Die Creative Suite von Adobe zieht in die Cloud. Das Unternehmen bietet seinen Nutzern keine neue Nachfolgeversion nach der Creative Suite Version 6 an, sondern führt stattdessen ein Abomodell ein.
Wer in Zukunft die aktuelle Adobe-Software von Photoshop, Illustrator usw. benutzen will, muss monatlich dafür zahlen. Für das Gesamtpaket verlangt Adobe 61,49 Euro monatlich – wenn sich der Nutzer verpflichtet das Programm für mindestens ein Jahr zu abonnieren. Wer jederzeit flexibel kündigen können möchte, zahlt mehr. Wer zum Beispiel nur Photoshop nutzen möchte, kann ein Abo für 12,29 Euro im Monat abschließen. Günstigere Angebote gibt’s u. a. für Bildungseinrichtungen, Schüler, Studenten und Lehrer.
Beobachter gehen davon aus, dass Adobe mit dem neuen Abomodell insbesondere auf die weit verbreitete Produkt-Piraterie reagiere. Mit der neuen Cloud-Version kann der Anbieter teure Kopierschutzfunktionen einsparen und hat regelmäßige Einnahmen aus den Abonnements.
Viele Experten und Nutzer kritisieren das Unternehmen für die Einführung der Creative-Cloud. Für manche Kunden könnten höhere Kosten entstehen, außerdem befürchten Nutzer auf ihre Daten nach Ablauf des Abos nicht mehr zugreifen zu können. Adobe sicherte zu für dieses Problem Lösungen anzubieten.
Alternativen zu den Adobe Creative-Programmen sind u.a. QuarkXpress oder die Open-Source-Programme Gimp, Inskape, LaTeX und Scribos.
Quellen: spiegel.de, computerbild.de
Bildquelle: adobe.com





















