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Allgemein

2013
25
Nov

Der amerikanische Autor, Unternehmer und Marketing-Spezialist Seth Godin teilt in seinem Blog gerne Gedanken und Erfahrungswerte mit seinen Lesern – und er weiß, wovon er redet. Der Artikel „The three toxic stooges of the project apocalypse“ beschreibt eigentlich nichts Neues – aber ist ein guter Reminder für alle, die in Projekten arbeiten.

Die so genannten „Handlanger der Projekt-Apokalypse“ (als Autor und professioneller Speaker weiß man eben, wie man Titel zu Eyecatchern macht...) sind laut Godin:

1.     Überzogene Versprechen

Die Anfangsphase eines Projekts kann eine magische Phase sein, in der man sich grenzenlose Möglichkeiten und die perfekte Umsetzung ausmalt. Gerade dann ist jemand wichtig, der die Wahrheit ausspricht – ein „truth teller“, ein ehrlicher, erfahrener Mensch; nicht zu verwechseln mit einem Nein-Sager. Godin zitiert Merlin Mann: „Everything takes more time than you thought, everything costs more money than you thought, and almost everything turns out not quite as cool as you expected."

2.     Mangelhaftes Teilen

Seine Fehler, Sorgen und Hindernisse in den ersten Phasen des Projektes zu verstecken, ist ein basaler Instinkt. Hat man sich erstmal versteckt, fällt es leichter, dies auch weiterhin zu tun – auch innerhalb von Teams.

3.     Zu wenig abschließende Feinarbeit

Strenge Deadlines mögen ihre Vorteile haben (manche brauchen sie sogar), der Nachteil ist jedoch, dass die abschließende Feinarbeit manchmal auf der Strecke bleibt. Aber der Markt beziehungsweise der Kunde beurteilt nicht, wie viel Zeit und Aufwand man in ein Projekt gesteckt hat, er beurteilt das fertige Endprodukt.

Ergänzend führt Godin folgende Punkte an:

1.: Es gibt Fälle, in denen oben genannte Fallen dazu beitragen, ja geradezu nötig seien, um ein Kunstwerk zu schaffen. Diese Herangehensweise ist jedoch nicht zuverlässig.
2.: Das Internet macht es möglich, die Feinarbeit erstmal sein zu lassen und die Öffentlichkeit am Prozess teilhaben zu lassen, Feedback inklusive. Bei Betaversionen eines Produkts/einer Dienstleistung beispielsweise ist dieses Feedback ausdrücklich erwünscht. Der Launch ist in diesem Fall als Anfang, und nicht mehr als Ende eines Projekts zu verstehen. Darauf sollte man eingestellt sein, so Godin.

Den ganzen Artikel im Original finden Sie hier.

 

2013
13
Nov

Sonne satt statt Herbstblues

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Coworking

Immer mehr Freiberufler träumen nicht nur vom Überwintern in südlichen Gefilden - sie setzen diesen Traum auch in die Realität um. Besonders Coworking macht es den Freelancern leichter, den Weg in die Sonne zu finden.

In einem Spiegelartikel berichtet die ehemalige Siemens-Beraterin Katja Andes beispielsweise von ihrer Idee „Sunny Office“: Mit einer Gruppe Freiberuflern ging es in diesem Jahr unter dem Motto „Coworking meets Cohousing“ bereits mehrmals nach Spanien. Im Dezember ist eine Reise auf die Kanaren geplant. Andes sucht nach einer geeigneten Coworking-Bleibe, die sich verschiedenste Freiberufler für einen begrenzten Zeitraum teilen – zum Wohnen und Arbeiten. Kreativer Austausch bleibt dabei nicht aus – und ist auch durchaus gewollt.

Katja Andes hat Visionen: "Es gibt immer mehr Selbständige. Ich träume von einem weltweiten Netzwerk an tollen Locations." Auch kann sie sich vorstellen, dass ihre Idee nicht nur für Selbstständige, sondern ebenfalls für Großunternehmen interessant sein könnte. Eine durchaus denkbare Entwicklung, schließlich sind auch Coworking Spaces, die in den letzten Jahren überall auftauchten, inzwischen nicht mehr nur für Einzelkämpfer interessant, auch immer mehr Firmen nutzen die Möglichkeit als Alternative für ihre Mitarbeiter.

Andes ist nicht alleine mit ihrer Idee – im Spiegelartikel erfahren Sie mehr über die einzelnen Projekte.

Lesen Sie auch hier über das Projekt OpenFinca auf Mallorca, deren Initiatoren uns ein paar Fragen beantwortet haben.

2013
04
Nov

BFB: Austrittswelle

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Freiberufler

Der Verband der Freien Berufe, BFB, steckt in einer existentiellen Krise. Die Architekten sind bereits ausgetreten und Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge hat das Präsidium der Bundesrechtsanwaltskammer den Austritt zum Ende des kommenden Jahres beschlossen. Jetzt sind auch die Ärzte aktiv geworden: Die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben ihre Mitgliedschaft bereits zum Ende diesen Jahres gekündigt.

Hintergrund der Austrittswelle: Eine intransparente Haushaltsführung. Nachdem BFB-Präsident Dr. Rolf Koschorrek und das Präsidium ihre Ämter Mitte Oktober als Reaktion auf die Vorwürfe der Ärzte niederlegten, ist der Verband nun führungslos. Koschorrek hatte das Amt erst 2012 übernommen und neue Strukturen sowie ein strafferes Budget umgesetzt. Ohne Erfolg: „Ich halte den BFB für nicht reformfähig“, so BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery in der „Ärzte Zeitung“. Und er muss es wissen, schließlich war BÄK-Vizepräsidentin Dr. Martina Wenker 2012 für ein knappes halbes Jahr Schatzmeisterin des BFB. Laut „Ärzte Zeitung“ sei nicht einmal sie in ihrem Amt als Schatzmeisterin über alle Zahlungsflüsse informiert gewesen.

Mit den Rechtsanwälten und Ärzten verliert der Bundesverband der Freien Berufe, der als Dachverband rund 1,2 Millionen Freiberufler in 60 Verbänden vertritt, zwei seiner wichtigsten Beitragszahler. Für den 10. Dezember ist eine entscheidende Mitgliederversammlung geplant – angesichts der aktuellen Entwicklungen könnte es statt einer Wiederwahl Koschorreks sogar zu einer Auflösung der Verbandsstrukturen kommen.

2013
29
Okt

Zu diesem Ergebnis kamen YouGov, die im Auftrag von Citrix, einem Anbieter von Cloud-Computing-Lösungen, leitende Angestellte und Führungskräfte von mehr als 1,250 kleinen und mittelständischen Unternehmen zu diesem Thema befragt haben. Besonders erfolgreich sind Unternehmen in dieser Hinsicht dann, wenn die Arbeitsorganisation von Mitarbeitern nicht durch Unternehmensrichtlinien eingeschränkt wird. Dies setzt jedoch voraus, dass Mitarbeiter ihre Arbeit eigenverantwortlich strukturieren und individuell Regeln setzten.

Aus der Studie ging hervor, dass über 80% der Befragten ihre Arbeit in Eigenregie organisieren würden wenn sie die Wahl hätten. Über 51% der deutschen KMU bietet bereits der gesamten Belegschaft die Möglichkeit flexibel zu arbeiten, bei 36% der Unternehmen können Teile der Belegschaft zumindest Arbeitszeit und –ort frei wählen. Mit insgesamt 87% liegen deutsche Unternehmen somit klar über dem weltweiten Durchschnitt von 77%, die ganz oder teilweise mobile Arbeitsweisen ermöglichen.

Als besondere Vorteile des flexiblen Arbeitens nennen die Befragten eine gesteigerte Produktivität (48%) und eine verbesserte Work-Life-Balance (23%). Dabei spielen mobile Technologien eine entscheidende Rolle. 64% der befragten Führungskräfte sind sich einig, dass die gleichzeitige private und berufliche Nutzung mobiler Endgeräte das Leben ihrer Mitarbeiter vereinfacht; 86% glauben sogar, dass die Vorteile flexiblen und mobilen Arbeitens etwaige Bedenken ganz klar überwiegen.

Die Ergebnisse der „Citrix Global Small Business Consumerization of IT” Studie finden Sie hier.

2013
01
Okt

Expertinnen Anke Quittschau und Christina Tabering von der Benimmagentur raten: „Souveränes Auftreten und die richtigen Umgangsformen stehen Freiberuflern gut zu Gesicht. Denn gute Produkte und Dienstleistungen reichen nicht aus, um Kunden zu überzeugen“.

Mit dem ersten Eindruck zu begeistern, ist nicht unbedingt einfach, aber dennoch machbar. Gerade Freiberufler sollten genau diese eine Chance nutzen um beim Kunden zu punkten, denn wie heißt doch so schön: „You never get a second chance to make a first impression“. Lässt der erste Eindruck zu wünschen übrig, hat man sich selbst Steine in den Weg gelegt, und es ist schwer, die Meinung der Anderen zu korrigieren. Hat man sein Gegenüber jedoch überzeugt, kann man sich entspannt auf die fachlichen Themen konzentrieren. Nur wer die gängigsten Regeln kennt, kann auch seine Außenwirkung optimieren. Was Freiberufler tun können, um souverän aufzutreten, haben die Autorinnen in diesem Beitrag zusammengestellt.

 

 

Wissenswert: Durchschnittlich bleiben für den ersten Eindruck nur 3-5 Sekunden. Zu 90% wird die Wahrnehmung des ersten Eindrucks von Gefühlen bestimmt: Dabei entfallen 55% auf die Körpersprache, den Geruch sowie das Outfit. Während 38% auf den Klang der Stimme entfallen, gehen nur 7% zu Lasten des Inhalts.

2013
01
Okt

Back to Business

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

Seit mittlerweile 5 Monaten bin ich in Elternzeit – und alles ist anders. Moment, nicht alles. Eins ist gleich geblieben: Recherche ist nach wie vor ein wichtiger Teil meines Alltags. Die Themen sind natürlich neu: Wie bringe ich mein Kind dazu, durchzuschlafen? Braucht es einen PEKiP-Kurs? Und das schlimmste: Dr. Google. Übrigens immer eine schlechte Idee.

Heute fängt ein weiteres, neues Kapitel an, denn ab heute recherchiere und schreibe ich wieder für unseren Blog: Wann immer Baby mir ein ruhiges Stündchen gönnt (oder wie jetzt damit zufrieden ist, auf meinem Schoß zu sitzen und hochkonzentriert nach den Tasten zu greifen).

In diesem Sinne: Back to Business – zumindest ein bisschen!

2013
28
Aug

Jede Generation trägt ihren eigenen Namen. Es gibt die Generation Baby Boomers, die Generation X, Y und schließlich Z (voll digitalisiert aufwachsene Geburtenjahrgänge ab 2000).
Früher war es noch normal, lebenslang im gleichen Unternehmen angestellt zu sein. In der Regel bedeutete es Ausbildung, Festanstellung, Rente – alles in ein und derselben Firma. Dieser konstante Lebenslauf ist heutzutage eher die Ausnahme, oftmals auch nicht mehr erstrebenswert - ein Auslaufmodell.

Man spricht heutzutage von zerbrochenen Lebensläufen und diskontinuierlichen Berufsbiografien – wir bewegen uns in und hangeln uns von Teilabschnitt zu Teilabschnitt. Moderne Identitäten stellen so etwas wie ein großes Puzzle dar, welches im Laufe der Jahre an vielen unterschiedlichen Teilen gewinnt und selber Form annimmt. Viele wechseln ihre Arbeit mehrmals, manche sogar ständig - zwischen Voll- und Teilzeit oder einzelnen Projekten. So ist heute die einzige Konstante, dass nichts mehr konstant ist. Das einzige was sicher ist, dass nichts mehr sicher ist. Genau diese Unsicherheit prägt die Generation Z und auch schon Y.
Im Englischen klingt der Buchstabe Y wie das Wort „Why“ – „Warum“. Und genau das ist das, was diese Kohorte so prägt. Sie ist durchaus bereit lange, viel und fleißig zu arbeiten - aber sie will wissen, warum sie dies tun und jenes lassen sollen. Sie sind aufgewachsen in Zeiten der Globalisierung, Flexibilisierung und Vernetzung. Sie kommunizieren anders und wollen dementsprechend auch anderes arbeiten. Digital Natives wollen: Mehr Freiraum.

 Philipp Riederle ist 19 Jahre alt, frischer Abiturient und Autor des Buches „Wer wir sind und was wir wollen“. Er ist die Stimme der Digital Natives und sagt frei und provokant heraus:
„Von euch (Digital Immigrants, Anm.) wird das Web 2.0 noch immer als Raketentechnik gehandelt. Für uns war es schon immer da.“ So ist die digitale Welt für die Teenies kein Paralleluniversum mehr - sie leben ganz und gar in dieser Welt. „Ab den ersten Bildern unserer Geburt leben wir im Web und steuern unsere Welt mit Tablet und Smartphone.“ Privatsphäre? „Wir outen uns wie keine Generation zuvor.“ read-more

2013
21
Aug

Immer mehr Deutsche wagen den Schritt in die Selbständigkeit. Das Spektrum der freien Berufe deckt die verschiedensten Bereiche ab: Von freiberuflichen Ärzten, Rechtsanwälten und Steuerberatern hin zu Designern, Krankenpflegern oder Journalisten.

Da die Zahl der Freiberufler kontinuierlich steigt, reagieren auch die Versicherer. Die Auswahl an speziellen Rechtschutztarifen für Selbständige und Freiberufler  hat deutlich zugenommen. Die neuen Tarife, die speziell an „Einzelkämpfer“ angepasst sind, bieten einen besseren und zugleich preiswerteren Schutz - im Gegensatz zu dem, bis noch vor kurzen normalen und häufig in Anspruch genommenen, klassischen Unternehmensrechtschutz.

So gibt es neben eher allgemein ausgelegten Tarifen auch welche, die an speziellen Berufsgruppen ausgerichtet sind - besonders für Ärzte oder Steuerberater. Zwar sind derartige Tarife noch nicht immer so erstrebenswert, allerdings bestehen oft deutliche Vorzüge, weil der Versicherungsschutz viel besser auf die berufsspezifischen Bedürfnisse ausgelegt ist.

Deswegen sollten sich Freiberufler jeder Branche unbedingt genug Zeit nehmen und sich gut am Markt umsehen, damit am Ende der ideale Rechtschutz gewählt wird.

 

2013
14
Aug

Bei projektwerk bieten wir Ihnen den direkten Kontakt zwischen Auftraggeber und Freelancer. projektwerk verschafft Ihnen somit die Möglichkeit Projektdetails und Vertragsangelegenheiten direkt zu verhandeln und abzustimmen.
Sollten Sie nun nach erfolgreicher Akquirierung des Projektes zugesichert bekommen, dass Ihnen ein Standardvertrag der Vermittlungsagentur zugesandt wird, sollten Sie diesen mit Vorsicht durcharbeiten.

Im Folgenden wollen wir Ihnen einige Hinweise geben, um ernstzunehmende wirtschaftliche Risiken für Sie zu erkennen und zu reduzieren, so dass Sie sich selber mit deutlich größerer Autonomie sowie unternehmerischer Entscheidungsfreiheit belohnen können.

Vorsicht bei:

- einseitiger Kündigungsregelung

Falls Agenturen während der Projektlaufzeit die Lust oder der Kunde verloren geht, räumen sich diese gerne ein sofortiges Sonderkündigungsrecht ein. Für Sie könnte das bedeuten, dass Sie von einem auf den anderen Tag ohne Projekt dastehen.

What to do: Vereinbaren Sie unbedingt für beide Seiten eine ordentliche Kündigungsfrist.

Good to know: Das BGB für Dienstverträge sieht einen Monat zum Monatsende vor.

- Kundenschutzvereinbarung

Verständlich ist, dass Agenturen ihre selbst akquirierten Kunden nicht sofort nach der ersten Projektlaufzeit an Sie verlieren wollen.
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2013
26
Jul

Jeder kennt die fast täglichen Nachrichten über die kontinuierlich anwachsende Arbeitslosigkeit in Südeuropa. Immer mehr junge Leute sitzen nach dem Abschluss perspektivlos im Elternhaus. Mit 26, hochqualifiziert, motiviert und neugierig, ohne Arbeit, ohne Perspektive, doch trotzdem soll der deutsche Arbeitsmarkt vor allem für Arbeits- und Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland weiter geöffnet werden. Da fragt man sich zu Recht wie es zu einem derart großen Fachkräftemangel kommen kann. Ein Fachkräftemangel, der der Bundesagentur für Arbeit und dem Wirtschafts- und Außenministerium zufolge so groß ist, dass man Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Land abwerben möchte.

Laut Bundesagentur für Arbeit ist der Fachkräftemangel in Deutschland immer noch Thema Nr. 1 und nicht nur im Gesundheitsbereich alarmierend, sondern auch in den technischen Berufen ein großes und besonders lang anhaltendes Problem.

So wurde sich auf Grundlage der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit  zusammen mit dem Wirtschafts- und dem Arbeitsministerium auf eine so genannte Positivliste geeinigt, die am 22. Juli 2013 veröffentlicht wurde. Es sollen insgesamt 18 weitere Berufsgruppen für Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern zugänglich gemacht werden.

Auf der Liste sind neben Berufen aus der Gesundheitsbranche, für die mittlerweile auch in Asien Fachkräfte abgeworben werden, Jobs in der Mechatronik, in der Bauelektrik, in der Kältetechnik oder auch in der Automatisierungstechnik.

 

www.yourfone.de