SUCHE   
  

entwicklung

2011
25
Mai

Um auch in Zukunft mobil zu bleiben und trotzdem das Klima zu schonen, sind Elektroautos unerlässlich. Das sehen auch der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Bundesregierung so. Wie Deutschland in den kommenden Jahrzehnten zum Marktführer in puncto Elektromobilität werden kann zeigt der inzwischen zweite Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE).

Eine Millionen Elektrofahrzeuge sollen 2020 auf den Straßen Deutschlands fahren, so das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung. Um diese Ambitionen umsetzen zu können müsste den Firmen, laut VDI, die Produktion von Elektroautos massiv erleichtert werden. Umsetzbar sei dies nur, wenn es höhere staatliche Förderungen von Forschung und Entwicklung gäbe, vor allem in den Fachgebieten Batterie, Antriebstechnologie, Leichtbau und Infrastruktur.

In Zukunft wird es in diesen Bereichen zwar Kostensenkungen geben, trotzdem seien die Fahrzeuge nach wie vor zu teuer. Zumindest würden die Elektroautos auch weiterhin teurer sein, als solche mit Verbrennungsmotor und so auch unattraktiver für Käufer von Neuwagen. Laut VDI sollten daher Möglichkeiten geschaffen werden, die Kundenakzeptanz von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Man könne beispielsweise steuerliche Anreize setzen oder zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum privaten Erwerb von Elektrofahrzeugen anbieten. Kaufanreize seien außerdem von Bedeutung, was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft. Werden im Ausland Elektrofahrzeuge staatlich gefördert, aber nicht in Deutschland, würde sich dies negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Elektroautos auswirken.

Der VDI ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Nachwuchs und Qualifizierung" in der NPE. Dabei setzt sich der VDI vor allem dafür ein, qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden. Ohne sie würde es nicht möglich sein, die neusten technischen Weiterentwicklungen auf dem Markt der Elektrofahrzeuge umzusetzen. Ein großes Hindernis dafür gibt es bereits: mehr als 90.000 Stellen in der deutschen Ingenieurbranche bleiben bereits heute unbesetzt.

Quelle: www.vdi.de

Wie sehen Sie die Entwicklung der Elektroautomobilbranche?

2010
16
Jun

Gute Geschäftsaussichten in Automotive Branche

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Trotz zurückgehender Absatzzahlen gehen die Automobilhersteller von einer positiven Entwicklung bei den Neuzulassungen aus. Der erwartet starke Rückgang um fast 28 Prozent lässt nur die Hälfte der Firmen negativ in die Zukunft blicken.

Vor allem im Gebrauchtwagengeschäft steigen die Verkaufszahlen, was durch die sinkenden Standzeiten deutlich wird. Werkstätten sind ebenfalls gut im Geschäft, die Auslastung liegt wie im letzten Jahr bei rund 82 Prozent.

Quelle: automotiveit.eu

2010
17
Mai

Opel benötigt Fachkräfte

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Trotz geplanter Arbeitsplatzstreichung sucht Opel derzeit Fachkräfte für Fahrzeug-, Motoren- und Getriebeentwicklung. Rund 250 Ingenieure im Bereich Forschung und Entwicklung von Elektrobatterietechnik werden zurzeit für das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim gesucht.

Quelle: automobilproduktion

2010
11
Mai

Der amerikanische Autohersteller Local Motors hat eine Innovation auf den Markt gebracht: Das weltweit erste Auto, entworfen und zusammengestellt ausschließlich von Benutzern der Website des Unternehmens.

Auf der Plattform des Herstellers werden über einen bestimmten Zeitraum Designs für die wesentlichen Bestandteile des Autos gesammelt. Sobald eine Idee genug Zustimmung bei den Benutzern bekommt wird sie von den Mitarbeitern der Firma aufgenommen und in das Projekt eingefügt.

Der Entwicklungsprozess(open source development) der einzelnen Teile kann dann nicht nur verfolgt, sondern auch, in Form eines Wettbewerbs aktiv mit gestaltet werden. Je nach Wichtigkeit des jeweiligen Fragments erhält der beste Beitrag eine entsprechende Prämie und wird eine Komponente des fertigen Autos.

Zudem werden die Autos, wie der „Rally Fighter“, ein extrem leichtes Offroadauto für die amerikanischen Wüstengebiete, an jeweilige Regionen in denen er eingesetzt werden soll angepasst. Das neueste Projekt soll vor allem für den Nordwesten der USA entwickelt werden.

Dabei versucht die Firma nicht, andere Automarken zu eliminieren, sondern mit ihnen zusammen zu arbeiten. Der 3.0 Liter Turbo Dieselmotor des „Rally Fighter“,  beispielsweise stammt von BMW, die Rücklichter vom Honda Civic und das Getriebe von ZF.

Am Ende steht ein von vielen Einzelnen geformtes und gestaltetes Auto, (demand-produced manufacturing) das vor der Abholung auch noch beim Zusammenbau beobachtet, bzw. (für Autofreaks)sogar vom Käufer selbst zusammengebaut wird, je nach Bedarf mit Unterstützung der Firmenexperten.