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2013
25
Jan

Im Interview mit welt.de spricht Gary Swart, Chef von Odesk, der größten Online-Arbeitsvermittlung auf Projektbasis, über virtuelle Büros, Globalisierung und die Vorteile, die die Entwicklung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat.

Swart geht davon aus, dass das virtuelle Büro die Basis für Arbeit 3.0 sein wird, wie er die aktuelle Entwicklung auf dem internationalen Markt nennt. Er erwartet eine zweite Globalisierungswelle, ermöglicht durch drei Faktoren: Die weltweit zunehmende Verfügbarkeit von Breitbandanbindungen ans Netz, frei verfügbare Technologie für effizientes Zusammenarbeiten, zum Beispiel Cloud-Office, und die Tatsache, dass es immer mehr Jobs gibt, die online funktionieren.

Davon würden Unternehmen profitieren, denn auch für Swart ist die größte Gefahr für das Wachstum von Unternehmen der Fachkräftemangel – der mit dieser neuen Organisation behoben werden könnte. Ein weiterer Vorteil: Die zusätzliche Flexibilität, die Unternehmen durch Projektarbeit gewinnen.

Aber auch die Arbeitnehmer profitieren von den Veränderungen: Besonders für Arbeitnehmer aus Entwicklungs- oder Schwellenländern bedeuten sie eine große Chance auf höhere Löhne und einen sichereren Lebensunterhalt, ist sich Swart sicher. Bereits jetzt würden 80 Prozent aller Aufträge bei Odesk über nationale Grenzen hinweg vermittelt. Allerdings betrüge der Durchschnittslohn aller Auftragnehmer auf Odesk nur etwa 15 Euro pro Stunde – Spezialisten mit Top-Bewertungen und gesuchten Fähigkeiten könnten jedoch oft ein Vielfaches verlangen, betont Swart, und: „Das Internet sorgt für globale Gleichberechtigung für Fachkräfte“.

Quelle: welt.de

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1 Antwort zu "„Virtuelles Büro die Basis für eine zweite Globalisierungswelle“"

Hi,

“15 Euro pro Stunde” als IT-Freelancer! Super, nur leider wohne ich nicht in Bangladesch sondern in der Schweiz.

Grüzzi

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