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produktion

2012
12
Mrz

Elektrobranche: Positive Erwartungen für 2012

Beitrag von Steffanie / Kategorie: Markt

Dr. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie im Interview mit produktion.de.

Die Aufträge für die zweitgrößte Industrie Deutschlands lagen zwar im Januar 2012 noch fünf Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert,  „Hier spielen aber auch Basiseffekte eine Rolle“, ergänzte Dr. Gontermann. „So waren die Auftragseingänge im Januar 2011 noch um mehr als ein Fünftel in die Höhe geschnellt. Zudem gab es zu Beginn des laufenden Jahres – wie schon in den drei Monaten zuvor – keine Großaufträge.“ Die Inlandsaufträge waren im Januar 2012 schon um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr rückläufig, die Auslandsaufträge sogar um sechs Prozent.

Elektroproduktion insgesamt gewachsen

Allein der Umsatz mit elektronischen und elektrotechnischen Produkten & Systemen hat im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat um fünf Prozent zugelegt. Insgesamt hat die Elektroproduktion im Vergleich zum Vorjahresstand zehn Prozent zugelegt. „Dies war der auf Jahressicht stärkste Zuwachs seit Herbst des vergangenen Jahres”, kommentiert Dr. Gontermann.

Nationales Geschäft steigt, internationales dagegen sinkt.

Der nationale und internationale Vergleich zeigt: Während die Erlöse mit nationalen Kunden um starke 13 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, nahmen die Umsätze mit ausländischen Kunden um zwei Prozent ab. Zusammenfassend war der gesamte Branchenumsatz 2011 um neun Prozent auf 178 Mrd. Euro gestiegen.

Überwiegend positive Geschäftserwartungen

„Ihre Produktionspläne haben die Elektrounternehmen im Februar diesen Jahres den zweiten Monat in Folge deutlich heraufgesetzt“, sagt Dr. Gontermann. „Neun von zehn Firmen planen, ihren Output in den kommenden drei Monaten weiter zu erhöhen oder aufrechtzuerhalten.“ Die allgemeinen Geschäftserwartungen der Elektrounternehmen haben sich im Februar weiter verbessert und sind nun tatsächlich zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder optimistisch.

2011
25
Mai

Um auch in Zukunft mobil zu bleiben und trotzdem das Klima zu schonen, sind Elektroautos unerlässlich. Das sehen auch der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Bundesregierung so. Wie Deutschland in den kommenden Jahrzehnten zum Marktführer in puncto Elektromobilität werden kann zeigt der inzwischen zweite Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE).

Eine Millionen Elektrofahrzeuge sollen 2020 auf den Straßen Deutschlands fahren, so das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung. Um diese Ambitionen umsetzen zu können müsste den Firmen, laut VDI, die Produktion von Elektroautos massiv erleichtert werden. Umsetzbar sei dies nur, wenn es höhere staatliche Förderungen von Forschung und Entwicklung gäbe, vor allem in den Fachgebieten Batterie, Antriebstechnologie, Leichtbau und Infrastruktur.

In Zukunft wird es in diesen Bereichen zwar Kostensenkungen geben, trotzdem seien die Fahrzeuge nach wie vor zu teuer. Zumindest würden die Elektroautos auch weiterhin teurer sein, als solche mit Verbrennungsmotor und so auch unattraktiver für Käufer von Neuwagen. Laut VDI sollten daher Möglichkeiten geschaffen werden, die Kundenakzeptanz von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Man könne beispielsweise steuerliche Anreize setzen oder zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum privaten Erwerb von Elektrofahrzeugen anbieten. Kaufanreize seien außerdem von Bedeutung, was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft. Werden im Ausland Elektrofahrzeuge staatlich gefördert, aber nicht in Deutschland, würde sich dies negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Elektroautos auswirken.

Der VDI ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Nachwuchs und Qualifizierung" in der NPE. Dabei setzt sich der VDI vor allem dafür ein, qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden. Ohne sie würde es nicht möglich sein, die neusten technischen Weiterentwicklungen auf dem Markt der Elektrofahrzeuge umzusetzen. Ein großes Hindernis dafür gibt es bereits: mehr als 90.000 Stellen in der deutschen Ingenieurbranche bleiben bereits heute unbesetzt.

Quelle: www.vdi.de

Wie sehen Sie die Entwicklung der Elektroautomobilbranche?

2010
16
Jun

Gute Geschäftsaussichten in Automotive Branche

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Trotz zurückgehender Absatzzahlen gehen die Automobilhersteller von einer positiven Entwicklung bei den Neuzulassungen aus. Der erwartet starke Rückgang um fast 28 Prozent lässt nur die Hälfte der Firmen negativ in die Zukunft blicken.

Vor allem im Gebrauchtwagengeschäft steigen die Verkaufszahlen, was durch die sinkenden Standzeiten deutlich wird. Werkstätten sind ebenfalls gut im Geschäft, die Auslastung liegt wie im letzten Jahr bei rund 82 Prozent.

Quelle: automotiveit.eu

2010
02
Jun

Volkswagen etabliert Geschäft in Brasilien

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Für den Autokonzern VW wird der Produktionsstandort Brasilien in Zukunft eine bedeutendere Rolle einnehmen. Investitionen von rund 2,3 Milliarden Euro werden bis 2014 in das Land investiert, wobei am Schluss ein Absatz von über einer Million PKW pro Jahr erreicht werden soll.

Brasilien habe sich, so der Vorstand des Betriebsrates Bernd Osterloh in der Finanzkrise gut behauptet und sei fest eingeplant im Wachstum des Konzerns. Der Absatz an Automobilen ist in letzter Zeit deutlich gestiegen und entwickelt sich weiter positiv. Im ersten Jahresdrittel wurde ca. 217 000 Autos in dem Land ausgeliefert, was im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3,7 Prozent bedeutet.

Seit mehr 55 Jahren ist VW in Brasilien tätig und beschäftig über 20 000 Mitarbeiter. Im letzten Jahr schafften diese eine Produktion von knapp 700 000 Autos.

Quelle: automobilproduktion.de