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Freiberufler

2014
13
Sep

Der Geruch von selbstgemachtem Popcorn liegt in der Luft, die eisgekühlte Cola steht auf dem Tisch, auf der Couch drängen sich ein paar Freunde und starren gebannt auf den Fernseher. Doch dann das – an einer der spannendsten Stellen des Films hängt die DVD, in Endlos-Schleife wird die gerade abgespielte Szene wiederholt. Ärgerlich. Besonders auch für den Freiberufler, der mit der Programmierung der DVD beauftragt wurde. Denn für diesen Fehler nimmt ihn sein Kunde in Haftung.

Wie es zu dem Schadenfall kam und warum eine Versicherung für freiberufliche Experten aus dem IT- und Media-Bereich unbedingt auch Vermögensschäden absichern sollte, erklärt exali.de-Gründer Ralph Günther exklusiv bei projektwerk. read-more

2013
05
Dez

Michael Hirschler vom Deutschen Journalisten-Verband DJV erklärt auf journalist.de, was freie Journalisten über Versicherungen wissen sollten – und welche Versicherungen besonders wichtig sind.

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung, mit der eher dürftige Zahlungen der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung aufgestockt werden, ist ratsam – und für Bild-Journalisten sogar Pflicht. Bei der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse (ETEM) gilt die Versicherungspflicht, Nachzahlungen sind in der Regel nicht zu befürchten. Andere freie Journalisten haben die Wahl, ob sie die Zusatzversicherung abschließen möchten.

Ein Plus der Versicherung über Berufsgenossenschaften: Sie können die Aufnahme nicht wegen vorheriger Krankheiten verweigern.

Berufsunfähigkeit

Zwei Drittel aller Unfälle passieren im Privatbereich – in diesen Fällen zahlen die Berufsgenossenschaften nicht. Auch sind die meisten Einkommensausfälle nicht Unfällen geschuldet, sondern krankheitsbedingt. Hirschler empfiehlt daher, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Unter Umständen sollte sie auch Einsätze in Kriegs- und Krisengebieten umfassen.

Kosten

Die Kosten liegen bei den Berufsgenossenschaften bei etwa 300 Euro im Jahr, bei den privaten Versicherungen bei mindestens 600 Euro. Hier sind die Beiträge altersabhängig, der Beitrag kann also auch wesentlich höher ausfallen. Außerdem müssen bei privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen vorherige Krankheiten angegeben werden.

Die DJV-Verlags- und Service GmbH bietet eine anbieterneutrale Beratung sowie anonymisierte Voranfragen bei den Versicherungen, mit denen verhindert wird, dass der Betreffende aufgrund von Vorerkrankungen in die zentrale Warndatei der Versicherer eingetragen wird.

Gruppenversicherungen

Bei Rundfunkanstalten gelten Gruppenunfallversicherungen oft auch für Freie. Hier rät der Experte jedoch dazu, sich dies schriftlich geben zu lassen, und zwar vor jedem größeren Einsatz.

Wichtig sei in jedem Fall, den Versicherungsfall unverzüglich zu melden.

2013
30
Jul

Wie letztens in unserem Blog berichtet, sollen aus Angst vor einem finanziellen Loch in der Künstlersozialkasse zukünftig Unternehmen, die Freiberufler aus der Kreativwirtschaft beschäftigen, stärker kontrolliert werden.
Die Künstlersozialkasse sammelt nicht nur Renten- und Krankenversicherungsbeiträge von Versicherten ein, sondern auch Pauschalabgaben von allen Unternehmen, die Freiberufler aus diesen Bereichen beschäftigen.

Obwohl die Petition noch bis zum 6. August läuft nahm diese letzte Woche bereits die 50.000-Unterschriften-Hürde und darf nun an einen Sprecher zur Anhörung im Bundestag entsendet werden. Die inzwischen etwa 52.000 Unterschriften kamen für viele Beobachter überraschend zustande, weil insgesamt nur gut 170.000 Personen bei der Künstlersozialkasse versichert sind.

2013
23
Jul

petition_130806


 

 

 

 

 

Ein großes finanzielles Loch in der Kasse der Künstlersozialkasse hat bei den rund 177 000 Versicherten Verunsicherung hervorgerufen. Die Selbständigen aus dem kreativen und künstlerischen Bereich sorgen sich um ihre soziale Absicherung. Nun wurde eine Petition an den Bundestag auf den Weg gebracht.

Noch bis zum 6. August können Betroffene und Unterstützer die Petition „Sozialversicherung - Prüfung der Abgabepflicht zur Künstlersozialversicherung durch Rentenversicherung vom 10.06.2013“ unterschreiben. Das Quorum wurde bisher noch nicht erreicht.

Die Petition hat Hans-Jürgen Werner, Justiziar des Deutschen Tonkünstler Verbands (DTKV) an den Bundestag gestellt. Hauptforderung der Petition ist eine regelmäßige Betriebsprüfung derjenigen Unternehmen, die Leistungen von freiberuflich tätigen Künstlern in Anspruch nehmen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass diese Unternehmen ihrer Abgabepflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz nachkommen.

Der Wortlaut der Petition in der Kurzfassung:

Petition 43188

Sozialversicherung - Prüfung der Abgabepflicht zur Künstlersozialversicherung durch Rentenversicherung vom 10.06.2013

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge die Deutsche Rentenversicherung gesetzlich dazu verpflichten, im Rahmen ihrer Betriebsprüfungen - spätestens alle vier Jahre - zu kontrollieren, ob die Unternehmen, die freischaffende Künstler und/oder freischaffende lehrende Künstler beschäftigen, ihrer Abgabeverpflichtung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz nachgekommen sind.

Die Petition in voller Länge: epetitionen.bundestag.de

Mehr Informationen zur Petition: bdg-designer.de

Quelle: sueddeutsche.de

Bildquelle: bdg-designer.de

 

2013
07
Jul

Der Bund bietet für Unternehmer und Selbständige aus der Kreativ- und Kulturwirtschaft jeden Monat eine kostenlose Beratung in der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (W.E.G.) Ludwigshafen am Rhein an. Der nächste Termin für Beratungsgespräche ist der 12. Juli 2013.

Das Angebot im Rahmen des bundesweiten Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft richtet sich an Freelancer, Mikrounternehmer, Gründer und Projektmanager aus den Bereichen Design, Architektur, Musik, Film und Rundfunk, Kunst, Verlagswesen, Software- und Gameentwickler, darstellende Künste sowie Presse und Werbung. Um kreative Geschäftsideen aus diesen vielfältigen Themenfeldern zum Erfolg zu führen, wird eine individuelle Sprechstunde angeboten.kreativwirtschaft-ihk

Stephanie Hock, regionale Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, prüft im gemeinsamen Gespräch die Geschäftsideen der Existenzgründer auf Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit oder berät bereits bestehende Unternehmen und Projekte. Im Beratungsgespräch kann neben dem Erfahrungsaustausch auch auf finanzielle Fördermöglichkeiten und Netzwerke verwiesen werden.

Über das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativbranche des Bundes:

Das Angebot des Zentrums richtet sich an gewerblich und freiberuflich tätige Kulturunternehmer und Kreative und ist mit acht Regionalbüros in der Bundesrepublik vertreten. Mit Informationen und als Plattform geht das Kompetenzzentrum auf die besonderen Bedürfnisse in der Kultur- und Wirtschaftspolitik ein. Bundesweit bieten über 70 Ansprechpartner vor Ort Orientierungsberatungen, Sprechtage und regionale Vernetzung der Akteure an.

Mehr Informationen unter: kultur-kreativ-wirtschaft.de, kultur-kreativ-wirtschaft.de

Quelle: mrn-news.de

Bildquelle: beyond-print.de

2013
14
Jun

cmyk farb gläser isoliertWährend die Politik über die Gründe für die fehlenden Millionen in der Künstlersozialkasse (KSK) streitet, könnte es selbständige Künstler und Kreative hart treffen. Denn: ihre soziale Absicherung steht auf dem Spiel.

Die Mittel der KSK setzen sich zu 50 Prozent aus Beiträgen, zu 30 Prozent aus Künstlersozialabgaben und zu den übrigen 20 Prozent aus Bundeszuschüssen zusammen. Die Künstlersozialabgabe in Höhe von 4,1 Prozent des Honorars wird bei Unternehmen erhoben, die regelmäßig freiberuflich tätige Künstler oder Publizisten beauftragen. Doch bei Kontrollen gehe die damit betraute gesetzliche Rentenversicherung seit 2010 nicht scharf genug vor, so Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU).

Liegt die Schuld also bei den unzureichenden Prüfungen durch die Kontrolleure? Die Rentenversicherung fordert mehr Mittel für die zusätzliche Überprüfung der Unternehmen. Die FDP und Teile der CDU stimmten gegen bessere Kontrollen. Auch Wirtschaftsverbände und der Bund der Steuerzahler sprachen sich gegen verstärkte Prüfungen der Unternehmen aus.

Rund 50 Millionen Euro an Künstlersozialabgaben entgingen dadurch der KSK und ihren rund 177.000 Versicherten. Von Seiten der Opposition kommt Kritik: die Kulturpolitikerin der SPD, Krüger-Leitner spricht von einem „Skandal“, wodurch die KSK „in große Not“ gebracht werde. Auch der Chef des Deutschen Journalistenverbands Michael Konken meldete sich zu Wort: „Ohne wirksame Kontrolle besteht die Gefahr, dass die Abgabepflicht zur freiwilligen Spende verkommt."

Die Schuld für die aktuelle Misere liegt vielleicht teilweise auch bei der Kasse selbst: Kritiker werfen ihr vor, zu wenig und zu langsam die Vorarbeit für bessere Kontrollen in Angriff zu nehmen.

Quellen: sueddeutsche.de, kuenstlersozialkasse.de

2013
25
Mai

Existenzgruendung_Selbststaendigkeit_11673

Journalisten, die den Schritt in die Selbständigkeit planen, können aus verschiedenen Töpfen Förderungen und Zuschüsse beantragen. Über die verschiedenen Möglichkeiten gibt es hier einen Überblick:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Gerade zu Beginn einer Existenzgründung müssen viele Neugründer einen Kredit aufnehmen. Der Gründungskredit der KfW-Bank bietet Gründern besonders günstige Konditionen. Mit diesem speziellen Förderprogramm unterstützt die KfW auch Gründer, die Sicherheiten nur in der Höhe von 20 Prozent der Kreditsumme vorweisen können. Die KfW bietet auf ihrer Homepage außerdem einen Überblick über alle eigenen Förderprodukte.

Steuervorteile

Große Anschaffungen stehen oft am Anfang einer Neugründung. Der Staat unterstützt Gründer indirekt über Steuervergünstigungen bei größeren Investitionen. Mit dem sog. Investitionsabzug können Kosten für geplante Investitionen im nächsten Jahr bereits im laufenden Jahr geltend gemacht werden. So können Existenzgründer bis zu 40 Prozent der beabsichtigten Ausgaben schon im aktuellen Jahr als Betriebsausgabe steuerlich absetzen. Voraussetzung für den Investitionsabzug ist, dass die Investition zu 90 Prozent beruflich genutzt wird.

Arbeitsagentur

Bei den Arbeitsagenturen können Gründer, die bisher Arbeitslosengeld I bezogen haben einen Gründungszuschuss beantragen. Welche Unterstützung bietet dieser Zuschuss? Für sechs Monate zahlt die Arbeitsagentur monatlich neben dem Arbeitslosengeld zusätzliche 300 Euro aus. Eine Verlängerung ist auch möglich – dann erhält der Gründer weitere neun Monate lang den Zuschuss in der Höhe von 300 Euro. Für Hartz VI-Empfänger bieten die Arbeitsagenturen ein Einstiegsgeld in der Höhe von bis zu 50 Prozent des Regelsatzes als zusätzliche Leistung. Die Laufzeit beträgt im Regelfall höchstens bis zu zwei Jahre. Die Mittel der Arbeitsagenturen sind allerdings begrenzt und so ist nicht jeder Antrag erfolgreich,

Coaching für Gründer

Wer die Hilfe eines Beraters in den ersten Jahren der Existenzgründung in Anspruch nehmen will, ist hier richtig. Der Staat gewährt finanzielle Zuschüsse für Gründungscoachings. So können freie Journalisten die Unterstützung eines Beraters finanziell fördern lassen, wenn dieser von der KfW anerkannt ist. Von Seiten des Staates werden in den alten Bundesländern die Hälfte der Beratungskosten bis zu maximal 3 000 Euro übernommen. In den neuen Bundesländern, sowie in Berlin und Lüneburg kommt der Staat sogar für 75 Prozent der Ausgaben für das Gründungscoaching auf, insgesamt bis zu 4 500 Euro.

Künstlersozialkasse

Beschäftigte in den Freien Berufen, also auch selbständige Journalisten, sind meist verpflichtet sich bei der Künstlersozialkasse (KSK) zu melden. Der Vorteil: die KSK kommt wie der Arbeitsgeber bei Festangestellten für die Hälfte der Sozialversicherungskosten auf.

Quelle: journalist.de

Bildquelle: ihk-arnsberg.de

2013
05
Apr

index.htmlBaden-Württemberg ist das erste Bundesland in Deutschland, das die Idee der Innovationsgutscheine nach dem Vorbild europäischer Länder umgesetzt hat. Seit 2008 unterstützt das Land kleine und mittlere Unternehmen mit finanziellen Mitteln bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Andere Bundesländer sind diesem Beispiel gefolgt.

Mit dem Innovationsgutschein C oder Kreativgutschein unterstützt das Ländle seit diesem Jahr speziell Kleinstunternehmer und Freiberufler aus der Kultur- und Kreativbranche. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet ist es Ziel dieser Fördermaßnahme Innovationen „auf den ersten Metern in den Markt oder auf dem Weg zu einem neuen Produkt zu unterstützen“, wie Nils Schmid, Wirtschaftsminister (SPD) von Baden-Württemberg betont. Mit dem Kreativgutschein können Gründer beispielsweise Ausgaben für Messeauftritte oder Gebühren für Kultur- und Kreativwettbewerbe bezahlen. Förderwürdige Unternehmen sind Start-Ups oder Freiberufler mit bis zu neun Beschäftigten und einer Bilanzsumme von höchstens zwei Millionen Euro. Angesprochen sind u. a. Unternehmen aus den Bereichen Software und Games, Architektur, Design, Kunst, Film, Musik, Presse und Werbung.

Für den Innovationsgutschein B, der bereits 2012 eingeführt wurde, können sich insbesondere Start-Ups aus der High-Tech-Branche bewerben. Die Idee der Förderung von kleinen Unternehmen hat sich im Rückblick insgesamt als sehr erfolgreich erwiesen. Über 85 Prozent der Anträge auf Innovationsgutscheine wurden in Baden-Württemberg bewilligt.

Auf www.innovationsgutscheine.de oder auf dem you-tube-Portal Gründerzeit gibt es weitere Informationen zum Konzept der Innovationsgutscheine in Baden-Württemberg.

Quelle: swp.de, mfw.baden-wuerttemberg.de

2013
23
Mrz

ciin_absolventen_2013_coverDie Bezahlung von Einsteigern bei Designagenturen ist im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend schlecht – das hat eine Studie des Corporate Identity Instituts (Kooperationspartner der FH Mainz) ergeben. Zwar ist die Bezahlung von Praktikanten im Schnitt bei Agenturen leicht gestiegen, gleichzeitig stagnierten jedoch die Einstiegsgehälter für junge Designer im Durchschnitt auf einem relativ geringen Niveau von jährlich 27.000 Euro Bruttogehalt.

Für die Umfrage „Chancen und Möglichkeiten von Absolventen von Gestaltungshochschulen“ wurden 51 Designagenturen in Deutschland befragt. Das Ziel der Studie sei es darzustellen, „was aus unserer Sicht gute, seriöse und faire Arbeitgeber Absolventen zahlen und von ihnen verlangen“, so Robert Paulmann, Leiter des Instituts in Mainz.

Gehälter im Deutschlandvergleich

Innerhalb der Branche gibt es bei den Einstiegsgehältern im Deutschlandvergleich große Unterschiede, wie die Studie festgestellt hat. So werden im Norden Praktikanten mit durchschnittlich 534 Euro deutlich besser bezahlt, als im Süden mit nur 462 Euro monatlich. Genau umgekehrt ist die Situation für Festangestellte. Mit einem Durchschnittslohn von 2 500 Euro im Monat steht Stuttgart hier an der Spitze. Allgemein hat die Umfrage für Süddeutschland ein Monatsgehalt von 2 361 Euro brutto ergeben. Die Branche zahlte dagegen im Norden durchschnittlich nur 2 179 Euro monatlich. Hamburg ist hier mit 2 033 Euro Schlusslicht.

Einstellungskriterien der Agenturen

Was ist letztlich für eine Anstellung ausschlaggebend? Auch dieser Frage, die sich gerade für Studierende stellt, ging die Studie nach. Es ist weniger die viel gepriesene Auslandserfahrung, die Bewerber mitbringen sollten, um bei den Designagenturen zu punkten. Vielmehr ist es der Masterabschluss an einer einschlägigen Hochschule, auf den Agenturen beim Einstellungsverfahren achten. Viele Agenturen bewerten hingegen Bachelor-Absolventen als noch zu unreif und unzureichend ausgebildet. Außerdem fehle es ihnen aufgrund der kurzen Studiendauer an der Gelegenheit Praxiserfahrung zu sammeln. Ein Bewerber sollte aber mindestens ein bis zwei Praktika vorweisen können. Nach der Praxiserfahrung achten Agenturen auch auf die soziale Kompetenz und Begeisterungsfähigkeit der Bewerber. Off- und Online-Kompetenz steht erst an vierter Stelle der Anforderungen, gefolgt von der Fähigkeit des konzeptionellen Denkens.

Einen positiven Trend konnte die Studie in Bezug auf die Bereitschaft von Festanstellungen nachweisen. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der befragten Agenturen gaben an, noch in diesem Jahr feste Anstellungen zu planen.

Quelle: horizontjobs.de

Die Studie zum Download unter http://www.ci-in.de/umfrage-zur-situation-von-absolventen-von-gestaltungshochschulen-2013/

Bildquelle: ci-in.de

2013
12
Mrz

initiative-kultur-kreativwirtschaftDie Bundesregierung will weiterhin die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland fördern, wie aus einem Antrag der CDU/CSU und FDP vom 22. Februar 2013 hervorgeht. Die Initiative ist bereits 2007 gestartet, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Das Programm richtet sich insbesondere an innovative Startups und Freiberufler.

Schwerpunkte der Initiative sind u. a.:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, sowie Weiterentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft als eigenständige Branche
  • Ausbau eines Netzwerkes zwischen den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft mit dem Ziel über Fördermöglichkeiten zu informieren und Neugründungen zu unterstützen
  • Verbesserung des Zugangs zu Fremdkapital für Freischaffende und kleine Kulturwirtschaftsunternehmen
  • Stabilisierung und Ausbau der Künstlersozialversicherung

Einem Bericht der Bundesregierung von 2011 zufolge sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft rund 1 Millionen Menschen beschäftigt, von denen 26 Prozent freiberuflich arbeiten (in der Gesamtwirtschaft liegt die Quote bei 11 Prozent). Der Umsatz der 244 000 Unternehmen, die in der Branche angesiedelt sind, beläuft sich allein im Jahr 2011 auf rund 142 Milliarden Euro.

Mit dem Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ unterstützt die Bundesregierung ganz konkret neue Geschäftsideen. Bewerber können bis zum 31. März 2013 ihre Idee einreichen. Eine Fachjury wählt bis zum Sommer 32 Gewinner aus. Ein Jahr lang haben die Preisträger dann die Möglichkeit ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Sie werden dabei von Experten in Workshops unterstützt und können Kontakte mit erfahrenen Unternehmen knüpfen. „Junge Unternehmen sorgen für frischen Wind und Wachstum. Das Piloten-Programm leistet Starthilfe für Menschen im Kultur- und Kreativbereich. Wir wollen dabei helfen, aus besondere Ideen erfolgreiche Unternehmen zu machen.“, so Hans-Joachim Otto, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Weitere Informationen zum Wettbewerb bzw. zur Initiative unter: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/

 

www.yourfone.de