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2012
25
Okt

Dieser kurze Artikel gibt keine Empfehlung über den richtigen Stundensatz für freiberufliche Designer bzw. für Freiberufler der Kreativwirtschaft – dafür gibt es diverse Foren und Seiten, auf denen Stundensätze von 15 EUR, 50 EUR oder 76 EUR diskutiert und kalkuliert werden. Dieser Artikel soll den Blick dafür schärfen, was bei der Kalkulation zu berücksichtigen ist und wie sich ein gutes Portfolio auf den eigenen Marktwert auswirkt.

Für freiberufliche Designer bzw. generell für Freelancer der Kreativbranche ist die Bepreisung der eigenen Leistung häufig eine Herausforderung. Betriebswirtschaftliche Aspekte, wie beispielsweise die Kalkulation des Preises für die eigene Leistung, spielen in der Ausbildung - wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle. Mit dem Wissen, dass aber immer mehr Kreative den Weg in die Selbständigkeit gehen (müssen) und sie dann dafür verantwortlich sind, dass das eigene Unternehmertum am Laufen bleibt, wäre es vielleicht an der Zeit, die Lehrpläne anzupassen?

Wie ein Kostenvoranschlag für Freelancer, die ihre Design-, Text- oder Gestaltungs-Leistung anbieten, aufgebaut sein kann, findet man beispielsweise auf Designerdock.de.

Grundsätzlich sollte man als Freiberufler darauf achten, dass mindestens der eigene Aufwand durch die Bezahlung gedeckt ist. Bei den Aufwänden sollte der Grafikdesigner z.B. auch berücksichtigen, ob der Kunde bereits druckreife Vorlagen geliefert bekommen möchte oder ob Skizzen ausreichend sind, auf welcher Papierqualität das Ergebnis präsentiert werden soll, wie viele Ausführungen der Kunde haben möchte etc..
Neben all diesen kalkulierbaren Dingen sind Referenzen enorm wichtig beim Pitch um neue Aufträge, denn Unternehmen möchten natürlich den besten Grafikdesigner für ihr Projekt beauftragen und entscheiden dabei auch nach dem Prinzip „Wer von etablierten Unternehmen beauftragt wurde, hat etwas „auf dem Kasten“ - und dafür zahlt man dann halt auch seinen Preis“.

Neben all der Kreativität und der Möglichkeit, an unterschiedlichen Projekten in unterschiedlichen Unternehmen arbeiten zu können, sollte man als kreativer Kopf aber auch ein gewisses Maß an unternehmerischem Denken mitbringen.

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