (ifM) Bonn auf der Basis von Daten der Finanzverwaltung aus 15 Bundesländern zeigt, dass jeder fünfte Gründer als Freiberufler startet: Von den rund 659.000 Gründungen im Jahr 2009 entfielen 150.000 Gründungen auf die Freien Berufe.

Die Untersuchung hat ebenfalls ergeben, dass rund 40 Prozent aller Gründungen in Hamburg und Berlin freiberufliche Gründungen waren. Mit jeweils rund 30 Prozent folgen Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bremen.
Bei den absoluten Zahlen der Freien Berufe lagen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin auf den ersten Plätzen.