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Kreativität

2012
01
Feb

Das mit der Kreativität ist so eine Sache – man kann sie dummerweise nicht auf Knopfdruck anstellen. Dafür kann sie aber umso leichter abhanden kommen. Nur – was treibt sie in die Flucht?

Hier sind 5 mögliche Gründe dafür, weshalb der kreative Fluss manchmal austrocknet, und Tipps, wie man genau das verhindern kann.

Multitasking

Multitasking als Kreativitätskiller – das ist keine neue Erkenntnis, und wir sind uns dessen alle bewusst. Trotzdem: Nicht viel lässt Kreativität so effektiv versiegen wie Multitasking – oder können Sie sich z.B. auf das Schreiben eines Artikels konzentrieren, wenn Sie ständig Ihre Mails checken, Ihr Skype sich in jeden Gedanken einmischt und dann auch noch Facebook lockt? Das einzige, was mir hilft, ist Konzentration auf die Sache - und nur die - sowie die schlichte Erkenntnis: Man muss nicht jede Stunde des Tages in Echtzeit erreichbar sein.

(Selbst-)Zweifel

Angst vor der Ablehnung der eigenen Ideen kann Freiberufler immens unter Druck setzen. Trotz aller guten Vorsätze passiert es immer wieder, dass wir Kritik persönlich nehmen – und schon leidet die Kreativität. Wie soll man auch seine Gedanken und Ideen spielen lassen, wenn es diese Stimme im Hinterkopf gibt, die sagt: Es wird sowieso nicht gut genug sein? Also hilft nur eins: Nehmen Sie Kritik nicht persönlich - denn meistens geht es ja "nur" um die Sache.

Finanzielle Unsicherheit

Als Freiberufler verzichtet man auf die Sicherheit einer Festanstellung und der monatlichen Gehaltsüberweisung. Besonders am Anfang des Freiberufler-Daseins kann das recht belastend sein, aber auch „alte Hasen“ kennen die Ungewissheit, ob man in den nächsten Monaten genug Projekte bekommt, um die Fixkosten zu decken. Und wenn einem die eigene Kontoführung und meist überdimensionierte (zumindest im Nachhinein) Sorgen im Kopf rumschwirren, ist nicht viel Platz für Ideen und Innovation. Meistens hilft es schon, den eigenen Stundenlohn ein wenig zu erhöhen – grade so viel, dass Sie sich ein Polster schaffen können. Natürlich wird es immer jemanden geben, der es billiger macht als Sie, aber Sie sollten sich eins vor Augen halten: Qualität setzt sich durch, und Geiz ist eben nicht geil.

Deadlines

Es gibt Menschen, die besonders effektiv arbeiten, wenn sie unter Druck stehen, wenn die nächste Deadline besorgniserregend schnell näher rückt. Wenn Sie nicht zu diesen Menschen gehören, verschaffen Sie sich selbst Zeit zum Atmen. Kalkulieren Sie großzügig mit der eigenen Zeit – und beraumen Sie etwas Spielraum für sich ein, wann immer es möglich ist. Natürlich wird es immer Projekte geben, die unter Zeitdruck abgeschlossen werden, aber wenn Sie nicht mehrere drängende Deadlines haben, können Sie damit leichter umgehen. Schöner Nebeneffekt: Ihre Kunden werden es Ihnen danken, wenn sich zugesagte Termine nicht nach hinten verschieben, sondern Sie absolut zuverlässig abliefern.

Schlafmangel

Freelancer zu sein hat viele Vorteile. Zum Beispiel den der freien Zeiteinteilung. Aber diese Freiheit birgt auch ein Risiko – wenn man immer und überall arbeiten kann, ist die Gefahr groß, dass man genau das auch tut. Und das letzte Detail, das noch fertig werden soll, oder die zündende Idee um 1 Uhr Nachts können einem den Schlaf ganz wörtlich rauben. Aber ohne Schlaf keine Kreativität – das hat bestimmt schon jeder festgestellt. Die Lösung: Genau. Genug schlafen.

Und Sie?

Was ist Ihr Nummer 1 Kreativitäts-Verhinderer?

2010
02
Nov

Auch politisch inkorrekte Formulierungen finden ihren Weg in die Werbebranche, und das nicht erst seit gestern, sondern eher vorgestern. So kam mir heute, bei der Betrachtung eines Bildes der Werbebegriff „Neger vor Hütte“ wieder einmal in den Sinn, mit dem ich mich in meiner Akademie-Zeit ab und zu auseinandersetzen musste. „Neger vor Hütte“ meint eigentlich nichts anderes, als dass man sieht, was unter einem Bild beschrieben steht. Wäre beispielsweise ein Käsebrot abgebildet, so würde unter dem Foto „Käse auf Brot“ stehen. Das ist völlig überflüssig. Dass dies unprofessionelle und unkreative Texterköpfe oder dergleichen produzieren, steht außer Frage.

Geprägt hat den Begriff angeblich Erik Spiekermann, der in seiner damaligen Schulzeit im Erdkundeunterricht ein Schulbuch betrachtete, in dem ein afrikanischer Mann vor einer Hütte abgebildet war. Darunter stand „Neger vor Hütte“. Diese Formulierung war damals politisch völlig korrekt. Um der politischen Auseinandersetzung mit der Begrifflichkeit aus dem Weg zu gehen (es sprengt wohl den Rahmen dieses Artikels), werde ich nun nicht weiter darauf eingehen. Fakt ist jedoch, dass es nicht gerade von Kreativität zeugt, wenn man genau das wiedergibt, was eins zu eins zu sehen ist. Möglicherweise könnte man auf den Gedanken kommen, dass derjenige, der diese Bildunterschrift formuliert hat zu den weniger begabten seiner Branche zählen dürfte.

In TV-Spots nennt man es wahrscheinlich nicht „Neger vor Hütte“, aber unkreativ und lustlos wirkt es trotzdem. Siehe ein Beispiel auf horizont.net.

Ich hoffe, dass diese Art der Werbung, z.B. in Form von Copytexten oder Sublines bald ausgestorben sein wird, oder kennt jemand aktuelle Beispiele?

2010
26
Mrz

Anti-Kreativität Checkliste

Beitrag von Simone / Kategorie: Freiberufler, Tipps

Eine Checkliste, die Ihnen hilft, die Phantasie, Innovation und Kreativität zu erhalten. Gefunden bei Harvard Business Review.

My Anti-Creativity Checklist from Youngme Moon on Vimeo.

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