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Fachkräftemangel

2012
07
Sep

Am 28.08. hat iBusiness eine Auswertung des Arbeitsmarktes für Interaktive veröffentlicht.

Die wichtigsten Ergebnisse

Der Fachkräftemangel ist omnipräsent – im Durchschnitt erreichte die These, es sei schwierig für Agenturchefs, geeignetes Personal zu finden, den Wert 4,2 auf einer Skala von 1 (stimme nicht zu) bis 5 (stimme voll zu). Das Problem wird sich der Studie von iBusiness zufolge künftig noch verschärfen. Denn: 77 Prozent der befragten Agenturchefs rechneten damit, dass der Bedarf an Personal bis zum Jahresende steigen wird.

Besonders kritisch ist der Fachkräftemangel im Bereich SEM/SEO. Diese Aussage beruht auf der Analyse der Standzeiten der im iBusiness-Stellenmarkt geschalteten Anzeigen. Im Durchschnitt betrug die Laufzeit der SEM/SEO-Stellenanzeigen rund dreieinhalb Monate – durchschnittlich dauerte es 82 Tagen, bis Interaktivagenturen offene Stellen besetzen konnten.

Programmierer und Projektleiter werden ebenfalls händeringend gesucht: Hier betrug die Laufzeit der Stellenanzeigen 97 beziehungsweise 91 Tage.

Diese Problematik ist auch in anderen Branchen bekannt. Die Studie 'Fachkräftemangel 2012' des Personalberaters ManpowerGroup zeigt, dass sich Vakanzzeiten von derzeit 55 Tage über alle Positionen hinweg ziehen und auf bis zu 90 Tagen bei technischen Berufen belaufen.

Was tun?

Es muss also etwas passieren, so viel ist klar. Nur – ein Patentrezept gibt es dabei nicht. Teure Headhunter können sich grade viele kleine und mittlere Unternehmen nicht leisten, ein zielgerichtetes Recruiting ist jedoch trotzdem unabdingbar.

Ein effektives Employer Branding ist eine Möglichkeit, die gefragten Fachkräfte auf sich aufmerksam zu machen.  projektwerk unterstützt hier mit dem neuen Feature`Firmenporträt´ besonders den Mittelstand  dabei, sich optimal als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Dazu sollten Agenturen an ihrer Flexibilität arbeiten: Ältere Bewerber beispielsweise werden ebenso wie junge und unerfahrene Professionals oft nicht in Betracht gezogen. Damit beschneiden die Agenturen selbst ihre Möglichkeiten. Es ist also an der Zeit, den Anspruch ad acta zu legen, Bewerber zu finden, die zu 100 Prozent den Vorstellungen entsprechen.

Aktuelle Trends nutzen

Neugründung statt klassischer Agentur: Viele High Potentials ziehen ein eigenes Start-up der Laufbahn in etablierten Agenturen vor. Spinoffs können diese High Potentials anlocken.

Einsatz von Freelancern: Sie machen eine stetig wachsende Gruppe unter den Onlinern aus. Noch werden sie jedoch oft mit wahren Dumping-Honoraren abgeschreckt, und die Agenturen verlieren den Zugriff auf viel Potential.

Das sogenannte In-Shoring, also das Anwerben von Professionals aus dem Ausland: Besonders Länder wie Spanien und Griechenland, die ihren gut ausgebildeten Fachkräften kaum eine Perspektive bieten können, stellen eine Möglichkeit dar, Vakanzen zu besetzen. Die Politik hat das bereits erkannt und bastelt an der Blue Card – jetzt müssen die Agenturen nur noch nachziehen.

2012
29
Jul

Rückblick: Markt in Bewegung

Beitrag von Maike / Kategorie: Marktmonitor, Presse

Hamburg, 29. Juli 2012. Die Jahresmitte ist die Zeit für eine Zwischenbilanz – was waren die wichtigsten Themen der Kreativbranche?

Anfang des Jahres blickte die Branche positiv in die unmittelbare Zukunft: Rund die Hälfte der befragten Unternehmen plante laut einer Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), die Werbeausgaben im laufenden Jahr zu erhöhen.

Auch der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW geht weiterhin von einem leichten Wachstum der Branche aus.

Gefahren für das Wachstum sind einerseits auch hier der Fachkräftemangel, den laut BVDW rund 60 Prozent der befragten Unternehmen bereits Anfang des Jahres spüren konnten, der jedoch immer häufiger durch den gezielten Einsatz von Freelancern ausgeglichen wird, andererseits – und in verstärktem Maße – erweist sich die schwächelnde Konjunktur als Bremse für das Wachstum des Werbemarktes.

Garanten für das Wachstum sind Online-Werbung und Mobile Advertising: Online-Werbung legte laut dem ZAW um 15 Prozent zu, während die Zahl der Mobile Advertising-Kampagnen dem BVDW zufolge seit 2011 mit 62 Prozent gestiegen ist.

„Wir sehen die Schwankungen des Marktes und die Trends deutlich auf projektwerk creative – der Einsatz von Freelancern nimmt weiter zu, und Qualifikationen für die Online-Werbung und Mobile Advertising werden immer stärker nachgefragt“, fasst Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH, die aktuelle Entwicklung auf projektwerk creative zusammen.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit dreizehn Jahren Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen it.projektwerk.de, engineering.projektwerk.de, consulting.projektwerk.de, creative.projektwerk.de, medical.projektwerk.de und fashion.projektwerk.de zum Einsatz kommt.

2011
01
Aug

Hamburg, 01. August 2011. Laut Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) suchen deutsche Werbeagenturen derzeit verstärkt nach Fachleuten für digitale Kommunikation. "Das ist ein handfester Notstand im Arbeitsmarkt der Werbebranche", so der ZAW. Es gäbe derzeit erhebliche Anstrengungen der Agenturen, ihren Bedarf nach Fachkräften zu decken. Dies beschränkt sich jedoch nicht nur die Agenturen, sondern erstreckt sich auf die gesamte deutsche Wirtschaft. Laut ZAW gäbe es zurzeit bundesweit einen Mangel von 25.000 IT-Experten.

Dies sei trotz einer geringen Steigerung der Nachfrage nach Werbefachleuten in Agenturen, Medien und Verlagen von nur 7 Prozent im ersten Halbjahr im Vergleich zu 31 Prozent im Vorjahr ein Wachstumshindernis. Denn während das vergleichsweise niedrige Wachstum aus Faktoren wie der sinkenden Nachfrage im Medienbereich, der nach wie vor zurückhaltenden Investitionen in Werbung und Stellenkürzungen besonders in Verlagen herrührt, suchen Werbeagenturen dringend nach Fachleuten mit den Schwerpunkten digitale Kommunikation und Online-Marketing.

Es zeichnet sich eine Veränderung in der Welt der Werbung ab. Während die Nachfrage nach klassischen Disziplinen wie Beratung und Kontakt zumeist lückenlos abgedeckt werden kann, verlagert sich der Schwerpunkt immer mehr auf digitale Expertise. Besonders Freiberufler, die sich durch eine hohe Internetaffinität auszeichnen und sich im Umfeld Social Media, Web 2.0 und 3.0 zu Hause fühlen, bilden den Kern dieses Fachkräftemangels.

„Wir beobachten starke Schwankungen in den Zahlen der Keywords auf projektwerk creative. Deutlich wird jedoch, dass Skills wie Webdesign, der sichere Umgang mit Photoshop sowie Konzeption, besonders Online-Konzeption, stark nachgefragt werden. Gleichzeitig verbessert sich sowohl die Verbraucherstimmung als auch das Klima in der Werbebranche. Der Bedarf an Online-Experten wird also auch im laufenden Jahr weiter steigen“, meint projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse.

Hinweis:
Die Zahlen basieren auf einer Auswertung aller auf projektwerk creative angegebenen Keywords. Dabei wurden die häufigsten Keywords analysiert und kategorisiert. „Grafikdesign“ als Überbegriff umfasst beispielsweise alle unterschiedlichen Schreibweisen wie Grafik Designer oder graphicdesign.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.