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2011
24
Okt

Teilzeit, Vollzeit, Freelance-Zeit??

Beitrag von Christiane / Kategorie: Allgemein

Immer wieder liest man Studien und Vergleiche zwischen Voll- und Teilzeitbeschäftigten - was wächst, was schrumpft... Freelance-Arbeit fehlt dabei regelmäßig. Und jedes Mal kommt mir in den Sinn, dass diese Studien und Vergleiche eine inhaltsleere Mogelpackung sind. Warum? Der Begriff der Vollzeitarbeit ist nicht eindeutig nach Stunden definiert, sondern in Abhängigkeit von dem, was in dem jeweiligen Unternehmen oder der Branche vereinbart ist. Es schwankt zwischen 35 Wochenarbeitsstunden in der westdeutschen Metallindustrie und 42 Wochenarbeitsstunden für Landesbeamte in einigen Bundesländern. VW hatte zeitweilig eine "Vollzeitarbeitszeit" von 28,8 Stunden pro Woche. Wenn bestimmte Regeln beachtet werden, kann zeitlich begrenzt auch mehr gearbeitet werden. Wo fängt dann Teilzeitarbeit an? Bei projektwerk wäre ein Mitarbeiter mit einem 35-Stunden-Vertrag ein Teilzeitmitarbeiter, in der Metallindustrie ein Vollzeitmitarbeiter. Was wäre der Sinn einer solchen Statistik?

Wenn man eine Aussage treffen will, wie viele Stunden tatsächlich gearbeitet wird, passen die Kategorien nicht.

Denn dann müsste man auch die vielen kleinen Agenturen und Unternehmen befragen, wie viel dort gearbeitet wird. Oder die Unternehmensberater, in deren Unternehmenskultur diejenigen, die unter 60 Stunden pro Woche bleiben, als faul gelten.

Es gibt eben keine Norm mehr. Sollte man also nicht Statistiken, die auf einer überholten Norm basieren, den reellen Gegebenheiten anpassen und eher die Zahl der Stunden angeben, die in bestimmten Branchen in Festanstellung, Freelance oder auch Zeitarbeit geleistet werden?

2011
31
Aug

Feedback – Geben und Nehmen

Beitrag von Christiane / Kategorie: projektwerk

Immer wieder bekommen wir Anrufe oder Mails von Usern, die kein Feedback auf Anfragen erhalten. Meistens sind es die größeren Projektanbieter, die "sparsam" damit umgehen, manchmal sind es aber auch die Freelancer, die das Thema nicht so ernst nehmen.

Nun gibt es im Geschäftsleben ja von jeher ein paar Regeln: Wenn man sich irgendwo bewirbt, kann man mit einem Feedback rechnen. Sich auf eine Bewerbung nicht zu melden ist ganz schlechter Stil. Nun hat eine Projekt"bewerbung" einen etwas anderen Charakter, aber man kann dennoch mit einer Rückmeldung rechnen. Genauso umgekehrt.

Allerdings gibt es auch Anfragen, bei denen ich gut verstehen kann, dass man keine Lust hat, sich  zurück zu melden. Zum Beispiel, wenn das eigene Profil so gar nicht zum Projekt passt, à la "das Thema hat mich schon immer interessiert" oder "ich erfülle zwar die Voraussetzungen nicht, kenne aber jemanden... ". Bei solch unpassender Kommunikation muss man damit rechnen, keine Antwort zu bekommen.

Genauso umgekehrt: Projektanbieter, die wahllos Freelancer anschreiben, ohne ein konkretes Projekt oder gar mit der Aufforderung, sich in der eigenen Datenbank zu registrieren, falls mal ein geeignetes Projekt vorbeikommt, brauchen keine Antwort.

Beides verstößt auch gegen unsere Nutzungsregeln. Aber da wir nicht in die Kommunikation der Nutzer untereinander eingebunden sind, erfahren wir nur davon, wenn Nutzer uns darüber informieren. Dann werden wir auch aktiv und haken nach. Interessant ist, dass es prinzipiell ein großes Verständnis für die Regeln gibt, es aber im hektischen Alltag nicht so bewusst ist. Meistens wird dann auch Besserung gelobt. Leider können wir nicht mit allen unseren Mitgliedern persönlich darüber sprechen...

Fazit? Einfach: Kommuniziere so mit anderen, wie Du es von ihnen erwartest. Hilft auch an anderer Stelle ;-)

2011
23
Aug

Seit es projektwerk gibt, ist die Qualität von Projekten und Profilen eines unserer wichtigsten Themen. Die ersten 7 Jahre haben wir (also meistens ich) jedes Projekt einzeln angeschaut, bewertet, manchmal Typos verbessert und  - wenn der Inhalt zu dürftig war - sehr oft beim Projektanbieter nachgefragt, was er denn eigentlich suche. Telefonisch. Was fast immer für  positive Überraschung sorgte, denn normalerweise wird man von Internetplattformen nicht angerufen. Die Standardantwort: "Die mit den richtigen Skills wissen schon was ich meine." Das stimmt zwar, aber besonders bei gefragten Freelancern macht eine dürftige Beschreibung ein Projekt nicht attraktiver. Irgendwann war die Plattform dann so groß, dass sie sich in weiten teilen selbst organisiert hat, also sich neue Projektanbieter an den guten Beschreibungen der schon vorhandenen orientiert haben. Bei Profilen gilt das gleiche.

In jeder Phase von projektwerk gab es Nutzer, die sich über Inhalte beschwert haben. Oft waren wir dafür sehr dankbar, vor allem wenn unseriöse Anbieter am Werk waren, aber manchmal waren die Begründungen auch sehr willkürlich und nicht immer nachvollziehbar. Daher haben wir schon sehr früh Nutzungsregeln aufgestellt, die dann eben für alle gelten, auch für uns. Es  gibt immer mal wieder Projekte, über die wir intern diskutieren, weil wir z.B. bestimmte Geschäftsmodelle nicht gutheißen. Wenn sie den Regeln entsprechen, bleiben sie auf der Plattform, alles andere wäre von unserer Seite willkürlich und würde uns sehr schnell unglaubwürdig machen.

Diese Regeln geben den Nutzern relativ viel Freiheit, solange es eine marktübliche Bezahlung gibt (also das Risiko nicht auf den Freelancer abgewälzt wird) und es keine Festanstellung ist. Für feste Jobs sind die Stepstones und Monsters dieser Welt völlig ausreichend. Mithilfe der Regeln können wir entscheiden, ob wir ein Projekt (oder auch Profil) öffentlich lassen oder deaktivieren. Transparent und fair für jeden, der projektwerk nutzt.

Hier sind sie nochmal: Nutzungsregeln projektwerk

 

2011
08
Aug

"Es gibt doch das Internet, da kann ich überall arbeiten" - das war lange Zeit ein geflügelter Satz und eine mehr oder weniger schöne Illusion. Denn manchmal oder in manchen Projekten funktioniert es nicht so einfach, da ist zumindest zuweilen persönliche Abstimmung notwendig. Der heutige Beitrag gibt Euch einen kleinen Überblick, wann wie viel Nähe zu den Projektkollegen oder Auftraggebern notwendig ist.

Anbahnung: Die groben Anforderungen und Aufgaben sowie die "Papierform inkl. Referenzen" eines Freelancers werden noch über projektwerk (manchmal auch andere Projektbörsen ;-) ), E-Mail, Skype oder Telefon geklärt. Wenn Anforderungen und Kenntnisse zu passen scheinen, trifft man sich aber doch mal - in der Regel um zu schauen, ob die Chemie stimmt und wie generell der persönliche Eindruck ist.

Verhandeln: Geht auch am besten persönlich, besonders wenn es nicht um Standard-Stundensätze geht, z.B. weil ein Projekt mit langfristiger Perspektive ansteht oder Skills und Anforderungen doch nicht so perfekt zusammenpassen. Die formale Vereinbarung ist dann in der Regel gut remote zu machen, schließlich unterschreibt man keinen Staatsvertrag mit Pressevertretern.

Projektbeginn: Egal ob ein Freelancer in ein bestehendes Projektteam kommt oder ein Team neu zusammengestellt wird: Ein Kickoff-Meeting geht eigentlich nur persönlich. Nun gibt es Projekte, die aufgrund großer räumlicher Entfernungen remote laufen müssen; wenn nearshore oder offshore gearbeitet wird, erst recht. Hier ist die Erfahrung: Wenn Aufgaben nicht sonnenklar (ohne die Möglichkeit von Missverständnissen aus kulturellen oder sonstigen Gründen) definiert sind, wird´s schwierig. Die meisten Unternehmen, die so arbeiten, schicken daher Projektmanager vor Ort.

Arbeitsphasen: Wenn alle wissen, was zu tun ist, wann Zwischenergebnisse geliefert werden sollen, kann man auch von überall arbeiten - ausser in Projekten mit extrem viel Abstimmungsbedarf und kreativen Anteilen. Am besten funktioniert unserer Erfahrung nach eine gute Mischung aus persönlicher Zusammenarbeit und remote mit Meetings zwischendurch.

Abschluss: Erfolge soll man feiern! Auch wenn das häufig zu kurz kommt (auch in unseren Projekten): Das macht allein vor dem Rechner keinen Spaß ;-) .

2011
28
Jul

Mit www.vimen.de ist im Juli 2011 die erste Plattform auf Basis der projektwerk Matching-Software live gegangen. Vimen ist ein Projektmarktplatz für die Versandhandelsbranche, gegründet von Helga Trölenberg-Buchholz, die mit 20 Jahren Erfahrung ein echter Kenner der Branche ist. Vimen positioniert sich als erste Adresse für erfahrene Experten mit Branchenpraxis und Unternehmen, die im E-Commerce und Versandhandel aktiv sind.

Erste Gespräche führten wir im Sommer letzten Jahres, als unsere Matchinglösung noch mitten in der Entwicklung war.

Das vergangene Jahr haben wir intensiv auch dazu genutzt, um die White Label-Lösung von projektwerk.de zu realisieren.

Unser Gedanke dahinter: Warum sollen nur wir unsere Matching-Technologie für die Branchen nutzen, in denen wir uns selbst gut auskennen? Warum sollen nicht Branchenkenner mit Unternehmergeist in "ihren" Branchen und unter eigenem Namen dasselbe machen, ohne den technischen Entwicklungsaufwand stämmen zu müssen? Schließlich sind in die Entwicklung der jetzigen Plattform mehr als 12 Jahre projektwerk-Erfahrung eingeflossen, die wir auch anderen zur Verfügung stellen wollen um Mehrwert zu schaffen.

Wir wünschen Vimen viel Erfolg!

2011
28
Jun

Workshop – Erfahrungen bei projektwerk

Beitrag von Christiane / Kategorie: projektwerk

Irgendwie haben wir bei projektwerk immer viel zu viele Ideen und zu wenig Ressourcen, um alles umzusetzen. Obwohl wir ja auch viel mit Freelancern arbeiten und an der Quelle sitzen. Einige Features wollen wir seit vielen Monaten einbauen. Jedes für sich ist eigentlich auch nicht so aufwendig, aber irgend etwas kommt irgendwie immer dazwischen...

Wenn ich nicht wüsste, dass es den meisten anderen Unternehmen auch so geht, wäre ich ziemlich frustriert. Gerade gestern habe ich einen Vortrag von einem sehr erfolgreichen Unternehmer gehört, in dessen Firma seit 1999 ungefähr die Hälfte der damaligen Feature-Liste umgesetzt wurden.

Das Gute daran: Es scheint ganz normal zu sein und man kann trotzdem erfolgreich sein.
Das Schlechte daran: Es ist trotzdem frustrierend - für alle.

Deshalb haben wir bei projektwerk vorgestern einen Workshop gemacht, in dem wir alles, was wir vorhaben, noch mal auf den Prüfstand stellten: D.h. schauen was fehlt, ergänzen und neu priorisieren. Das Ergebnis sieht nun so aus:

Meine Moderationsausbildung ist zwar schon eine Weile her, aber scheinbar ist das wie Fahrrad fahren: Man verlernt es nur ein bisschen und kommt schnell wieder rein.

Inhaltlich gab es wenig Überraschungen (für mich zumindest). Plötzlich wurde aber transparent, warum es nicht so voran geht, wie wir uns alle das wünschen. Die Transparenz hat zudem für mehr und vor allem ein gemeinsames Verständnis der Dinge gesorgt, die wichtig UND dringend sind. Und ab jetzt arbeiten auf jeden Fall alle wieder stärker am Produkt mit.

Ich bin mal gespannt, wie sich das im Alltag so auswirkt. Ich habe mich jedenfalls hinterher gefragt, warum wir das nicht alle paar Monate mal machen und gleich einen Follow-up-Termin in alle kalender eingetragen.

2010
06
Aug

Über die großen Communities wird viel geschrieben, die kleineren Plattformen stehen nicht so im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dabei sind es gerade die spezialisierten Plattformen, die ihren Nutzern gezielten Mehtwert bieten.

Thomas Ramge schreibt über spezialisierte, kleine Plattformen, die echten Mehrwert schaffen, der nur dann entsteht, wenn auch echte Beziehungen geschaffen werden. Das klingt so simpel, wird aber in der Diskussion oft vergessen, so scheint es mir zumindest. Dabei geht er neben projektwerk und shapeshifters auf so unterschiedliche Plattformen ein wie smava oder Zopa.co.uk ("peer-to-peer-lending") ein. Komplett anderes Thema als Freelancer und Projekte, um die sich bei uns alles dreht, aber wenn man genauer hinschaut, gibt es doch Gemeinsamkeiten.

Vor allem die hohe inhaltliche Kompetenz wird hervorgehoben, die Bedeutung der Vielfalt ebenso. klare Regeln und einiges mehr, was in der Theorie einfach klingt. Die konsequente Umsetzung der eigentlich einfachen Grundlagen ist das, was uns täglich herausfordert.

Diesen lesenswerten Artikel finden Sie hier: Die Nutzwerker

2010
08
Jun

CSS Spezi ab sofort gesucht

Als CSS Muttersprachler arbeitest Du direkt mit Softwareentwicklern und Onlinemarketingspezialisten.

Hier sind die Aufgaben:
•    CSS / Javascript / Frontendentwicklung in einem agilen Webprojekt
•    Umsetzung SEO-Maßnahmen mit dem Ziel der Verbesserung unserer Suchmaschinen-Leistung, darunter
Optimierung URL-Struktur, HTML-Struktur, interne Verlinkung usw.
•    Schnittstellen-Funktion zwischen Entwicklung und Marketing

Dein Profil:
-    CSS als Muttersprache
-    HTML, gute Javascript Kenntnisse
-    Design/ Bildbearbeitung
-     Interesse an Suchmaschinenoptimierung
-    Gute analytische, konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten
-    teamfähig, kreativ und selbstständig
-    sehr gute Kenntnisse in Englisch
-    Idealerweise Sass, Compass, jQuery und HTML 5

Bist Du gespannt auf uns? Besuche uns unter www.projektwerk.de oder creative.projektwerk.com und entdecke unser
Team unter http://www.projektwerk.com/de/blog/ueber-uns. Natürlich findest Du uns auch auf
facebook, twitter, XING...

Wir freuen uns auf Deine aussagekräftige Bewerbung (Lebenslauf, Zeugnisse), die Du am besten noch heute unter Angabe Deines frühest möglichen Starttermins per E-Mail an c.strasse@projektwerk.de sendest. Und wenn Du so schnell bist, sind wir es auch – mit unserem Feedback an Dich.

Über uns:
projektwerk – die einfachste Projektbörse im Web! Die projektwerk GmbH betreibt seit elf Jahren unter projektwerk.de einen erfolgreichen Marktplatz für zeitlich befristete Projekte. Über diese Plattform vernetzt projektwerk Freelancer mit Unternehmen aus IT, Consulting und Medien zur schnellen und effizienten Projektbesetzung. Gerade in Engpassmärkten liefert projektwerk eine wertvolle Unterstützung für Firmen aller  Größen. Diese realisieren mit freiberuflichen Spezialisten wichtige Projekte, die zum Unternehmenserfolg einen entscheidenden Beitrag leisten.

projektwerk GmbH..Kleine Seilerstraße 1..20359 Hamburg..Telefon 040.43 21 30-0..www.projektwerk.de

2010
26
Apr

wir suchen eine/n Frontend Entwickler/in:
Wir suchen Unterstützung für unser tolles Team. Als Spezialist im Frontend arbeitest Du direkt mit Softwareentwicklern und Onlinemarketingspezialisten. .

Hier sind die Aufgaben:
•    Frontendentwicklung in einem agilen Webprojekt
•    Planung, Umsetzung und Kontrolle von SEO-Maßnahmen mit dem Ziel der Verbesserung unserer Suchmaschinen-Leistung, darunter:
- Optimierung URL-Struktur, HTML-Struktur, interner Verlinkung,
- externer Linkaufbau nach Google Richtlinien,
- Beratung und Unterstützung des Marketing-Bereichs in den Punkten SEO-freundlicher Content sowie Online Marketing Strategie
•    Schnittstellen-Funktion zwischen Entwicklung und Marketing
•    Konzeption und Programmierung von SEO / SEM-relevanten Automatisierungen/Tools

Dein Profil:
-    Abgeschlossenes Hoch-/Fachhochschulstudium als Mediengestalter/in oder Informatiker/in oder vergleichbare Ausbildung
-    Sehr gutes Abstraktionsvermögen
-    HTML, CSS, JQuery
-    sehr gute Javascript Kenntnisse
-    Design/ Bildbearbeitung
-    Gute analytische, konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten
-    teamfähig, kreativ und selbstständig
-    sehr gute Kenntnisse in Englisch
-    Idealerweise Sass, Compass und HTML 5

Bist Du gespannt auf uns? Besuche uns unter www.projektwerk.de und entdecke unser Team auf unserem Blog. Natürlich findest Du uns auch auf facebook, twitter, XING...

Wir freuen uns auf Deine aussagekräftige Bewerbung (Lebenslauf, Zeugnisse), die Du am besten noch heute unter Angabe Deines frühest möglichen Starttermins per E-Mail an c.strasse@projektwerk.de sendest. Und wenn Du so schnell bist, sind wir es auch – mit unserem Feedback an Dich.

Über uns:
projektwerk – die einfachste Projektbörse im Web! Die projektwerk GmbH betreibt seit elf Jahren unter projektwerk.de einen erfolgreichen Marktplatz für zeitlich befristete Projekte. Über diese Plattform vernetzt projektwerk Freelancer mit Unternehmen aus IT, Consulting und Medien zur schnellen und effizienten Projektbesetzung. Gerade in Engpassmärkten liefert projektwerk eine wertvolle Unterstützung für Firmen aller  Größen. Diese realisieren mit freiberuflichen Spezialisten wichtige Projekte, die zum Unternehmenserfolg einen entscheidenden Beitrag leisten.

2010
07
Jan

Fachkräftemangel oder wahlweise Krise - wenn man mal die Presse verfolgt, findet man je nach Konjunkturlage fast immer etwas über Jobabbau oder Fachkräftemangel oder beides gleichzeitig. Immer betrifft das unsere alten Arbeitsstrukturen, die ohnehin immer weniger Menschen betreffen.

Aber das wird von der Öffentlichkeit entweder nicht bemerkt oder nicht diskutiert. Mir scheint, als ob alle Welt das System sozialversicherungspflichtiger (was für ein deutsches Wort) Beschäftigung, möglichst in einem DAX Unternehmen, für den Normalfall hält und innovative Arbeitsformen eher für exotische Randerscheinungen.

Dabei sind die exotischen Randerscheinungen in vielen Branchen längst üblich, vor allem in solchen, die Forschungs- und Entwicklungsintensiv sind, also den zukunftsgerichteten Branchen und häufig in Kleinunternehmen. Großunternehmen bauen tatsächlich Arbeitsplätze ab, aber viele Kleinunternehmen bauen Arbeitsplätze auf oder brauftragen andere Kleinunternehmen mit projektbezogenen Aufgaben.

Dass Kleinunternehmen (mit bis zu 20 Mitarbeitern) sogar die Gewinner der aktuellen Krise sind, und somit auch deren Mitarbeiter und Auftragnehmer, zeigt eine Studie der IfW. In der rheinischen Post wird IfM-Präsident Johann Eekhoff zitiert: "Vor allem die kleinen Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern haben die Krise überraschend gut überstanden" und sieht die Ursachen vor allem in der größeren Flexibilität bei den Arbeitszeiten und beim Personaleinsatz.

Da fragt man sich schon: Warum haben sich diese Chancen noch nicht bis in die Chefetagen der Großunternehmen herumgesprochen?

Übrigens: Kleinunternehmen in Deutschland erwirtschaften 40% der Umsätze und stellen 70% aller Arbeitsplätze.