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markt

2011
15
Aug

Die Gute Nachricht für die Automobilindustrie ist, dass sie vor einem weltweiten Wachtumsboom steht. Die schlechte ist, dass viele Mittelklasse Zulieferer nicht mit dieser Dynamik mithalten können und eventuell Ihre Selbstständigkeit verlieren.

„In den nächsten 15 Jahren könnte dies bei bis zu 20 Prozent der mittelständischen Zulieferer der Fall sein“, fand Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duiburg-Essen in seiner neuen Studie heraus.

Seinen Berechnungen nach werden im laufenden Jahr 57 Millionen Autos verkauft. Bis 2025 soll diese Zahl auf weltweit 91 Millionen steigen. Interessant zu wissen ist dabei, dass die größten Wachstümer momentan in Asien stattfinden. Bis 2025 sollen die Verkäufe von China und Indien bereits 40% des Weltmarktes ausmachen. Ein Grund dafür ist der noch geringe Fahrzeugdichte in Asien.

Um konkret zu werden: Von 1.000 Chinesen besitzen derzeit nur 24 ein Auto, während in Deutschland auf 1.000 Einwohner, 523 Autos kommen.

Wer mit dem Wachstum mithalten will, muss nach Asien expandieren und mit den Produktionsstätten dort zusammen arbeiten, so Peter Faulhaber, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens “Struktur Management Partner” in Köln. Auch seine Firma war an der Studie beteiligt. China mit deutschen Autos zu beliefern sei illusionär, meint Faulhaber. Eine Umfrage unter 180 Zulieferern Auto- und Bankmanagern zeigte, dass es genau die mittelständischen Zulieferer seien, die die Dynamik unterschätzten. Sie würden einfach mit zu wenigen Umsatzanteilen für Asien planen.

Kurz gesagt: Wer bei dem Wachstum nicht mit auf Pferd steigt, kann mit der Branche nicht mehr lange mithalten und verliert Marktanteile. Fünf Prozent Umsatzsteigerung seien nötig um keine Verluste zu machen. Wer diese fünf Prozent nicht erreichen kann, stuft seine Kostenposition herunter und trägt das Risiko mit sich herum, zu einem Übernahme-Kandidaten zu werden. Experten warnen daher schon heute und empfehlen eine Asien-Strategie zu entwickeln.

Was meinen Sie, wird Asien bis 2025 den Großteil des Weltmarktes übernommen haben?

2011
25
Mai

Um auch in Zukunft mobil zu bleiben und trotzdem das Klima zu schonen, sind Elektroautos unerlässlich. Das sehen auch der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Bundesregierung so. Wie Deutschland in den kommenden Jahrzehnten zum Marktführer in puncto Elektromobilität werden kann zeigt der inzwischen zweite Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE).

Eine Millionen Elektrofahrzeuge sollen 2020 auf den Straßen Deutschlands fahren, so das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung. Um diese Ambitionen umsetzen zu können müsste den Firmen, laut VDI, die Produktion von Elektroautos massiv erleichtert werden. Umsetzbar sei dies nur, wenn es höhere staatliche Förderungen von Forschung und Entwicklung gäbe, vor allem in den Fachgebieten Batterie, Antriebstechnologie, Leichtbau und Infrastruktur.

In Zukunft wird es in diesen Bereichen zwar Kostensenkungen geben, trotzdem seien die Fahrzeuge nach wie vor zu teuer. Zumindest würden die Elektroautos auch weiterhin teurer sein, als solche mit Verbrennungsmotor und so auch unattraktiver für Käufer von Neuwagen. Laut VDI sollten daher Möglichkeiten geschaffen werden, die Kundenakzeptanz von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Man könne beispielsweise steuerliche Anreize setzen oder zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum privaten Erwerb von Elektrofahrzeugen anbieten. Kaufanreize seien außerdem von Bedeutung, was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft. Werden im Ausland Elektrofahrzeuge staatlich gefördert, aber nicht in Deutschland, würde sich dies negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Elektroautos auswirken.

Der VDI ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Nachwuchs und Qualifizierung" in der NPE. Dabei setzt sich der VDI vor allem dafür ein, qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden. Ohne sie würde es nicht möglich sein, die neusten technischen Weiterentwicklungen auf dem Markt der Elektrofahrzeuge umzusetzen. Ein großes Hindernis dafür gibt es bereits: mehr als 90.000 Stellen in der deutschen Ingenieurbranche bleiben bereits heute unbesetzt.

Quelle: www.vdi.de

Wie sehen Sie die Entwicklung der Elektroautomobilbranche?

2010
14
Jul

Automobilhersteller sind beliebteste Unternehmen

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Deutsche Autobauer belegen weiterhin Spitzenplätze, was die Beliebtheit unter Verbrauchern angeht. Das ergab eine Umfrage der Firma TNS Emnid, die verdeutlicht, wie groß das Vertrauen der Bevölkerung in die Hersteller ihrer Autos ist.

Am beliebtesten ist laut Studie der Daimler Konzern, der Vorjahresspitzenreiter VW vom Platz an der Sonne verdrängte. Unter den ersten fünf befindet sich mit Siemens nur ein Unternehmen, außerhalb der automotive Branche.

Quelle: automotive.it

2010
30
Jun

Automechanika: Verknüpfung von Automotive und IT

Beitrag von Administrator / Kategorie: Events

Vom 14. bis 19. September 2010 findet erneut die automechanika als eine der größten und bekanntesten Automobilmessen in Deutschland statt.

Einen Teil der Veranstaltung in Frchankfurt wird dabei auch die IT-Branche darstellen, neben Bereichen wie Autoteilen, Werkstattausrüstung und Tuning. Genaueres zu der zuletzt 160 000 Besuer zählenden Messe finden Sie hier.

2010
24
Jun

Ausland sorgt für Belebung deutscher Autoexporte

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Bei deutschen Autoherstellern herrscht aufgrund unerwartet hoher Absatzzahlen zurzeit gute Laune. Der sich langsam erholende Weltmarkt beschert Herstellern Hierzulande deutlich besser Aussichten auf den Rest des Jahres als zunächst angenommen.

Bei BMW zum Beispiel werden Gewinnaussichten für dieses Jahr demnächst nach oben korrigiert, sicher ist zudem, dass deutlich mehr gearbeitet wird, Ferien gekürzt und neue Leiharbeiter eingestellt werden. Zum Halbjahr soll dann eine Aktualisierung des Jahresausblicks durchgeführt werden.

Auch bei VW und Daimler läuft es ähnlich gut, die zu Jahresbeginn noch verhaltenen Prognosen wurden bereits nach oben korrigiert. Zu verdanken ist dieser Trend einmal wieder den Märkten in Asien und den USA, deren Nachfrage nach Edelkarossen wieder deutlich zunimmt, ganz im Gegenteil zum Inland, wo die Steigerung der Zahlen nur langsam vorangeht.

Quelle: managermangzin.de

2010
26
Mai

Erschwingliches Elektroauto von Nissan

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Der Autohersteller Nissan wird in naher Zukunft einen elektronisch angetriebenen Mittelklassewagen auf den Markt bringen, der sich im Preis kaum von herkömmlich angetriebenen Automobilen unterscheiden wird.

Der Elektrowagen „Leaf“ steht seit kurzem zur Vorbestellung in den USA bereit, und soll deutlich weniger als 30.000 Dollar kosten. Dies wird vor allem dadurch ermöglicht, dass staatliche Subventionen den Preis um mehr als 20 Prozent drücken. Über Einhunderttausend Interessenten gibt es bereits auf der Website, von denen ca. 3000 eine Vorbestellung getätigt haben.

In Europa wird das Auto zunächst ab Jahresmitte nur in Ländern angeboten werden, in denen die Subventionen für Projekte dieser Art am höchsten sind. In Deutschland muss man also noch etwas warten, um den Wagen reservieren zu können.

Quelle: spiegel.de