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Automobilindustrie

2013
12
Mrz

Die deutsche Industrie und insbesondere die Maschinenbauer berichten von einer eher verhaltenen Stimmung am Markt. Die Auftragslage schwächelte zu Beginn des Jahres. Eine große Gefahr geht von der Konkurrenz aus dem fernen Osten aus: China holt in den Spitzentechnologien rasant auf und fördert die Branche mit immensen Investitionen – all das ist im Fünf-Jahres-Plan der Regierung nachzulesen.

Das ehemalige Billiglohnlaelektroauto_chinand setzt dabei u. a. auf die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, Solarenergie sowie IT-und Umwelttechnik. China treibt auch Entwicklungen in der Automobilbranche voran und will zukünftig auf den westlichen Märkten konkurrenzfähig werden. Die chinesische Regierung investiert ausdrücklich in den Bau von Elektroautos. Das Ziel: bis 2020 sollen fünf Millionen E-Fahrzeuge auf Chinas Straßen unterwegs sein.

Die Pläne der Regierung Chinas werden durchaus ernst genommen, denn bereits in der Vergangenheit ist es der Volksrepublik gelungen innerhalb kurzer Zeit in Branchen wie der Solarenergie schnell aufzuholen. Beispiele, wie das chinesische Unternehmen Suntech, das mittlerweile Weltmarktführer ist und die Konkurrenz aus dem Westen verdrängt, belegen diesen Trend. Klagen aus Deutschland und anderen Ländern über Industriespionage, Patentrechtsverletzungen und Dumpingpreise kommen gegen diese Aufholjagd nicht an. Und die chinesischen Zukäufe von westlichen Unternehmen machen zusätzlich Druck, neben großen Firmen wie Volvo sind davon auch deutsche Mittelständler wie der Pumpenhersteller Putzmeister betroffen.

Als weltweit größter Maschinenhersteller setzt China schon heute 563 Milliarden Euro jährlich um und will weiter wachsen. Dagegen ist die Lage der Maschinenbaubranche in Japan weniger optimistisch. Die Aufträge gingen zuletzt überraschend um 13,1 Prozent zurück, wie die japanische Regierung mitteilt.

Quellen: focus.de, stern.de

Bildquelle: beijingreview.com

2012
19
Okt

Die Wirtschaftskrise in vielen europäischen Ländern hat die Aufträge aus der Eurozone in den vergangenen sieben Monaten einbrechen lassen – im Vergleich zum Vorjahr um satte 12 Prozent.

DB Research, die Forschungstochter der Deutschen Bank, reduzierte nun auch die Prognose für die Wachstumsmärkte wie Asien und erwartet ein Nullwachstum für 2012.

Die gute Nachricht: Für 2013 rechnet die DB Research damit, dass sich die Wirtschaft in den Krisenländern der Eurozone stabilisiert. Davon profitieren Exporteure, während auch die Investitionen in Deutschland wieder wachsen dürften.

Maschinenbau “deutschen Industriechampion”

Der Maschinenbau kann, so DB Research,  2012 ein Produktionswachstum von 2,5 Prozent verzeichnen und ist damit Spitzenreiter der deutschen Industrie. Der Grund seien hohe Auftragspolster, die jedoch 2013 eine sinkende Auftragslage nicht verhindern könnten. Um weiter mit der chinesischen Konkurrenz mithalten zu können, sei der Kampf gegen die Ingenieurlücke besonders wichtig.

Dies gelte auch für die Automobilindustrie, für die die DB Research mit einer Stagnation der Produktion rechnet, die bis zum 2. Halbjahr 2013 anhält. Aufgrund der Krise besonders in Südeuropa seien die außereuropäischen Märkte, allen voran die USA, China und Russland, besonders wichtig, wie auch der Verband der Automobilindustrie unterstreicht.

 

Quelle: produktion.de

2012
18
Sep

Obwohl mehrere Autobauer bereits zur Kurzarbeit greifen mussten, geht VDA-Präsident Wissmann nicht von einer Krise der Branche aus.

Der Stuttgarter Zeitung gegenüber sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann: „Wir erwarten keinen Absturz wie 2008/2009, als das Geschäft der Hersteller und Zulieferer innerhalb weniger Wochen massiv einbrach“.

Besonders für Autobauer mit dem Markt-Schwerpunkt in Westeuropa würde der Weg jedoch steiniger werden – Opel beispielsweise fährt seit Monatsanfang Kurzarbeit und habe in diesem Jahr bereits eine halbe Milliarde Dollar Verlust gemacht.

Trotzdem bleibt Wissmann optimistisch: Aufgrund der globalen Ausrichtung der meisten Autobauer könnten sie Nachfrageschwächen, die aufgrund der Euro-Krise in Südeuropa entstünden, durch den stark wachsenden Pkw-Absatz in anderen Ländern, besonders USA (19,8 Prozent), China (12,8 Prozent) und Russland (15,1 Prozent), ausgleichen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

2012
07
Jun

Audi ist der beliebteste Arbeitgeber bei Absolventen der Ingenieurwissenschaft.
Aber auch andere Unternehmen aus der Automobilindustrie liegen laut „Graduate Barometer“ des Trendence Institutes weit vorne: BMW (Rang 2), Porsche AG (Rang 4), Daimler/Mercedes Benz (Rang 5) und Volkswagen AG (Rang 6) dominieren das Ranking und machen zusammen die Hälfte der Top 10 aus.

In diesem Jahr  gewinnen auch klassische Industrieunternehmen wie BASF (bester Aufsteiger) und die Bosch Gruppe (Rang 7) wieder an Attraktivität. Erneuerbare Energie scheint die Absolventen nicht anzuziehen, während die Meinung zu Energiekonzernen generell geteilt ist: E.ON verliert, während RWE stabil bleibt.

Für das „Graduate Barometer“ des Trendence Institutes werden jährlich Studierende aus Wirtschafts- und Ingenieurstudiengängen, die kurz vor dem Abschluss stehen, zu ihren Wunscharbeitgebern befragt.

Quelle: Personalwirtschaft 06.2012

2011
25
Nov

Das Jahr 2011 nähert sich dem Ende und aus allen Bereichen sind Resümees für dieses Jahr zu hören und zu lesen. Entsprechend der Resümees gibt es mindestens genau so viele Prognosen für 2012.

Auf automobil-produktion.de wird beispielsweise über Aussichten für die Automobilindustrie berichtet. Da heißt es: "2012 wird kein leichtes Automobiljahr werden". Steigende Rohstoffpreise sowie eine erwartete Verschärfung des Wettbewerbs sind nur zwei der Gründe. Lediglich eine mögliche (leicht) positive Absatzentwicklung auf den Märkten Japan, China und USA verhindert einen großen Einbruch.

Ein großes Problem könnten für den Automobilsektor allerdings Überkapazitäten werden. Derzeit werden die Kapazitäten in der Entwicklung oder Produktion teilweise stark erhöht um der Nachfrage gerecht zu werden. Sollten die Ergebnisse im kommenden Jahr ausbleiben, stellt sich allerdings die Frage: Wie kann ich meine (Personal-)Ressourcen anders/besser/optimal einsetzen?

Eine Möglichkeit wäre z.B. aktuelle Bedarfe bereits jetzt durch Freiberufler abzudecken. Der große Vorteil beim Einsatz von freiberuflichen Ingenieuren, Monteuren oder Konstrukteuren ist, dass sie projektbezogen eingesetzt werden. D.h. die Zusammenarbeit mit einem Freiberufler ist zeitlich befristet, so  dass man optimal seinen Personalbedarf an die aktuelle Auftragslage anpassen kann.

2010
17
Feb

Erste Online-Projektbörse für freiberufliche Experten in der Automobilentwicklung gestartet

Hamburg, 17.02.2010 – Die Automobilindustrie befindet sich derzeit in einer tiefgreifenden Umbauphase. Das wird anhand der Personalpolitik und Arbeitsorganisation bei den großen Herstellern und Zulieferern überdeutlich. Das Schlagwort heißt ´flexible Projektarbeit´ und richtet sich inzwischen verstärkt an Fachkräfte zur Projektentwicklung, -durchführung  und technischen Dienstleistungen.

Obwohl ganze Produktionsstandorte wie das Opel-Werk in Antwerpen schließen müssen, werden externe Experten in der Automobilindustrie händeringend gesucht. Neben Kosteneinsparungen und flexibleren Einsatzmöglichkeiten spielt für die Auftraggeber vor allem das hohe Innovationspotenzial der Freelancer eine maßgebliche Rolle.

Der Autoexperte und frühere Manager im Automobilentwicklungsumfeld, Dr. Oliver Schlösser, sieht großen Nachholbedarf seitens der Branche, diesen Beschäftigungsbereich besser zu organisieren. Zusammen mit dem Hamburger Unternehmen projektwerk hat Schlösser jetzt die erste branchenweite Projektbörse für freiberufliche Spitzenkräfte in der Automobilbranche ins Leben gerufen. Der neue Branchendienst bündelt ab sofort sämtliche Fachkräfte in einem Internet-Portal. Bereits zum Start warten über 100 Projektpartner wie Ingenieure, Consultants, Entwickler oder Designer auf Projekte von Herstellern und Zulieferern.

Projektarbeit statt Entlassungen

Durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise rechnet die Automobilindustrie mit einem signifikanten Absatzrückgang in ihren klassischen Kernmärkten, darunter auch Deutschland. Nach dem Produktionshöhepunkt im Jahr 2007 und einem Zwischenhoch durch die Wirkungen der „Abwrackprämie“ im vergangenen Jahr sieht sie sich gemeinsam mit der Zulieferindustrie 2010 mit Überkapazitäten konfrontiert. Das führt zum einen zu massiven Entlassungen im Produktionsbereich, zum anderen werden immer mehr Aufträge projektbezogen an externe Fachkräfte vergeben.

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