Unter dem Wort "Stress" wird im ersten Moment oft nichts Gutes verstanden: Menschen leiden unter Stress, bekommen Bluthochdruck und Magenprobleme, ihr Alltag ist hektisch. Nach einer aktuellen Umfrage der Techniker Krankenkasse leidet ein Drittel der Deutschen unter Dauerstress.
Dabei muss Stress nach der Ansicht von Fachleuten nichts Negatives sein. „Stress sorgt sogar dafür, dass wir uns entwickeln. Er ist der Weg zur Selbstverwirklichung."
Um Stress jedoch richtig zu nutzen und an ihm zu wachsen, ist es wichtig einen Ausgleich zu haben. Wer viel Stress hat, sollte sich auch Ruhepausen zur Regeneration gönnen.
Als ein sinnvoller Ausgleich wird Bewegung gesehen. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, sollte nach der Arbeit am besten eine Runde joggen oder spazieren gehen. Zur Entspannung auch gut geeignet ist Yoga oder einfach nur ein gutes Buch.
Unabhängig von der Tageszeit kann, manchen Menschen nicht genug los sein.
Den Deutschen ist der so genannte positive Stress im Berufsalltag - auch Eustress genannt - nicht unbekannt. Diese Erfahrung machen vor allem Freiberufler und Selbstständige. Für Sie ist Stress oftmals gleichbedeutend mit einer guten Auftragslage - dies hebt ihre Stimmung!
Generell hat sich herausgestellt, dass je schlichter die Arbeit und je geringer die Verantwortung ist, desto seltener wird positiver Stress erlebt.
Ein Leben ohne Stress scheint auf den ersten Blick ja sehr reizvoll zu sein, kann aber auch schnell eine Qual werden, wer ständig unterfordert ist und die Stunden zählt bis er nach Hause gehen kann, ist müde, lustlos, frustriert. Dies kann sich auch durch das soggenannte Bore Out Syndrom manifestieren. (vom Englischen“ to bore“ – sich langweilen)
Wer nicht wenigstens hin und wieder ein bisschen Stress in seinem Leben hat, verpasst nicht nur was sondern verlernt auch den Umgang mit Belastung.
„Erst die Dosis macht das Gift“
Quelle: n-tv.de