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Mittelstand

2013
19
Apr

Viele Unternehmen in Deutschland suchen auch im Ausland nach geeigneten Fachkräften. Gerade in den MINT-Berufen ((Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fehlt es an Nachwuchs. Für die erfolgreiche Rekrutierung von Experten aus dem Ausland braucht es eine Willkommenskultur, die nach Ansicht von Experten den Deutschen fehlt.eu-blue-card-100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321

Ein beruflicher Neuanfang im Ausland hat seine Tücken. Um den Start zu erleichtern unterstützen große, international aufgestellte Unternehmen ihre Mitarbeiter mit einem Relocation-Paket vom Umzug über die Wohnungssuche bis zu Behördengängen. Mittelständische Unternehmen müssen hier noch viel aufholen.

Der Mittelstand unterschätze bisher den Bedarf an ausländischen Mitarbeitern, so Thomas Schonscheck vom Personalvermittler Manpower. Viele Unternehmen in Deutschland haben Probleme mit dem Recruiting aus dem Ausland. Schonscheck fordert eine bessere Infrastruktur: "Ich werde nicht müde zu wiederholen, dass wir eine Willkommenskultur brauchen.“

Zahlen belegen, dass Deutschland bei der Suche nach Fachkräften aus dem Ausland nicht konkurrenzfähig ist. So sank beispielsweise die Zahl der IT-Experten aus Indien in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent, wie der Branchenverband Bitkom berichtet. Unternehmen aus Skandinavien, Großbritannien und den Niederlanden seien bei der Rekrutierung professioneller und damit erfolgreicher.

Bis 2025 könnten aufgrund des demographischen Wandels auf dem deutschen Arbeitsmarkt rund sechs Millionen Arbeitskräfte fehlen. Die Politik versucht deshalb mit verschiedenen Maßnahmen den Arbeitsmarkt attraktiver zu gestalten. Zum Beispiel soll die Blue Card die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern fördern. Zusätzlich erleichtert ein neues Gesetz die Anerkennung von hoch qualifizierten ausländischen Abschlüssen. Trotzdem bleiben viele Hürden bestehen: mittlere Abschlüsse aus dem Ausland werden nach wie vor nur unzureichend anerkannt. Deswegen gehen laut einer Studie der Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Fachkräfte lieber nach Australien, England, Kanada oder Dänemark.

Dabei spielt aber auch die Sprache eine wichtige Rolle. Beim mittelständischen Spieleentwickler Wooga wird deshalb Englisch gesprochen. Das Unternehmen setzt gezielt auf ausländische Mitarbeiter und damit auf ein diverses Team: zwei Drittel der neuen Angestellten kommen aus dem Ausland. Zusätzlich bietet Wooga Unterstützung bei der Eingewöhnung und greift den neuen Kollegen u. a. bei der Wohnungssuche unter die Arme.

Quelle: welt.de, karriere.de

Bildquelle: br.de

2012
29
Jul

Hamburg, 29. Juli 2012. Das Ende des ersten Halbjahres lädt dazu ein, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Das bestimmende Thema des ersten Halbjahres 2012 war der Fachkräftemangel und die daraus resultierenden Gefahren für das Wachstum der Branche.

Bereits Ende des letzten Jahres wurde deutlich, dass der Fachkräftemangel die Ingenieurbranche in besonderem Maße trifft. Der Branchenverband VDI sprach von einer Ingenieurlücke und rund 80.000 offenen Stellen. Im April erreichte die Zahl der offenen Stellen den höchsten Wert seit 2000. Bleibt die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands stabil, dürfte diese Lücke eine ernstzunehmende Gefahr für die Branche darstellen. Besonders in der Automobilbranche, in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik ist die Lage mittlerweile angespannt.

Profiteure der aktuellen Entwicklung sind die Freelancer, deren Einsatz in der Branche immer relevanter und somit auch alltäglicher wird. Sie ermöglichen es den Unternehmen, die Ingenieurlücke flexibel zu füllen und so das Wachstum voranzutreiben. Ein zusätzliches Plus für die Unternehmen ist das Know-how und die vielfältigen Erfahrungen, die Freelancer mitbringen.

Während ein Großteil der deutschen Unternehmen den Fachkräftemangel mittlerweile spürt, ist es der Mittelstand, der die größten Schwierigkeiten hat, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren. „Große Unternehmen verfügen oft über einen gewissen Bekanntheitsgrad, der sie attraktiv macht – ein nachhaltiges, zielgerichtetes Employer Branding, das Bekanntheit und Attraktivität steigert, ist daher auch für den Mittelstand unabdingbar“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit dreizehn Jahren Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen it.projektwerk.de, engineering.projektwerk.de, consulting.projektwerk.de, creative.projektwerk.de, medical.projektwerk.de und fashion.projektwerk.de zum Einsatz kommt.

2012
25
Mai

Hamburg, 25. Mai 2012. Der Bedarf an Ingenieuren wächst auch 2012 weiter. Laut VDI hat die Zahl der offenen Stellen im April 2012 den höchsten Wert seit dem Jahr 2000 erreicht. Dies führt auch zu einer Steigerung der Nachfrage nach freiberuflichen Experten auf projektwerk engineering im ersten Quartal, besonders in der Konstruktion und dem Projektmanagement.

Der Einsatz von Freelancern ist ein effektives Mittel, den Bedarf an Fachkräften besonders in auftragsstarken Zeiten zu decken. Obwohl auch große Unternehmen den Fachkräftemangel spüren, ist es der Mittelstand, der besonders unter den Schwierigkeiten, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu finden, leidet. Wird hier nicht gegengesteuert, kann sich der Fachkräftemangel zu einem ernsthaften Problem entwickeln und das Wachstum der Unternehmen deutlich und nachhaltig bremsen.

„Employer Branding muss großgeschrieben werden: Große Unternehmen haben oftmals einen Bekanntheitsgrad, der sie für Bewerber attraktiv macht, während mittelständische Unternehmen häufig nicht mithalten können. Da aber auch Unternehmen des Mittelstandes attraktive Arbeitsbedingungen wie flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, ist es von großer Bedeutung, die eigene Arbeitgebermarke zu stärken und durch ein durchdachtes Employer Branding an Attraktivität und Bekanntheit zu gewinnen“, rät Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit dreizehn Jahren Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen it.projektwerk.de, engineering.projektwerk.de, consulting.projektwerk.de, creative.projektwerk.de, medical.projektwerk.de und fashion.projektwerk.de zum Einsatz kommt.