Die Attraktivität als Arbeitgeber wird künftig entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein – das erwarten 81 Prozent der Befragten einer Kienbaum-Studie.
Für die Studie "HR Strategie & Organisation 2012/2013“ befragte die Managementberatung Kienbaum 240 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrer Personalarbeit. Fazit der Studie: Eine attraktive Arbeitgebermarke – und damit ein effektives Employer Branding - ist entscheidend für das Image und so auch den Rekrutierungserfolg.
Eine eigene Abteilung für Employer Branding und Personalmarketing ist der Studie zufolge durchaus sinnvoll: 58 Prozent der befragten Unternehmen, die über eine derartige Abteilung verfügen, schätzten sich als attraktiver Arbeitgeber ein. Der Durchschnitt lag bei rund 43 Prozent.
Employer Branding jedoch sollte nie nur eine externe Maßnahme sein – die Zufriedenheit der Mitarbeiter habe einen großen Anteil am Erfolg der Arbeitgebermarke und so dem Unternehmen.
"Außerdem müssen sich Unternehmen zukünftig noch stärker mit den sich verändernden Werten und Ansprüchen aller Generationen von Mitarbeitern befassen", ergänzte Thomas Faltin, Director und Partner bei Kienbaum.
So funktioniert Employer Branding
Die Umsetzung des Wissens um die Relevanz von Employer Branding scheint für viele Unternehmen noch schwierig zu sein. Ein erster Schritt ist, die Stärken des eigenen Unternehmens herauszuarbeiten, und diese im nächsten Schritt zu kommunizieren - "zielgruppenadäquat, authentisch und kontinuierlich", so Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications.
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