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Allgemein

2013
14
Jun

cmyk farb gläser isoliertWährend die Politik über die Gründe für die fehlenden Millionen in der Künstlersozialkasse (KSK) streitet, könnte es selbständige Künstler und Kreative hart treffen. Denn: ihre soziale Absicherung steht auf dem Spiel.

Die Mittel der KSK setzen sich zu 50 Prozent aus Beiträgen, zu 30 Prozent aus Künstlersozialabgaben und zu den übrigen 20 Prozent aus Bundeszuschüssen zusammen. Die Künstlersozialabgabe in Höhe von 4,1 Prozent des Honorars wird bei Unternehmen erhoben, die regelmäßig freiberuflich tätige Künstler oder Publizisten beauftragen. Doch bei Kontrollen gehe die damit betraute gesetzliche Rentenversicherung seit 2010 nicht scharf genug vor, so Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU).

Liegt die Schuld also bei den unzureichenden Prüfungen durch die Kontrolleure? Die Rentenversicherung fordert mehr Mittel für die zusätzliche Überprüfung der Unternehmen. Die FDP und Teile der CDU stimmten gegen bessere Kontrollen. Auch Wirtschaftsverbände und der Bund der Steuerzahler sprachen sich gegen verstärkte Prüfungen der Unternehmen aus.

Rund 50 Millionen Euro an Künstlersozialabgaben entgingen dadurch der KSK und ihren rund 177.000 Versicherten. Von Seiten der Opposition kommt Kritik: die Kulturpolitikerin der SPD, Krüger-Leitner spricht von einem „Skandal“, wodurch die KSK „in große Not“ gebracht werde. Auch der Chef des Deutschen Journalistenverbands Michael Konken meldete sich zu Wort: „Ohne wirksame Kontrolle besteht die Gefahr, dass die Abgabepflicht zur freiwilligen Spende verkommt."

Die Schuld für die aktuelle Misere liegt vielleicht teilweise auch bei der Kasse selbst: Kritiker werfen ihr vor, zu wenig und zu langsam die Vorarbeit für bessere Kontrollen in Angriff zu nehmen.

Quellen: sueddeutsche.de, kuenstlersozialkasse.de

2013
04
Jun

Kommunikationskongress2013

Zum 10. Mal in Folge lädt der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) zum Kommunikationskongress nach Berlin ein. Die Fachtagung für Public Relations findet am 26./27. September 2013 im berliner congress center (bcc) direkt am Alexanderplatz statt.

Seit 2004 organisiert und veranstaltet der BdP in Kooperation mit dem Magazin für Kommunikation - pressesprecher diesen Kongress, der jedes Jahr rund 1 500 Besucher anlockt. Das aktuelle Programm mit Workshops und Vorträgen für das Jahr 2013 deckt mit über 120 Referenten alle relevanten Themen aus der PR-Branche ab. Ein Highlight wird die Eröffnungsrede mit Hans Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts sein. Weitere prominente Redner sind der Philosoph und Schriftsteller Richard David Precht sowie Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG.

Ausführliche Informationen zum Programm: http://www.kommunikationskongress.de/

Der Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 28.Juni.

2013
25
Mai

Existenzgruendung_Selbststaendigkeit_11673

Journalisten, die den Schritt in die Selbständigkeit planen, können aus verschiedenen Töpfen Förderungen und Zuschüsse beantragen. Über die verschiedenen Möglichkeiten gibt es hier einen Überblick:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Gerade zu Beginn einer Existenzgründung müssen viele Neugründer einen Kredit aufnehmen. Der Gründungskredit der KfW-Bank bietet Gründern besonders günstige Konditionen. Mit diesem speziellen Förderprogramm unterstützt die KfW auch Gründer, die Sicherheiten nur in der Höhe von 20 Prozent der Kreditsumme vorweisen können. Die KfW bietet auf ihrer Homepage außerdem einen Überblick über alle eigenen Förderprodukte.

Steuervorteile

Große Anschaffungen stehen oft am Anfang einer Neugründung. Der Staat unterstützt Gründer indirekt über Steuervergünstigungen bei größeren Investitionen. Mit dem sog. Investitionsabzug können Kosten für geplante Investitionen im nächsten Jahr bereits im laufenden Jahr geltend gemacht werden. So können Existenzgründer bis zu 40 Prozent der beabsichtigten Ausgaben schon im aktuellen Jahr als Betriebsausgabe steuerlich absetzen. Voraussetzung für den Investitionsabzug ist, dass die Investition zu 90 Prozent beruflich genutzt wird.

Arbeitsagentur

Bei den Arbeitsagenturen können Gründer, die bisher Arbeitslosengeld I bezogen haben einen Gründungszuschuss beantragen. Welche Unterstützung bietet dieser Zuschuss? Für sechs Monate zahlt die Arbeitsagentur monatlich neben dem Arbeitslosengeld zusätzliche 300 Euro aus. Eine Verlängerung ist auch möglich – dann erhält der Gründer weitere neun Monate lang den Zuschuss in der Höhe von 300 Euro. Für Hartz VI-Empfänger bieten die Arbeitsagenturen ein Einstiegsgeld in der Höhe von bis zu 50 Prozent des Regelsatzes als zusätzliche Leistung. Die Laufzeit beträgt im Regelfall höchstens bis zu zwei Jahre. Die Mittel der Arbeitsagenturen sind allerdings begrenzt und so ist nicht jeder Antrag erfolgreich,

Coaching für Gründer

Wer die Hilfe eines Beraters in den ersten Jahren der Existenzgründung in Anspruch nehmen will, ist hier richtig. Der Staat gewährt finanzielle Zuschüsse für Gründungscoachings. So können freie Journalisten die Unterstützung eines Beraters finanziell fördern lassen, wenn dieser von der KfW anerkannt ist. Von Seiten des Staates werden in den alten Bundesländern die Hälfte der Beratungskosten bis zu maximal 3 000 Euro übernommen. In den neuen Bundesländern, sowie in Berlin und Lüneburg kommt der Staat sogar für 75 Prozent der Ausgaben für das Gründungscoaching auf, insgesamt bis zu 4 500 Euro.

Künstlersozialkasse

Beschäftigte in den Freien Berufen, also auch selbständige Journalisten, sind meist verpflichtet sich bei der Künstlersozialkasse (KSK) zu melden. Der Vorteil: die KSK kommt wie der Arbeitsgeber bei Festangestellten für die Hälfte der Sozialversicherungskosten auf.

Quelle: journalist.de

Bildquelle: ihk-arnsberg.de

2013
16
Mai

Abomodell für neue Adobe-Software

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Experten

cc-overview-teams-360x250Die Creative Suite von Adobe zieht in die Cloud. Das Unternehmen bietet seinen Nutzern keine neue Nachfolgeversion nach der Creative Suite Version 6 an, sondern führt stattdessen ein Abomodell ein.

Wer in Zukunft die aktuelle Adobe-Software von Photoshop, Illustrator usw. benutzen will, muss monatlich dafür zahlen. Für das Gesamtpaket verlangt Adobe 61,49 Euro monatlich – wenn sich der Nutzer verpflichtet das Programm für mindestens ein Jahr zu abonnieren. Wer jederzeit flexibel kündigen können möchte, zahlt mehr. Wer zum Beispiel nur Photoshop nutzen möchte, kann ein Abo für 12,29 Euro im Monat abschließen. Günstigere Angebote gibt’s u. a. für Bildungseinrichtungen, Schüler, Studenten und Lehrer.

Beobachter gehen davon aus, dass Adobe mit dem neuen Abomodell insbesondere auf die weit verbreitete Produkt-Piraterie reagiere. Mit der neuen Cloud-Version kann der Anbieter teure Kopierschutzfunktionen einsparen und hat regelmäßige Einnahmen aus den Abonnements.

Viele Experten und Nutzer kritisieren das Unternehmen für die Einführung der Creative-Cloud. Für manche Kunden könnten höhere Kosten entstehen, außerdem befürchten Nutzer auf ihre Daten nach Ablauf des Abos nicht mehr zugreifen zu können. Adobe sicherte zu für dieses Problem Lösungen anzubieten.

Alternativen zu den Adobe Creative-Programmen sind u.a. QuarkXpress oder die Open-Source-Programme Gimp, Inskape, LaTeX und Scribos.

Quellen: spiegel.de, computerbild.de

Bildquelle: adobe.com

2013
27
Apr

Die zunehmende Digitalisierung verschafft der Kreativwirtschaft ein stetiges Wachstum. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Zeitraum von 2001 bis 2011 durchgeführte Studie, die Google bei booz&company in Auftrag gegeben hat („Digitale Zukunft des Kreativsektors“).

Im europäischen Vergleich steht Deutschland allerdings schlechter da als andere Staaten: die Wachstumsraten im digitalen Geschäft sind unterdurchschnittlich. Zum Kreativsektor zählen laut Studie Buch- und Presseverlage, Musik, Film und TV und elektronische Spiele.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:teaser_The-Digital-Future-of-Creative-Europe290x140

-       Konsum digitaler Angebote: Die Nutzung von digitalen Angeboten stieg in Europa zwischen 2001 und 2011 um 25 Prozent (in Deutschland um lediglich 15 Prozent).

-       Wachstum: Seit 2001 verzeichnet die Branche europaweit ein jährliches Wachstum von zwei Prozent, dagegen stagniert die Branche in Deutschland.

-       Internetnutzung: Im Durchschnitt wenden Europäer 1,3 Stunden für das Surfen im Netz auf. Dabei geben sie durchschnittlich 4 Cent pro Stunde aus, was einen Anstieg von fast 140 Prozent seit 2003 bedeutet.

-       Berufsaussichten im Kreativsektor: Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, in denen die Anstellungen in dieser Branche stabil geblieben sind, ist die Zahl der Jobs in Deutschland zwischen 2003 und 2010 um ein Prozent gesunken.

-       Presseverlage: Mit sinkenden Umsatzzahlen haben die europäischen Presseverlage zu rechnen. Sie verzeichneten pro Jahr ein Minus von 1,1 Prozent (1,5 Prozent in Deutschland). Ein Wachstum ist nur im digitalen Bereich zu beobachten: europaweit stieg hier der Umsatz um 1,6 Milliarden Euro.

-       Musikaufnahmen und Konzerte: Im Musikgeschäft konnten die rückläufigen Umsätze der vergangenen Jahre gestoppt werden.  Seit 2011 wächst der Umsatz in Deutschland wieder um zwei Prozent.

 

Quelle: meedia.de

Bildquelle: booz.com

2013
05
Apr

index.htmlBaden-Württemberg ist das erste Bundesland in Deutschland, das die Idee der Innovationsgutscheine nach dem Vorbild europäischer Länder umgesetzt hat. Seit 2008 unterstützt das Land kleine und mittlere Unternehmen mit finanziellen Mitteln bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Andere Bundesländer sind diesem Beispiel gefolgt.

Mit dem Innovationsgutschein C oder Kreativgutschein unterstützt das Ländle seit diesem Jahr speziell Kleinstunternehmer und Freiberufler aus der Kultur- und Kreativbranche. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet ist es Ziel dieser Fördermaßnahme Innovationen „auf den ersten Metern in den Markt oder auf dem Weg zu einem neuen Produkt zu unterstützen“, wie Nils Schmid, Wirtschaftsminister (SPD) von Baden-Württemberg betont. Mit dem Kreativgutschein können Gründer beispielsweise Ausgaben für Messeauftritte oder Gebühren für Kultur- und Kreativwettbewerbe bezahlen. Förderwürdige Unternehmen sind Start-Ups oder Freiberufler mit bis zu neun Beschäftigten und einer Bilanzsumme von höchstens zwei Millionen Euro. Angesprochen sind u. a. Unternehmen aus den Bereichen Software und Games, Architektur, Design, Kunst, Film, Musik, Presse und Werbung.

Für den Innovationsgutschein B, der bereits 2012 eingeführt wurde, können sich insbesondere Start-Ups aus der High-Tech-Branche bewerben. Die Idee der Förderung von kleinen Unternehmen hat sich im Rückblick insgesamt als sehr erfolgreich erwiesen. Über 85 Prozent der Anträge auf Innovationsgutscheine wurden in Baden-Württemberg bewilligt.

Auf www.innovationsgutscheine.de oder auf dem you-tube-Portal Gründerzeit gibt es weitere Informationen zum Konzept der Innovationsgutscheine in Baden-Württemberg.

Quelle: swp.de, mfw.baden-wuerttemberg.de

2013
23
Mrz

ciin_absolventen_2013_coverDie Bezahlung von Einsteigern bei Designagenturen ist im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend schlecht – das hat eine Studie des Corporate Identity Instituts (Kooperationspartner der FH Mainz) ergeben. Zwar ist die Bezahlung von Praktikanten im Schnitt bei Agenturen leicht gestiegen, gleichzeitig stagnierten jedoch die Einstiegsgehälter für junge Designer im Durchschnitt auf einem relativ geringen Niveau von jährlich 27.000 Euro Bruttogehalt.

Für die Umfrage „Chancen und Möglichkeiten von Absolventen von Gestaltungshochschulen“ wurden 51 Designagenturen in Deutschland befragt. Das Ziel der Studie sei es darzustellen, „was aus unserer Sicht gute, seriöse und faire Arbeitgeber Absolventen zahlen und von ihnen verlangen“, so Robert Paulmann, Leiter des Instituts in Mainz.

Gehälter im Deutschlandvergleich

Innerhalb der Branche gibt es bei den Einstiegsgehältern im Deutschlandvergleich große Unterschiede, wie die Studie festgestellt hat. So werden im Norden Praktikanten mit durchschnittlich 534 Euro deutlich besser bezahlt, als im Süden mit nur 462 Euro monatlich. Genau umgekehrt ist die Situation für Festangestellte. Mit einem Durchschnittslohn von 2 500 Euro im Monat steht Stuttgart hier an der Spitze. Allgemein hat die Umfrage für Süddeutschland ein Monatsgehalt von 2 361 Euro brutto ergeben. Die Branche zahlte dagegen im Norden durchschnittlich nur 2 179 Euro monatlich. Hamburg ist hier mit 2 033 Euro Schlusslicht.

Einstellungskriterien der Agenturen

Was ist letztlich für eine Anstellung ausschlaggebend? Auch dieser Frage, die sich gerade für Studierende stellt, ging die Studie nach. Es ist weniger die viel gepriesene Auslandserfahrung, die Bewerber mitbringen sollten, um bei den Designagenturen zu punkten. Vielmehr ist es der Masterabschluss an einer einschlägigen Hochschule, auf den Agenturen beim Einstellungsverfahren achten. Viele Agenturen bewerten hingegen Bachelor-Absolventen als noch zu unreif und unzureichend ausgebildet. Außerdem fehle es ihnen aufgrund der kurzen Studiendauer an der Gelegenheit Praxiserfahrung zu sammeln. Ein Bewerber sollte aber mindestens ein bis zwei Praktika vorweisen können. Nach der Praxiserfahrung achten Agenturen auch auf die soziale Kompetenz und Begeisterungsfähigkeit der Bewerber. Off- und Online-Kompetenz steht erst an vierter Stelle der Anforderungen, gefolgt von der Fähigkeit des konzeptionellen Denkens.

Einen positiven Trend konnte die Studie in Bezug auf die Bereitschaft von Festanstellungen nachweisen. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der befragten Agenturen gaben an, noch in diesem Jahr feste Anstellungen zu planen.

Quelle: horizontjobs.de

Die Studie zum Download unter http://www.ci-in.de/umfrage-zur-situation-von-absolventen-von-gestaltungshochschulen-2013/

Bildquelle: ci-in.de

2013
12
Mrz

initiative-kultur-kreativwirtschaftDie Bundesregierung will weiterhin die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland fördern, wie aus einem Antrag der CDU/CSU und FDP vom 22. Februar 2013 hervorgeht. Die Initiative ist bereits 2007 gestartet, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Das Programm richtet sich insbesondere an innovative Startups und Freiberufler.

Schwerpunkte der Initiative sind u. a.:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, sowie Weiterentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft als eigenständige Branche
  • Ausbau eines Netzwerkes zwischen den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft mit dem Ziel über Fördermöglichkeiten zu informieren und Neugründungen zu unterstützen
  • Verbesserung des Zugangs zu Fremdkapital für Freischaffende und kleine Kulturwirtschaftsunternehmen
  • Stabilisierung und Ausbau der Künstlersozialversicherung

Einem Bericht der Bundesregierung von 2011 zufolge sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft rund 1 Millionen Menschen beschäftigt, von denen 26 Prozent freiberuflich arbeiten (in der Gesamtwirtschaft liegt die Quote bei 11 Prozent). Der Umsatz der 244 000 Unternehmen, die in der Branche angesiedelt sind, beläuft sich allein im Jahr 2011 auf rund 142 Milliarden Euro.

Mit dem Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ unterstützt die Bundesregierung ganz konkret neue Geschäftsideen. Bewerber können bis zum 31. März 2013 ihre Idee einreichen. Eine Fachjury wählt bis zum Sommer 32 Gewinner aus. Ein Jahr lang haben die Preisträger dann die Möglichkeit ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Sie werden dabei von Experten in Workshops unterstützt und können Kontakte mit erfahrenen Unternehmen knüpfen. „Junge Unternehmen sorgen für frischen Wind und Wachstum. Das Piloten-Programm leistet Starthilfe für Menschen im Kultur- und Kreativbereich. Wir wollen dabei helfen, aus besondere Ideen erfolgreiche Unternehmen zu machen.“, so Hans-Joachim Otto, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Weitere Informationen zum Wettbewerb bzw. zur Initiative unter: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/

2013
28
Feb

image_workinprogress.phpDie Konferenz WORK IN PROGRESS findet zum zweiten Mal in Folge am 28. Februar und 1. März 2013 in Hamburg statt und dreht sich rund um das Themenfeld „Strategien für die Arbeitswelt von morgen“. In zahlreichen Veranstaltungen diskutieren 30 Experten aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Dialog mit Teilnehmern über Veränderungen und Herausforderungen im Berufsumfeld.

Im Kern geht es um die zunehmende Komplexität im Arbeitsalltag. Diese bietet neue Freiheiten, birgt aber auch Unsicherheiten und Herausforderungen für alle Beteiligten. Der dadurch verursachte gesellschaftliche Wandel stellt Politik und Gesellschaft vor neue Fragen. WORK IN PROGESS thematisiert diesen Wandel. Die Veranstaltung ermöglicht einen interdisziplinären Austausch über die Zukunft der Arbeit in verschiedenen Formaten: künstlerische Beiträge, Diskussionsrunden und Vorträge.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft legt in Kooperation mit Kampnagel ein spannendes und abwechslungsreiches Programm vor. Die Vorträge beschäftigen sich u. a. mit Themen wie Urheberrecht im Netz (Magdalena Reiter: Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten), Bildung (Prof. Dr. Stephan A. Jansen: Die Bildung der Zukunft – Gesellschaftliche Innovation aus einer traditionellen Idee der Universität) oder sozialer Wandel durch Veränderungen in der Arbeitswelt (Prof. Richard Sennett: The Craft of Cooperation).

Mehr zum Programm und zur Anmeldung unter http://work-in-progress-hamburg.de/programm

Quelle: schattenblick.de

Bildquelle: kampnagel.de

2013
18
Feb

Kreativität als Motor

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein

Kreativität ist zu einefoto_reckwitz_2010_179m wichtigen wirtschaftlichen Faktor geworden. Den Aufschwung der kreativen Szene beschreibt der Kultursoziologe Andreas Reckwitz in seinem bei Suhrkamp erschienenen Buch „Die Erfindung der Kreativität“ (Andreas Reckwitz: Die Erfindung der Kreativität. Suhrkamp, Berlin 2012; 408 S., 16,- €).

Reckwitz‘ These: Kreativität findet sich in allen Bereichen des Wirtschaftsleben wieder. Kunst und Ökonomie stehen nicht mehr im Widerspruch zueinander, sondern bilden eine Einheit. Denn der Konsument erwartet heute ein ästhetisches, individuelles Produkt, das seine eigene Kreativität und seinen Lebensstil widerspiegelt. Die „creative industry“ wird nach Reckwitz‘ Studie zu einer „Leitbranche des ästhetischen Kapitalismus“.

Quelle: Die Zeit

Bildquelle: http://www.kuwi.europa-uni.de