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Markt

2012
21
Mai

1.973 mobile Werbekampagnen im Berichtsjahr 2011 haben für einen neuen Spitzenwert des Marktes für Mobile Advertising gesorgt. Laut einer Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) entspricht das einem Wachstum von über 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch die Zahl der Unternehmen, die mobile Kampagnen schalten, hat sich mit rund 45 Prozent gesteigert. Mobile sei, so der BVDW, die am stärksten wachsende Mediengattung, und: „Wir rechnen mit einer unvermittelten Fortsetzung dieses Trends in diesem Jahr, so dass sich das positive Wachstum im Mobile Advertising künftig in den Werbespendings widerspiegeln wird“, so Oliver von Wersch, Leiter der Unit Mobile Advertising der Fachgruppe Mobile im BVDW.

2011
03
Okt

Ende der letzten Woche veröffentlichte die KfW Bankengruppe das erste Mal eine Untersuchung zum Thema deutsche Neugründungen in der Kreativbranche. Ergebnisse dieser Studie sind überraschend positiv und erfreulich.
Fakt Nummer 1: 13% aller Existenzgründungen in Deutschland kommen aus der Kreativbranche, das sind für das Jahr 2010 ungefähr 120.000. Der Großteil der kreativen Neugründungen stammt hierbei aus der Software- und Gamesindustrie, sowie aus der Werbebranche.

Fakt Nr. 2 besagt, dass Gründer in der Kreativbranche - im Gegensatz zu anderen Wirtschaftbereichen - jünger, besser ausgebildeter und beständiger sind. Nach drei Jahren Geschäftstätigkeit sind noch 79% der kreativen Start-Ups am Markt tätig. Das sind ca. 25% mehr als in anderen Branchen.

Kreative Gründer sind auf Konkurrenzkampf sowie Informationsaustausch angewiesen. Weshalb man die kreativen Köpfe meist in Großstädten wie Hamburg und Berlin oder aber auch in Ballungsräumen wie Bayern und Baden-Württemberg antrifft. Immer mit dabei sein, sich austauschen, Kontakte knüpfen, sich persönlich und wirtschaftlich weiterentwickeln. Niemals stehen bleiben und auf der Stelle treten!  ist häufig die Devise der Gründer.
Netzwerke und online Communities sind hierbei nicht außer Acht zu lassen. Auch sie helfen dabei, sich auf dem Markt zu festigen und das Geschäftsmodell voran zu bringen.

Kreative Neugründungen straucheln im Gegenteil zu anderen Neugründungen weniger mit Finanzproblemen, dies liegt wohl daran, dass Gründungsvorhaben kleiner dimensioniert sind. Der Gründer stellt das Fundament der selbständigen Kreativität dar, viele Mitarbeiter werden dabei zunächst nicht benötigt.

Rund 18% der Neugründungen basieren auf einer Marktneuheit. Doch nicht nur dieser Aspekt überzeugt von der Innovation der Kreativbranche. Die Marktneuheiten, wie neue Produkte oder Dienstleistungen, sorgen in anderen Wirtschaftsbranchen für Input in den Innovationsprozessen und sind somit positiver Nebeneffekt. Zu Recht rückt so die Kreativbranche in den Fokus Innovation!

2011
24
Jun

Social Networking 2011

Beitrag von Nina / Kategorie: Markt

Es gibt wieder eine neue Grafik, die das Verhalten der "Social Networker" über den Globus verteilt abbildet. Unterteilt wurden sie in drei Typen: "Messagers", "Groupers" und "Content Sharer".

Die Daten zeigen, dass man auf der Welt sehr unterschiedlich in sozialen Netzwerken agiert. Während in europäischen Ländern oder den USA der Fokus auf Messaging liegt, wird im asiatischen Raum, speziell in Indonesien und China, deutlich mehr Wert auf das "Sharen" von Inhalten gelegt. Aspekte, die man bei seinen eigenen (Marketing-)Aktivitäten in sozialen Netzwerken in anderen Ländern durchaus beachten sollte, oder?

 

 

2010
03
Nov

Auf international etablierte Projektmanagementstandards zurückzugreifen, kann Wettbewerbsfähigkeit vieler Agenturen optimieren

Von Hauke Thun

Die Kompetenz hinsichtlich der Steuerung von Projekten ist in deutschen Kreativagenturen geringer ausgeprägt als in den meisten anderen Branchen. Dort haben sich inzwischen internationale Management-Standards durchgesetzt. Darauf weist das Hamburger Projektmanagement- Unternehmen PM Firefighters im Rahmen einer aktuellen Marktbetrachtung hin. Angesichts des schwierigen Marktumfeldes setzen die Werbe-, PR- und Internetagenturen derzeit vor allem auf Strukturanpassungen, wobei oft das Potenzial, durch Optimierung von internen Abläufen und Management-Skills die Effizienz des Unternehmens deutlich zu steigern, übersehen wird.

Agenturen konzentrieren ihr Projektmanagement demnach in vielen Fällen auf das Termin- und Kostenmanagement. Wichtige Teilbereiche bleiben so ungesteuert, wodurch die typischen, aber vermeidbaren Reibungsverluste entstehen. Optimierungspotenzial gibt es etwa im Bereich des Ressourcen-Managements. Es reguliert Überhänge ebenso wie dauerhafte Engpässe und trägt dadurch dazu bei, die Qualität des kreativen Produkts zu verbessern und die Mitarbeiter motiviert zu halten.

Ein anderer relevanter Bereich ist das Stakeholder-Management, dessen Aufgabe es ist, den Informationsfluss zu steuern und sämtliche Projektbeteiligten individuell einzubinden. Ziel sollte es sein, auf allen Seiten größtmögliche Kooperativität herzustellen und die sprichwörtlichen Änderungen in letzter Minute zu vermeiden. Auch ein Änderungsmanagement – die Frage, wer wann welche Änderungen vornehmen kann - ist Teil eines Projektmanagements, wie es in anderen Industrien laut PM Firefighters bereits etabliert ist. Das gilt ebenso für den so genannten Lessons-Learned-Prozess, der die Erfahrungen nach Abschluss des Projekts systematisch analysiert und dokumentiert, so dass sich Fehler nicht wiederholen.

„Viele Agenturchefs und Etatdirektoren sorgen sich, dass ein weitreichenderes Projektmanagement die Kreativität ihres Unternehmens einschränkt und es unflexibel macht. Das Gegenteil ist der Fall!“ betont Hauke Thun, Geschäftsführer von PM Firefighters. „Durch professionellere Verfahren wird das kreative Personal von administrativen Vorgängen entbunden, so dass mehr Freiraum für gute Kampagnen entsteht und die Wettbewerbsfähigkeit der Agentur wächst.“

Über PM Firefighters
Die PM Firefighters Project Management GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 2003 gegründet und hat sich auf das Management operativer Projektaufgaben für Mittelständler und Großunternehmen spezialisiert.
Ziel ist die erfolgreiche Beendigung anspruchsvoller Projekte auch in kritischen Situationen. Ein weiteres Geschäftsfeld ist das Insourcing fehlender Projektmanagementkapazitäten auf Kundenseite. PMFF arbeitet branchenübergreifend mit Referenzen in den Branchen Medien/IT, Telekommunikation, Medizintechnik und Handel.

Für Rückfragen: Frank Plümer l plümer)communications
Tel. 040/35 70 13 50 l E-Mail: fp@pluemercommunications.de

2010
02
Nov

Auch politisch inkorrekte Formulierungen finden ihren Weg in die Werbebranche, und das nicht erst seit gestern, sondern eher vorgestern. So kam mir heute, bei der Betrachtung eines Bildes der Werbebegriff „Neger vor Hütte“ wieder einmal in den Sinn, mit dem ich mich in meiner Akademie-Zeit ab und zu auseinandersetzen musste. „Neger vor Hütte“ meint eigentlich nichts anderes, als dass man sieht, was unter einem Bild beschrieben steht. Wäre beispielsweise ein Käsebrot abgebildet, so würde unter dem Foto „Käse auf Brot“ stehen. Das ist völlig überflüssig. Dass dies unprofessionelle und unkreative Texterköpfe oder dergleichen produzieren, steht außer Frage.

Geprägt hat den Begriff angeblich Erik Spiekermann, der in seiner damaligen Schulzeit im Erdkundeunterricht ein Schulbuch betrachtete, in dem ein afrikanischer Mann vor einer Hütte abgebildet war. Darunter stand „Neger vor Hütte“. Diese Formulierung war damals politisch völlig korrekt. Um der politischen Auseinandersetzung mit der Begrifflichkeit aus dem Weg zu gehen (es sprengt wohl den Rahmen dieses Artikels), werde ich nun nicht weiter darauf eingehen. Fakt ist jedoch, dass es nicht gerade von Kreativität zeugt, wenn man genau das wiedergibt, was eins zu eins zu sehen ist. Möglicherweise könnte man auf den Gedanken kommen, dass derjenige, der diese Bildunterschrift formuliert hat zu den weniger begabten seiner Branche zählen dürfte.

In TV-Spots nennt man es wahrscheinlich nicht „Neger vor Hütte“, aber unkreativ und lustlos wirkt es trotzdem. Siehe ein Beispiel auf horizont.net.

Ich hoffe, dass diese Art der Werbung, z.B. in Form von Copytexten oder Sublines bald ausgestorben sein wird, oder kennt jemand aktuelle Beispiele?

2009
18
Dez

Graphic Designer vs. Client

Beitrag von Simone / Kategorie: Markt

Lustiges kleines, ein wenig rüdes, Video über Lohndumping!

Quelle: circleboxblog.com