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Allgemein

2013
20
Mai

Selbstständigkeit, Stress-Resistenz und Teamfähigkeit zählen zu den wichtigsten Skills im Job – das ergab eine Umfrage unter Freelancern aus den Branchen IT und Engineering. Bei der Befragung des Online-Portals Gulp über beruflichen Erfolg, Stundensätze und Zufriedenheit mit der Selbständigkeit machten 2 107 Freelancer mit.

Welche Kompetenzen sind wichtig?Gulp_Skills

Um Erfolg im Beruf zu haben sind überraschenderweise laut Umfrage Fachkenntnisse, betriebswirtschaftliche Qualifikationen und Kreativität nicht so wichtig. Statt dessen wird die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten als bedeutendste Fähigkeit bei Selbständigen genannt. Gerade bei Projekten in Großunternehmen sei fast ebenso bedeutend ein hohes Maß an Stressresistenz ausschlaggebend für eine gelungene Zusammenarbeit. Die Bedeutung von Teamfähigkeit wird je nach Erfahrung unterschiedlich eingeschätzt: unter den Freelancern, die bereits seit 25 Jahren selbstständig tätig sind, beurteilen 66,8 Prozent diese Fähigkeit für sehr wichtig. Unter den weniger erfahrenen Kollegen denken das nur 51 Prozent.

Finanzen und Projektdauer

Der Stundenlohn von IT- bzw. Engineering-Freelancern liegt den Ergebnissen der Umfrage zufolge im Durchschnitt bei 79 Euro netto (ohne Mehrwertsteuer). Im Jahr können Selbständige in diesen Branchen mit einem durchschnittlichen Umsatz von 134 449 Euro rechnen. Im Schnitt beträgt die Dauer von IT- und Engineering- Projekten 23 Monate.

Generalist oder Spezialist?

Keine eindeutigen Ergebnisse gibt es auf die Frage, ob Generalisten oder Spezialisten beruflich erfolgreicher sind. Für 47,2 Prozent ist ein breites allgemeines Wissen wichtiger, 44,5 Prozent stimmten für das Spezialwissen. Ausschlaggebend in dieser Frage ist auch die Größe des Kunden. Der Generalist kommt bei kleinen Unternehmen besser an, so die Mehrheit der Befragten (60 Prozent). Je größer das Unternehmen des Auftraggebers desto weniger wichtig ist ein breites fachliches Wissen.

Quellen: heise.de, gulp.de

Bildquelle: gulp.de

2013
07
Mai

Technische Zeichnung  #100116-005Aus dem MINT-Frühjahrsreport des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) lassen sich insbesondere zwei Schlüsse ziehen: 1. Die Jobchancen für Maschinenbauer, Fahrzeugtechniker und Ingenieure sind gut. 2. Statt akademischen Nachwuchs wird jetzt händeringend nach ausgebildeten Fachkräften gesucht.

In den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Energie- und Elektrotechnik sowie in der Metallverarbeitung verzeichnet der Frühjahrsreport mehr offene Stellen als arbeitslose Fachkräfte. Nachdem sich die Wirtschaft jahrelang über zu wenige Studierende in den MINT-Fächern beklagt hat, stieg die Zahl der Studienanfänger in diesen Fächern deutlich an. Jetzt fehlen dagegen ausgebildete Fachkräfte. Im Vergleich zum Jahr 2000, in dem nur knapp 112 000 Abiturienten ein Studium in den MINT-Fächern aufnahm, waren es 2012 schon 190 000 Studienanfänger.

Das Ergebnis: Wenn an der Universitäten und Fachhochschulen weiterhin so viele junge Leuten in den MINT-Fächern studieren, kann die deutsche Wirtschaft die Personallücke bei akademischen Stellen bis 2020 weitestgehend füllen. Schlechter sieht es von Seiten der Arbeitgeber bei Facharbeitern aus: so könnten bis zu 1,4 Millionen Stellen unbesetzt bleiben, wenn sich nichts ändert.

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut: 2010 hatten 87 Prozent der Beschäftigten in den MINT-Branchen mit Studienabschluss einen unbefristeten Vertrag. Auch beim Einkommen sieht es gut aus: das durchschnittliche Monatsgehalt bei Vollzeitbeschäftigung stieg zwischen 2000 und 2011 von 3 600 Euro auf 4 900 Euro brutto. Im Vergleich zu allen Akademikern ist dieser Zuwachs überdurchschnittlich.

Doch nicht alle Absolventen der MINT-Fächer können sich über gute Aussichten am Arbeitsmarkt freuen: vor allem bei den Biologen und Chemikern spricht der Report von einem Arbeitskräfteüberschuss. Auch Mathematiker und Physiker sind davon teilweise betroffen.

Quellen: sueddeutsche.de, spiegel.de

Weitere Informationen zum Report: iwkoeln.de

2013
19
Apr

Viele Unternehmen in Deutschland suchen auch im Ausland nach geeigneten Fachkräften. Gerade in den MINT-Berufen ((Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fehlt es an Nachwuchs. Für die erfolgreiche Rekrutierung von Experten aus dem Ausland braucht es eine Willkommenskultur, die nach Ansicht von Experten den Deutschen fehlt.eu-blue-card-100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321

Ein beruflicher Neuanfang im Ausland hat seine Tücken. Um den Start zu erleichtern unterstützen große, international aufgestellte Unternehmen ihre Mitarbeiter mit einem Relocation-Paket vom Umzug über die Wohnungssuche bis zu Behördengängen. Mittelständische Unternehmen müssen hier noch viel aufholen.

Der Mittelstand unterschätze bisher den Bedarf an ausländischen Mitarbeitern, so Thomas Schonscheck vom Personalvermittler Manpower. Viele Unternehmen in Deutschland haben Probleme mit dem Recruiting aus dem Ausland. Schonscheck fordert eine bessere Infrastruktur: "Ich werde nicht müde zu wiederholen, dass wir eine Willkommenskultur brauchen.“

Zahlen belegen, dass Deutschland bei der Suche nach Fachkräften aus dem Ausland nicht konkurrenzfähig ist. So sank beispielsweise die Zahl der IT-Experten aus Indien in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent, wie der Branchenverband Bitkom berichtet. Unternehmen aus Skandinavien, Großbritannien und den Niederlanden seien bei der Rekrutierung professioneller und damit erfolgreicher.

Bis 2025 könnten aufgrund des demographischen Wandels auf dem deutschen Arbeitsmarkt rund sechs Millionen Arbeitskräfte fehlen. Die Politik versucht deshalb mit verschiedenen Maßnahmen den Arbeitsmarkt attraktiver zu gestalten. Zum Beispiel soll die Blue Card die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern fördern. Zusätzlich erleichtert ein neues Gesetz die Anerkennung von hoch qualifizierten ausländischen Abschlüssen. Trotzdem bleiben viele Hürden bestehen: mittlere Abschlüsse aus dem Ausland werden nach wie vor nur unzureichend anerkannt. Deswegen gehen laut einer Studie der Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Fachkräfte lieber nach Australien, England, Kanada oder Dänemark.

Dabei spielt aber auch die Sprache eine wichtige Rolle. Beim mittelständischen Spieleentwickler Wooga wird deshalb Englisch gesprochen. Das Unternehmen setzt gezielt auf ausländische Mitarbeiter und damit auf ein diverses Team: zwei Drittel der neuen Angestellten kommen aus dem Ausland. Zusätzlich bietet Wooga Unterstützung bei der Eingewöhnung und greift den neuen Kollegen u. a. bei der Wohnungssuche unter die Arme.

Quelle: welt.de, karriere.de

Bildquelle: br.de

2013
11
Apr

Die Chance auf eine Karriere lockt immer mehr Experten nach China. Besonders deutsche Ingenieure haben dort gute Aussichten einen Job zu finden oder sich als Freiberufler eine neue Perspektive aufzubauen.

Vor allem der wirtschaftlich boomende Standort Shanghai zieht Fachkräfte aus Europa und den USA an. Die Motivation nach China zu gehen ist ganz unterschiedlich. Manche sehen für sich keine guten beruflichen Chancen in ihrem Heimatland, andere lockt die Aussicht auf das Abenteuer. „Hier in China passierte so viel, es wurde so viel entworfen – und ich saß in Deutschland.“, berichtet ein Industriedesigner aus München. Deswegen gab er seine Stelle auf und arbeitet nun als Freelancer in Shanghai.

Die Krise in Europa begünstigt den Trend. Seit Jahren steigt die Zahl der deutschen Einwanderer in China. Zurzeit leben und arbeiten mehr als 200 000 Deutsche dort und allein in und um Shanghai wohnen mehr als 11 000 Deutsche. Es kommen vor allem gut ausgebildete, motivierte Arbeitskräfte, darunter Ingenieure, Designer, Juristen und Geschäftsleute. Oliver Koppel vom Institut der deutschen Wirtschaft kann diesen Trend bestätigen: „Deutsche und amerikanische Absolventen finden in China zunehmend attraktive Arbeitsbedingungen vor. Shanghai bietet heute für Ingenieure, Biotechnologen und Wirtschaftswissenschaftler gute Beschäftigungsmöglichkeiten.“

Aufgrund zahlreicher Verbindungen zwischen der chinesischen und der deutschen Wirtschaft haben Jobsuchende aus der Bundesrepublik besonders gute Chancen. Allerdings nehmen die Auswanderer auch Nachteile in Kauf. Die Arbeitsbedingungen sind in China im Vergleich schlechter und die Löhne deutlich niedriger. Viele nutzen die Chance in China zu arbeiten deshalb nur für eine gewisse Dauer und kehren dann mit vielen Erfahrungen und zusätzlichen Qualifikationen in ihr Heimatland zurück.

Quelle: welt.de

2013
27
Mrz

grafik18Im Vergleich zum Vorjahr konnten Freelancer ihre Umsätze um durchschnittlich 3 420 Euro steigern, wie eine Studie der Projektbörse GULP ergeben hat. Insgesamt schätzen die 2 100 IT- und Engineering-Freelancer, die an der Umfrage zwischen November 2012 und Januar 2013 teilgenommen haben, ihre Lage überaus optimistisch ein.

„Selbständig aus Überzeugung“ – dieser Aussage stimmten 93,8 Prozent der Teilnehmer der Studie zu. Selbst bei einem attraktiven Angebot zur Festanstellung ziehen viele Freelancer ihre Selbständigkeit vor. Über 80 Prozent der Befragten sind momentan mit ihrer beruflichen Situation zufrieden. Diese überaus positiven Signale sind das Ergebnis der GULP-Umfrage, an der sich insbesondere Diplom-Informatiker (26,3 Prozent) und Diplom-Ingenieure (18 Prozent) beteiligt haben.

Auch finanziell ist die Mehrheit der Selbständigen aus der IT- und Engineering-Branche zufrieden: der durchschnittliche Stundensatz liegt bei 79 Euro, knapp 80 Prozent sind der Meinung, dass ihnen im Vergleich zu Festangestellten unterm Strich mehr zum Leben bleibt. Die meisten Freelancer kommen aus Bayern (23,6 Prozent) und arbeiten als Software-Entwickler, Programmierer oder Consultant in den Bereichen Banken/Finanzinstitute, IT und Automotive. Für die Arbeit im Projekt wenden Freelancer im Mittel 18 Tage pro Monat auf. Für Fort- und Weiterbildung, Administration und Akquise setzen Selbständige etwa drei Tage monatlich an.

Weiter Informationen und Grafiken zur Studie unter: Ergebnisse der GULP-Umfrage

Quellen: computerwoche.de, gulp.de

2013
12
Mrz

Die deutsche Industrie und insbesondere die Maschinenbauer berichten von einer eher verhaltenen Stimmung am Markt. Die Auftragslage schwächelte zu Beginn des Jahres. Eine große Gefahr geht von der Konkurrenz aus dem fernen Osten aus: China holt in den Spitzentechnologien rasant auf und fördert die Branche mit immensen Investitionen – all das ist im Fünf-Jahres-Plan der Regierung nachzulesen.

Das ehemalige Billiglohnlaelektroauto_chinand setzt dabei u. a. auf die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, Solarenergie sowie IT-und Umwelttechnik. China treibt auch Entwicklungen in der Automobilbranche voran und will zukünftig auf den westlichen Märkten konkurrenzfähig werden. Die chinesische Regierung investiert ausdrücklich in den Bau von Elektroautos. Das Ziel: bis 2020 sollen fünf Millionen E-Fahrzeuge auf Chinas Straßen unterwegs sein.

Die Pläne der Regierung Chinas werden durchaus ernst genommen, denn bereits in der Vergangenheit ist es der Volksrepublik gelungen innerhalb kurzer Zeit in Branchen wie der Solarenergie schnell aufzuholen. Beispiele, wie das chinesische Unternehmen Suntech, das mittlerweile Weltmarktführer ist und die Konkurrenz aus dem Westen verdrängt, belegen diesen Trend. Klagen aus Deutschland und anderen Ländern über Industriespionage, Patentrechtsverletzungen und Dumpingpreise kommen gegen diese Aufholjagd nicht an. Und die chinesischen Zukäufe von westlichen Unternehmen machen zusätzlich Druck, neben großen Firmen wie Volvo sind davon auch deutsche Mittelständler wie der Pumpenhersteller Putzmeister betroffen.

Als weltweit größter Maschinenhersteller setzt China schon heute 563 Milliarden Euro jährlich um und will weiter wachsen. Dagegen ist die Lage der Maschinenbaubranche in Japan weniger optimistisch. Die Aufträge gingen zuletzt überraschend um 13,1 Prozent zurück, wie die japanische Regierung mitteilt.

Quellen: focus.de, stern.de

Bildquelle: beijingreview.com

2013
28
Feb

Die Bedingungen für hochqualifizierte Arbeitnehmer im technischen Bereich sind je nach Beschäftigungsverhältnis sehr unterschiedlich. Das hat eine Online-Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ergeben. Das Ergebnis: die Gehälter von Leiharbeitern und externen Mitarbeitern sind deutlich geringer, ihre Arbeitszufriedenheit ist jedoch ähnlich hoch wie bei Stammmitarbeitern.

Einkommensgefälle

Im Vergleich zu ihren fest angestellten Kollegen verdienen Leiharbeiter und externe Mitarbeiter deutlich weniger: die Differenz beträgt bei Ingenieuren rund 18,4 Prozent. Ähnliche Zahlen gelten für Techniker, bei Mitarbeitern aus dem Bereich EDV/IT liegen die Einkommensunterschiede sogar bei 22,1 Prozent. "Unsere Untersuchung zeigt deutliche Benachteiligungen dieser Beschäftigten“, so Reinhard Bispinck, Tarifexperte der HBS. Das Nachsehen haben externe Mitarbeiter auch häufig beim Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Zufriedenheit mit der Arbeit

Trotzdem: die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten ist hoch, sowohl bei regulären Arbeitnehmern als auch bei Leiharbeitern. Beide Beschäftigungsgruppen bewerten ihre Arbeit als anspruchsvoll und interessant. Mit Blick auf das Gehalt gibt es allerdings Unterschiede: 44 Prozent der Leiharbeiter sind mit ihrer Bezahlung weniger oder überhaupt nicht zufrieden, weitaus mehr als bei ihren regulär beschäftigten Kollegen.

Längere Arbeitszeiten

Für viele Ingenieure, Techniker und IT-Mitarbeiter gilt: es wird oft länger gearbeitet, als vertraglich festgelegt. Extern Beschäftigte sind davon noch stärker betroffen. Fast zwei Drittel von ihnen arbeitet mehr als 40 Stunden in der Woche.

 

Mehr Informationen zur Studie: http://www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2013_02_21.pdf

Quelle: boeckler.de

2013
14
Feb

Deutschland setzt auf erneuerbare Energien. Durch den Umbau der Energieversorgung in der Bundesrepublik werden vermehrt Fachkräfte nachgefragt.

Die EnergiebranIngenieur gesuchtche rechnet mit 500.000 Beschäftigten im Jahr 2020 im Bereich erneuerbare Energien, heute sind es lediglich rund 380.000. Dezentrale Anlagen über ganz Deutschland verteilt werden in Zukunft die Großkraftwerke ablösen. Für deren Planung und Bau, aber auch für den Betrieb und die Wartung werden Fachkräfte gebraucht.

Ausbau der Stromnetze

Daneben spielt der Ausbau der Stromnetze eine wichtige Rolle: Experten sprechen von Smart Grids, intelligenten Netzen, die sich an Verbrauchergewohnheiten anpassen und die Einspeisung von Strom ermöglichen. „Für den Ausbau erneuerbarer Energien und den damit verbundenen Aufbau eines Smart Grid werden eindeutig mehr Mitarbeiter, insbesondere Ingenieure, gebraucht“, so Michael Schanz, Verantwortlicher für die Ingenieursausbildung beim Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE).

Auch Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, prognostiziert einen besonders günstigen Arbeitsmarkt für Maschinen-, Wirtschafts,- und Elektroingenieure, Informatiker und Fachleute mit technischer Ausbildung.

Energiewende erfordert Interdisziplinarität

Die Unternehmen der Energiebranche suchen vermehrt nach Fachkräften, die durch interdisziplinäres Denken innovative Ideen für die zukünftige Energieversorgung mitbringen. Die Energiewende erfordert eine Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche: so wird etwa nach neuen Lösungen für den Netzausbau und die Energiespeicherung gesucht. Auch verschiedene Ebenen, wie beispielsweise Strom und Wärme, werden künftig enger miteinander verknüpft.

Quelle: vdi-nachrichten.com

2013
16
Jan

2012 war das Rekordjahr für deutsche Auto-Exporte in die USA. Deutsche Hersteller konnten ihren Absatz um 21 Prozent auf rund 1,27 Millionen erhöhen – so viel wie nie zuvor. Dieses Tempo lasse sich vermutlich in diesem Jahr nicht aufrechterhalten, so VDA-Präsident Matthias Wissmann zum Auftakt der Autoshow in Detroit.

Trotzdem erwartet er, dass die USA ihren Wachstumskurs fortsetzen und die Zahl der verkauften Autos von 14,4 auf über 15 Millionen wachsen werde – und dass davon deutsche Marken überdurchschnittlich profitieren werden.  Seit 2005 ist der Marktanteil deutscher Hersteller in den USA von 5,1 Prozent auf 8,8 Prozent 2012 gewachsen. Angesichts der Schwierigkeiten, mit denen der Markt sich in Europa sich konfrontiert sieht, ist der Erfolg deutscher Marken auf dem US-Markt natürlich von besonderer Relevanz.

Auch langfristig sieht Wissmann großes Potential: Nicht nur sei der US-Bürger im Durchschnitt 37 Jahre alt – die Faszination Auto sei wieder „quicklebendig“.

Quelle: sueddeutsche.de

2012
19
Dez

Das Unternehmen hat Richtlinien verabschiedet, die das Thema Work-Life-Balance in der Führungskultur verankern sollen.

„Unsere Arbeitswelt sieht sich mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert: Immer mehr Beschäftigte – Frauen wie Männer – wollen sich beruflich verwirklichen und sich gleichzeitig um die Betreuung der Kinder oder Pflege der Angehörigen kümmern“, sagt Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG. Das will der Konzern jetzt ermöglichen.

Bereits 2009 vereinbarte Daimler eine Kooperation mit der Universität Heidelberg. Gemeinsam wurde die Studie „Ausgeglichen! – Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben“ zu Erwartungen, Zielen und notwendigen Rahmenbedingungen zur Work-Life-Balance initiiert. Nachdem die Ergebnisse vorlagen, verabschiedeten Unternehmensleitung, Gesamtbetriebsrat und Sprecherausschuss der leitenden Angestellten Maßnahmen, die sich auf vier Bereiche konzentrieren:

  • Grenzen beachten: Priorisierung von Aufgaben und Planung von Kapazitäten
  • Abschalten können: Es besteht keine Erwartungshaltung, immer erreichbar zu sein
  • Erholung bewusst einsetzen: Bewussten Ausgleich zur täglichen Arbeit schaffen
  • Arbeit und Privates vereinbaren: Nutzung der Life-Balance-Angebote

Konkret sieht das zum Beispiel so aus, dass es den Mitarbeitern ab Anfang 2013 möglich ist, E-Mails während der Abwesenheit automatisch löschen zu lassen. Um sicherzustellen, dass jedes Anliegen trotzdem bearbeitet wird, weist eine Abwesenheitsnotiz den Absender der E-Mail auf den zuständigen Vertreter hin.

Eltern, die auch in der Kindererziehung aktiv sind, sollen außerdem gefördert und Führungskräfte bereits am Anfang ihrer Karriere für das Thema Life-Balance sensibilisiert werden.

Einerseits sollen die Leitlinien die Führungskräfte dabei unterstützen, die Verankerung der Work-Life-Balance in ihrem Verantwortungsbereich zu fördern. Aber auch die Mitarbeiter sind gefragt: Jeder Mitarbeiter ist angehalten, eigenverantwortlich auf seine Work-Life-Balance zu achten. Dazu kann das Mitarbeiterportal genutzt werden, in dem sich jeder Beschäftigte einen Überblick zu den angebotenen Maßnahmen, Informationen und Seminaren zur Work-Life-Balance verschaffen kann.

Quelle: produktion.de