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Berufsfelder

2010
21
Dez

Am Freitag konnten Sie den ersten Teil unserer Serier über das Berufsbild "Ingenieur" lesen. Heute geht es um Berufschancen und wie der Arbeitsmarkt für Ingenieure grundsätzlich aussieht - sowohl für Freelancer im Engineering als auch für Festangestellte.

Teil II: Berufschancen & Arbeitsmarkt

Kein anderer Berufszweig verspricht momentan so gute Aussichten wie der Ingenieurberuf. Es stürzen sich immer mehr Menschen in eine Ingenieurausbildung:  momentan schreit die Wirtschaft nach Fachkräften der Branche. In fünf Jahren könnte das allerdings schon ganz anders aussehen. Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure sind nicht eindeutig vorhersehbar; etwas, dass sich jeder Einsteiger bewusst machen sollte. Die Berufswahl nach aktuellen Markttrends auszurichten ist oft ein schwieriger Weg. 
In vielen Teilbereichen, wie dem Prototyping oder der Entwicklung, spielen Leidenschaft, Neugier und Spaß an der Arbeit eine übergeordnete Rolle, da sonst der Kreativitätsfluss bei der Arbeit der Ingenieure gehemmt wird, was wiederum die Arbeit selbst enorm erschwert.

Nicht zu verleugnen ist, dass Deutschland sich schon lange weltweit als hoch entwickeltes Industrieland und als bedeutungsvoller Technologiestandort behaupten kann, denn die Freelancer und Fachkräfte der deutschen Ingenieursbranchen weisen eine hohe Innovations- und Forschungsintensität auf. Doch ohne hochqualifizierte Ingenieure kann die deutsche Industrie diese Stellung im internationalen Wettbewerb nicht beibehalten. Zwar betreffen Wirtschaftskrise und die Umstellung auf eine globalisierte Wirtschaft auch das Ingenieurwesen, trotzdem herrscht nach wie vor ein Ingenieurmangel.

Die aktuellen VDI-/IW-Zahlen bestätigen, dass es um den Ingenieurmarkt weiterhin gut bestellt ist und sogar ein Plus von 7 Prozent der Ingenieurstellen im Mai 2010 zu verbuchen war. Mit aktuell fast 60.000 offenen Stellen im Engineering können sich vor allem Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure über sehr gute Einstiegschancen freuen. Auch Studienanfängern werden von Experten sehr gute Berufschancen nach der abgeschlossenen Ausbildung vorhergesagt. Diese Anzahl an offenen Stellen, der die Unternehmen häufig über den Fachkräftemangel klagen lässt, ist einerseits auf die fehlende Frauenbeteiligung, andererseits aber auch auf eine hohe Abbrecherquote in der Ausbildung und stagnierenden Studienanfängerzahlen zurückzuführen.

Es gibt sicherlich noch weitere Gründe für den Mangel an Ingenieuren, der bestimmt auch nicht jeden Berufszweig im Ingenieurwesen betrifft. Wie sehen Ihre Erfahrungen in diesem Zusammenhang aus? Macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar und welche weiteren Ursachen könnte er haben?

Based on:

www.deutschlands100.de

www.ulmato.de

2010
17
Dez

Wir möchten Sie über das Berufsbild "Ingenieur" informieren. Dazu erscheint -verteilt über die kommenden Tage- eine dreiteilige Serie zum Thema Ingenieurberufe mit Informationen über Arbeitsfelder, die Entwicklung der Branche und Frauenquoten im Ingenieurwesen.

Teil I: das Berufsbild des Ingenieurs im Allgemeinen

Das Ingenieurwesen ist ein weitgestreutes Feld mit vielen verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten. Ingenieure sind in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft tätig. Die Berufsmöglichkeiten in Unternehmen sind überwiegend die Bereiche Entwicklung, Beratung, Fertigung, Konstruktion und Programmierung aber auch Gutachtenerstellung, Vertrieb und Marketing, Management oder Controlling gehören dazu. Chemische und physikalische Untersuchungen diesen Bereichen ist immer fundiertes Fachwissen und eine gute technische Allgemeinbildung. Aufgrund der Hauptaufgaben wie das Entwerfen von Systemen und das Verstehen von komplexen Prozessen spielen gute analytische Fähigkeiten und Kreativität im Ingenieurwesen eine entscheidende Rolle. read-more