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2012
22
Feb

Coworking auch für Ingenieure

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

Statt alleine im eigenen Arbeitszimmer oder am fast schon klassischen Platz im Lieblingscafé zu sitzen, den Laptop vor sich, begeistern sich immer mehr Freiberufler für Coworking.

Coworking Spaces ermöglichen es Freiberuflern, der Isolation des eigenen Schaffens zu entkommen - oder ganz einfach: Es ist immer jemand da, mit dem man sich austauschen oder Kaffee trinken kann. Weitere Vorteile sind Networking, Ideenaustausch und die meistens vorhandene technische Ausstattung.

Die Mehrheit der Coworker kommt nach wie vor aus der IT- und Kreativbranche, aber auch immer mehr freiberufliche Ingenieure entdecken Coworking für sich.

„Der Ingenieurberuf ist durch eine stärkere Notwendigkeit zur Kooperation mit anderen Disziplinen gekennzeichnet. Sei es durch die Abstimmung mit Juristen zu Fragen des Urheberschutzes, durch die Zusammenarbeit mit Kreativen bei der Entwicklung innovativer Produkte oder durch den Austausch mit Marketingexperten bei der Vermarktung guter Ideen“, sagte Ralph Bruder vom Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt den VDI Nachrichten.

Und genau dies bietet Coworking auch freiberuflichen Ingenieuren – eine Gruppe muss nicht homogen sein, damit ihre Mitglieder von ihrer Dynamik profitieren können, ganz im Gegenteil: „Vor Kurzem habe ich für ein Projekt Dokumente und Vorlagen angepasst. Es war praktisch, dass neben mir im Coworking Space ein Grafiker saß, der mir ein paar Tipps geben konnte“, berichtete Diplom-Ingenieur Tobias Meier den VDI Nachrichten.

Können Sie sich vorstellen, in einem Coworking Space zu arbeiten – oder tun Sie es vielleicht schon?

Hier finden Sie alle weiteren Infos zu Coworking.

Quelle: vdi-nachrichten.com

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2012
11
Feb

Hamburg, 11. Februar 2012. Der VDI spricht von der Ingenieurlücke – diese sei nicht neu, erreichte aber im Dezember letzten Jahres trotz saisonaler Abkühlung mit rund 80.000 offenen Stellen einen neuen Höchststand. Bleibt die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands stabil, kann sich der Fachkräftemangel zu einer ernstzunehmenden wirtschaftlichen Bedrohung für die Branche entwickeln.

Besonders prekär ist die Lage inzwischen in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik. Bei einer praktischen Vollbeschäftigung, von der der VDE bereits Anfang des vergangenen Jahres ausging, wird der Einsatz von Freiberuflern immer attraktiver. Nicht nur bringen sie hoch-spezialisiertes Know-how mit, sie ermöglichen es den Unternehmen in erster Linie, die eigene Ingenieurlücke zu füllen und wirken so negativen Konsequenzen für die wirtschaftliche Entwicklung entgegen.

„Auf projektwerk engineering beobachten wir die Auswirkungen des Fachkräftemangels auf die Ingenieurbranche in den letzten Monaten. Hochqualifizierte Freiberufler werden immer stärker nachgefragt, besonders in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und der Automobilbranche herrscht eine steigende Nachfrage. Dies zeigen die Zahlen aus dem Januar deutlich“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH. „Wir erwarten, dass sich das Modell Projektarbeit und der damit verbundene Einsatz von Freiberuflern durch die Ingenieurlücke im laufenden Jahr immer weiter durchsetzen wird.“

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

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2012
20
Jan

Im letzten Marktmonitor von projektwerk wurde bereits über die drei wichtigsten Themen des Jahres 2011 resümiert: Stabilisierung nach der Finanzkrise, (der damit einhergehende) Fachkräftemangel sowie (der daraus folgenden) Internationalisierung der Projekte.

Dass das Arbeiten für Ingenieure und Ingenieurunternehmen zunehmend flexibler wird, wird anhand der Themen sehr deutlich. Projekte werden nach dem Einbruch der Wirtschaft heute wieder vermehrt ausgeschrieben; die Auftragslage für die Unternehmen ist stabil geblieben bzw. besser geworden.
Die Konjunkturumfrage 2011 der bayrischen „Großen Kammer“, durch die alle bayrischen Ingenieure aus dem Bauwesen, den Freien Berufen und des öffentlichen Dienstes vertreten werden, sei hier beispielhaft erwähnt. Aus ihr geht hervor, dass die Gesamtsituation im Ingenieurwesen 2011 deutlich positiv eingeschätzt wurde.

Die angebotenen Projekte, lassen sich aber nur schwer mit den bestehenden Personalressourcen bewältigen. Qualifizierte Fachkräfte sind Mangelware. Wie das Beispiel Bayern zeigt, sind viele Unternehmen bereit, Mitarbeiter einzustellen – allerdings fehlen oftmals die fachlichen Kompetenzen. Daher werden zunehmend erfahrene Freelancer für Projekte eingesetzt, denn ohne sie könnten mittlerweile viele Aufträge nicht angenommen und durchgeführt werden.

Der Blick über die Grenzen Deutschlands wird dabei auch immer häufiger gewagt – nicht nur, um qualifizierte Ingenieure zu finden, sondern auch, um mit dem Know-how deutscher Ingenieure im Ausland Aufträge zu gewinnen und Projekte zu realisieren.

Für 2012 stellt sich nun die Frage: Bleiben diese drei Themen weiterhin im Fokus?
Ich freue mich auf Ihre Einschätzung!

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2012
17
Jan

Hier finden Sie den aktuellen Marktmonitor mit einem kurzen Rückblick auf die Themen, die für Freiberufler und den Projektmarkt im vergangenen Jahr besonders prägend waren.

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2011
05
Dez

Letzter Termin 2011: 14. Dezember - Stuttgart - Automobil

job40plus ist die erste Jobmesse, die sich gezielt an Fach- und Führungskräfte richtet. Der Eintritt ist frei. Neben Jobs gibt es jede Menge Serviceangebote

„Viele interessierte Besucher, angeregte Gespräche und eine sehr gut organisierte Veranstaltung" - so lautet das Fazit, das ein Aussteller im Anschluss der letzten job40plus bei Facebook postete. Und der IT-Infrastrukturdienstleister stand nicht alleine mit seinem Lob. Alle Aussteller des Events zeigten sich durchgängig zufrieden. Und ebenso auch die
Besucher. "Ich konnte mich gleich auf mehrere Jobs bewerben und bekam viele Tipps, die mir geholfen haben", bedankte sich eine Kandidatin.

Jetzt steht die letzte job40plus 2011 vor der Tür:

Wann: 14. Dezember 2011, 13 bis 20 Uhr
Was: job40plus mit dem Branchenschwerpunkt „Automobil“
Wo: Haus der Wirtschaft, Stuttgart

 

job40plus ist die erste Jobmesse, die sich gezielt an erfahrene Fach- und Führungskräfte richtet und damit suchenden Unternehmen eine Alternative im „war for talents“ aufzeigt. „Ein lange überfälliger Ansatz“, wie sich ebenfalls ein Aussteller freute.
Sozusagen als Pendant zu Absolventenmessen organisiert job40plus den zweiten, dritten oder vierten Karriereschritt. „Dabei ist die ‚40‘ allerdings nicht in Stein gemeißelt“, wie Initiatorin Sabine Hildebrandt-Woeckel betont. „Entscheidend ist langjährige Berufserfahrung.“

Zu den suchenden Unternehmen im Dezember in Stuttgart gehören u.a. Rücker, Benteler, Bertrandt, engineering people, Kämmerer, Kromberg & Schubert, …
Alle Firmen sind mit Personal- und Fachverantwortlichen vertreten, was bedeutet, dass direkt vor Ort Vorstellungsgespräche geführt werden können. Hierzu stehen eigens eingerichtete Ruhezonen zu Verfügung. „Ziel ist es“, so noch einmal Hildebrandt-Woeckel, „durch die sofortige face-to-face-Begegnung den Rekrutierungsprozess deutlich zu verkürzen.“

Neben den Firmenständen gibt es auch zahlreiche Serviceangebote und Aktionen. Dazu gehören z. B. Karriere-Kurzcoachings oder offene Typberatungen. Der Verband „Die Führungskräfte“ e.V. ist mit einem eigenen Stand vertreten und berät zu Arbeitsrechtsfragen. Außerdem läuft zeitgleich über den ganzen Tag ein Vortragsprogramm, das sich ebenfalls um Karrierethemen dreht.

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2011
25
Nov

Das Jahr 2011 nähert sich dem Ende und aus allen Bereichen sind Resümees für dieses Jahr zu hören und zu lesen. Entsprechend der Resümees gibt es mindestens genau so viele Prognosen für 2012.

Auf automobil-produktion.de wird beispielsweise über Aussichten für die Automobilindustrie berichtet. Da heißt es: "2012 wird kein leichtes Automobiljahr werden". Steigende Rohstoffpreise sowie eine erwartete Verschärfung des Wettbewerbs sind nur zwei der Gründe. Lediglich eine mögliche (leicht) positive Absatzentwicklung auf den Märkten Japan, China und USA verhindert einen großen Einbruch.

Ein großes Problem könnten für den Automobilsektor allerdings Überkapazitäten werden. Derzeit werden die Kapazitäten in der Entwicklung oder Produktion teilweise stark erhöht um der Nachfrage gerecht zu werden. Sollten die Ergebnisse im kommenden Jahr ausbleiben, stellt sich allerdings die Frage: Wie kann ich meine (Personal-)Ressourcen anders/besser/optimal einsetzen?

Eine Möglichkeit wäre z.B. aktuelle Bedarfe bereits jetzt durch Freiberufler abzudecken. Der große Vorteil beim Einsatz von freiberuflichen Ingenieuren, Monteuren oder Konstrukteuren ist, dass sie projektbezogen eingesetzt werden. D.h. die Zusammenarbeit mit einem Freiberufler ist zeitlich befristet, so  dass man optimal seinen Personalbedarf an die aktuelle Auftragslage anpassen kann.

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2011
05
Nov

Hamburg, 05. November 2011. Das laufende Jahr ist ein Jahr des Wachstums für den deutschen Automobilmarkt. Nach der überstandenen Wirtschaftskrise und bislang unbeeindruckt von den Turbulenzen des Weltmarktes wächst sich der Fachkräftemangel nun zu einer Bedrohung für die Branche aus.

Laut Institut für Freie Berufe liegt die Zahl der Freiberufler in der Ingenieur-Branche inzwischen beinahe auf gleicher Höhe mit der Zahl der freiberuflichen IT-Spezialisten. Auf die Automobil-Branche spezialisierte Experten jedoch werden händeringend gesucht. Da müsste die Initiative der Bundesarbeitsagentur, spanische Fachkräfte verstärkt in Deutschland einzusetzen, durchaus von den Unternehmen der Branche begrüßt werden.

„Viele Unternehmen scheuen nach wie vor die Sprachbarriere. Obwohl Englisch besonders in internationalen Unternehmen oft Standard ist, wird das Unvermögen, deutsch zu sprechen, oft als Hürde wahrgenommen. Es ist also fraglich, in welchem Ausmaß dieser Lösungsansatz greifen wird. Freiberufler sind hier in der Lage, die Lücke zu füllen und den Unternehmen aus der Automobil-Branche zu nachhaltigerer Stabilität zu verhelfen. Dass dieses Bedürfnis wächst, sehen wir an den Zahlen auf projektwerk engineering“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Die Zahlen basieren auf einer Auswertung aller Keywords in den Profilen, die in den ersten drei Quartalen auf projektwerk engineering angelegt wurden.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

 

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2011
10
Okt

Hamburg, 10. Oktober 2011. Welche Kenntnisse werden von Projektanbietern auf projektwerk engineering am häufigsten nachgefragt, und welche Kenntnisse werden von Freiberuflern in ihren Profilen am häufigsten angegeben? Diesen Fragen geht der aktuelle Marktmonitor von projektwerk engineering nach.

Bei dem Vergleich zwischen den Keywords, die in den ersten drei Quartalen am häufigsten in Projekten und Profilen angegeben wurden, zeigen sich sowohl Übereinstimmungen als auch teilweise deutliche Diskrepanzen.

So belegt das Keyword Automotive bei den Projekten den ersten, bei den Kenntnissen in den Profilen jedoch nur den fünften Platz. Konstruktion liegt bei den Profilen auf dem ersten Platz, während es bei den Projekten den zweiten Platz erreicht, und auch das Keyword CATIA liegt in beiden Rankings nah beieinander.

Eine deutliche Diskrepanz hingegen findet sich bei dem Skill Maschinenbau, das bei den Profilen auf dem zweiten Platz rankt, bei den gefragtesten Kenntnissen in den Projekten jedoch nicht unter den Top 5 auftaucht. Das gleiche gilt für das CAD-Programm AutoCAD, und auch das Keyword Elektrotechnik, das bei den Projekten den fünften Platz erreicht hat, ist unter den Top Keywords in Profilen nicht vorhanden.

„Der direkte Vergleich zeigt, dass Angebot und Nachfrage auf projektwerk engineering relativ gut austariert sind. Besonders Freiberufler, die CATIA-Spezialisten sind, profitieren klar von der Verteilung – hier liegen Angebot und Nachfrage beinahe gleich auf. Generell jedoch sind Automotive, Konstruktion und CAD Skills, die für Freiberufler aus der Engineering-Branche besonders relevant sind“, so projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse über die Ergebnisse des Vergleichs.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

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2011
05
Okt

Harte Zeiten für die Solarstrombranche

Beitrag von Steffanie / Kategorie: Markt

Der momentan herrschende Druck in der Solarstrombranche wird in nächster Zeit einige Opfer fordern. Vor allem kleine und mittelständische Anbieter werden es schwer haben. Gründe sind der steigende Preiswettbewerb und der Technologiefortschritt der großen Unternehmen. Auch viele deutsche Anbieter sind betroffen.
Photovoltaic-Module im Einsatz
Der Photovoltaikmarkt zeigt ein stetiges Wachstum. Im nächsten Jahr hält John West von „VLSO Research“ sogar ein Marktwachstum von 10% für möglich. Allein in 2010 wurden weltweit Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von 14,2 Gigawatt in Betrieb genommen.
Die Modulpreise werden aber trotzdem weiter sinken und dazu führen, dass Unternehmen nicht mehr im Markt bestehen können, verkündete West bei der „European Photovoltaic Solar Energy Conference & Exhibition (EU PVSec)“. Wobei er auch über den europäischen Markt sprach.

Momentan richten sich diese schlechten Nachrichten besonders an die Hersteller von Wafern, Zellen und Modulen. Den meisten deutschen Herstellern von Produktionsanlagen der Branche geht es dank Ihrer Überlegenheit im Technologie-Bereich allerdings noch gut. Im Vorfeld der „EU PVSec“ wurden die Geschäftszahlen der Hersteller aus dem zweiten Quartal 2011 veröffentlicht. Den Zahlen zur Folge legte der Umsatz noch einmal deutlich zu und übertraf das Vergleichsquartal in 2010 um 28%.

Beispiele aus der Branche: Der deutsche Branchenprimus Solarworld schloss sein Modulwerk in Kalifornien. Konkurrent Conergy will in seinem Werk in Frankfurt an der Oder nur noch Module produzieren. Das sei einfach profitabler als Zellen oder Wafer zu bauen.

Die Marktforschungsagentur „ABI Research“ rechnet allerdings damit, dass die USA 2013, mit 5 Gigawatt im Jahr, Deutschland als weltweit größten Markt für Neuinstallationen von Solarstromanlagen ablösen werden.

Ein anderer Experte aus der Branche, Tom Murphy (Leiter „Investments in erneuerbare Energien bei HG Capital“), sieht kein Ende der schlechten Marktlage. Seit 2008 hätten sich einfach zu viele Start-Ups auf den Solarmarkt verlassen. Durch den wachsenden Konkurrenten China seien die Preise einfach unter enormen Druck geraten. Man vergleiche: In den Vereinigten Staaten kostet heute 1 Watt Solarenergie Nennleistung statt 4,00 $ nur noch 1,30 $.

Basiert auf: Solarstrombranche unter Konsolidierungsdruck

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2011
23
Sep

Während der IAA in Frankfurt stehen Elektroautos auch diesmal wieder im Mittelpunkt. Wörter wie,

 „E-Mobility“ +++ Brennstoffzellenfahrzeug +++ „Range-Extender“ +++ Elektrofahrzeug  +++ grüner Strom +++ Feinchemie +++ „pay-per-Use“+++ Hybrid +++ Solar +++ Stromtankstelle +++ Serienproduktion +++ „Concept ActiveE“ +++ Lithium-Ionen +++ Massenmarkt +++ alternative Antriebskonzept +++ Batterieleistung

…schweben im Raum. Doch einzeln bewirken sie nichts.
Der Schlüssel zum Erfolg ist, laut der weltweit tätigen Unternehmensberatung A.T. Kearney, das so genannte „E-Mobility-Eco-System“. Wenn die einzelnen Segmente nicht vernetz sind, dann kann E-Mobility schnell zum Milliardengrab werden. Erst vor wenigen Wochen wurde BMW erneut vom Dow Jones Sustainability Index als nachhaltigstes Automobilunternehmen der Welt ausgezeichnet. Und ist somit das 7. Mal in Folge Vorreiter des 280 Milliarden  Euro schweren Zukunftsmarktes. Zwar müssen Elektrofahrzeuge heutzutage im Portfolio der Autobauer stehen, doch wie die Nachhaltigkeit gelebt wird, ist von Unternehmen zu Unternehmen anders. Es fängt bei der Entwicklung kraftstoffsparender Fahrzeugtechnologien an, geht über die Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zum umweltfreundlichen Recyclingverfahren der Abfallprodukte. Es ist ein kompliziertes Geflecht verschiedenster Vorgänge und, ganz wichtig, Kooperationen unterschiedlicher Industrien. Das Elektroauto ist nur ein Glied inmitten des Ganzen und genau deswegen ist das Thema bei den Autoherstellern auch so unbeliebt. Es ist so komplex und muss gut durchdacht werden, damit aus der enormen Anfangsinvestition keine ungewisse Gewinnaussicht resultiert.

Laut Dr. Götz Klink (Mitglied der Geschäftsleitung bei A.T. Kearney) müsse eine ganze funktionierende Infrastruktur bereitgestellt werden, damit Elektromobilität auch Realität werde. Zu diesem Umfeld gehört, dass Ladegeräte hergestellt und vor allem, ausreichend häufig installiert werden. Ebenfalls muss der Vertrieb dieser Aufladestationen gesichert sein. „Grüner Strom“ muss erzeugt werden und zum Endverbraucher gelangen, Abrechnungssysteme gehören ebenso dazu wie zukunftsweisende Marketingstrategien, um den Verbrauchern diese Alternative überhaupt „schmackhaft“ zu machen. Obwohl wir angeblich im grünen Zeitalter leben, ist es immer noch eine große Investition ein Elektroauto oder „Range-Extender“ anstelle eines Benziners oder Diesels zu kaufen – meist lohnt es sich überhaupt noch nicht. Doch dank Mobilitätskonzepten wie „pay-per-Use“ ist man schon auf dem richtigen Wege.

Fakt ist: Der Automobilhersteller kann dies nicht im Alleingang bewältigen! – Teamplayer sind gefragt und strategische Partnerschaften das Stichwort. Es fängt an bei staatlichen Förderungsprogrammen für Autohersteller und geht über Stromanbieter in der Feinchemieproduktion/-industrie. Alle müssen zusammen an einem Strang ziehen, um ans Ziel zu kommen. Es ist ein vielschichtiges Geflecht aus Herstellung, Finanzierung und Service. Ohne Vernetzung wird es nie einen Markterfolg geben…

Wie gesagt, ein Anfang ist gemacht. Doch bis tatsächlich alles Hand in Hand geht, ist es  noch ein weiter Weg. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland  zurzeit noch Frankreich und Asien hinterher, doch dank der guten Aufstellung Deutschlands wird es bald mehr serienmäßige Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen geben.

Im Jahre 2020 soll jedes zehnte Auto, ein Elektrofahrzeug bzw. Range Extender sein.
Im Jahre 2020 werden 26.000 Ingenieure und Naturwissenschaftler benötigt, das sind 6.000 mehr als heute.
Im Jahre 2020 soll Deutschland zum Leitmarkt für E-Mobility werden.

Bildquelle: griin.de

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