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IT

2012
30
Jan

Die technischen Aufgaben markieren meist nur die Spitze des Eisbergs – die tatsächliche Herausforderung sind die Veränderungen

Gastartikel von Hauke Thun, PM Firefighters

Die Einführung neuer IT-Infrastrukturen oder neuer digitaler Produkte steht heute auch in Unternehmen auf der Tagesordnung, die nicht der Internet-Wirtschaft zugeordnet sind. Diese Unternehmen begreifen die aktuelle Expansionsphase in besonderem Maße als Chance, ihren Anteil vom Internet-Kuchen zu erobern und neue Absatzpotenziale zu erschließen. Aber aufgrund des Innovationsdrucks befassen sich auch Unternehmen der digitalen Wirtschaft laufend mit Implementierungsprojekten.

Die weitreichende Dimension zeichnet viele der anstehenden Projekte aus: Während Internet-Projekte bisher eher isolierte, an die bereits bestehende Betriebsstruktur angepasste Lösungen waren, stellen sie heute oft eine strategische Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen dar. Das bedeutet, dass sie sich auf die zentralen Bereiche des Betriebs auswirken und beispielsweise in die Logistik- und Vertriebsprozesse eingreifen, auch der Einfluss unterschiedlicher Stakeholder sollte hier nicht unterschätzt werden. Weil Persönlichkeiten aus den verschiedensten Abteilungen und Arbeitskulturen dabei aufeinandertreffen, entstehen große Herausforderungen für alle, die mit der Einführung neuer Plattformen und Systeme befasst sind – sei es die Geschäftsführung, das Projektmanagement oder die Mitarbeiter, die sich mit dem Projekt beschäftigen.

Die Reichweite dieser Herausforderungen wird jedoch oft besonders von den Geschäftsführungen unterschätzt, ebenso in welchem Maße neu gesetzte strategische Ziele mit Veränderungen in der Ablauf- und Aufbauorganisation einhergehen. Eventuell ist es nötig, neue Strukturen für Teams und Unternehmenseinheiten zu schaffen und diese entsprechend zu qualifizieren. Dabei ist es wichtig, auch eine neue Unternehmenskultur in den einzelnen Abteilungen zu erschaffen. Der technische Aspekt, beispielsweise die Arbeit an Plattformen und Systemen, macht heute – grob geschätzt – nur noch maximal 50 Prozent des Projektaufwandes aus, die daraus resultierende Neustrukturierung und die daraus folgende Prozess-Anpassung, Schulungen und Informationsmaßnahmen bedeuten eine ebenso hohe Investition. 

Ein Beispiel: Unternehmen, die von dem Anbieter ihres neuen Content Management Systems (CMS) auch das Projektmanagement für die Implementierung erwarten, sind schlecht beraten, da dem Anbieter nicht nur die nötige Weitsicht innerhalb der Organisation fehlt, es ist auch außerhalb seines Aufgabenbereichs. Die Veränderungen, die aus der Einführung neuer Systeme resultieren, müssen nicht nur von innen angelegt sein - sie sind sogar Chefsache.

Daher ist es empfehlenswert, ein an den Lenkungsausschuss beziehungsweise die Geschäftsführung angedocktes Projektmanagement-Office aufzubauen, das nicht in Verbindung zu anderen Fachbereichen stehen sollte. Die Interessen der Nutzer, der Projekt-Sponsoren sowie der Stakeholder zu kennen, um sie ohne Reibungsverlust umsetzen zu können, ist von gleicher Relevanz, da nachfolgende Konflikte sonst kaum zu verhindern sind.

Um einen optimalen Verlauf und ein optimales Ergebnis erreichen zu können, sind intensive Gespräche mit den Stakeholdern bereits am Anfang eines Projektes essentiell. So können unterschiedliche Interessenlagen, Motivationen und Konflikte erkannt und bewertet werden, und es wird deutlich, welches Ausmaß die Veränderung hat, wie sie methodisch anzulegen ist und wer involviert sein wird.

Rollen, Zuständigkeiten und Spielregeln des Projekts werden in der Anfangsphase des Projekts im Unternehmen festgelegt und können sich später zu einer Blaupause für die künftige Organisation entwickeln. Die Dynamik eines Projekts öffnet Türen, schafft Freiräume und kann dazu beitragen, ein neues Denken zu erlernen. Dafür ist jedoch ein „Projektmarketing“, das im Zuständigkeitsbereich des Projektmanagement-Office liegt, vonnöten. Ein Projektmarketing kann unter anderem Projekt-Newsletter, ein eigenes Logo, interne Präsentationen, eine Roadshow und zentrale Zugriffsmöglichkeiten auf Informationen (zum Beispiel über Sharepoint oder Projektwiki) umfassen.

Über PM Firefighters
Die PM Firefighters Project Management GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 2003 von Hauke Thun gegründet und hat sich auf das Management operativer Projektaufgaben für Mittelständler und Großunternehmen spezialisiert. Ziel ist die erfolgreiche Beendigung anspruchsvoller Projekte auch in kritischen Situationen. Ein weiteres Geschäftsfeld ist das „Projektmanagement auf Zeit“, das Unternehmen nutzen, um fehlende eigene Kapazitäten zu decken. PMFF arbeitet branchenübergreifend mit Referenzen in den Branchen Medien/IT, Telekommunikation, Medizintechnik und Handel.

2011
21
Apr

Hamburg, 21. April 2011. Die Wirtschaftskrise hat auch heute noch deutlich sichtbare Nachwirkungen. Dass es sich hierbei nicht ausschließlich um negative Effekte handelt, beweist unter anderem die Consulting-Branche. Das unternehmerische Verhalten hat sich stark verändert, direkt bedingt durch Faktoren wie die ökonomische Rezession der vergangenen Jahre, jedoch auch durch verändertes Kundenverhalten. Das Konzept der Nachhaltigkeit durchdringt alle Bereiche des Wirtschaftslebens, sei es durch die zunehmend deutlicher formulierten Erwartungen der Öffentlichkeit an Unternehmen, ökologisch und sozial korrektes Verhalten zu beweisen, oder als Chance für freiberufliche Spezialisten. Immer häufiger werden freiberufliche Consultants in den Unternehmensalltag integriert.

Nicht nur hat die Consulting-Branche unter den Folgen der Wirtschaftskrise gelitten und sieht sich nun vor die Herausforderung gestellt, die Auftragsspitzen, die durch die Auflösung des Investitionsstaus entstehen, abzufangen. Auch gewinnen Projekte aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Situation vielerorts an Komplexität.

Die Zahl der freiberuflichen Consultants nimmt stetig zu – das fördert die Konkurrenz und so auch das geforderte Leistungsniveau an die freiberuflichen Spezialisten. Hier ist es ratsam, sich einem Netzwerk anzuschließen – eine neue Kultur der Beratung zeichnet sich bereits ab. Um genau diese Lücke zu schließen, etablierte das Hamburger Unternehmen projektwerk die spezialisierte Plattform projektwerk consulting.

„Wichtige Themen sind derzeit Green Energy, E-Commerce, IT-Sicherheit und Training. In diesen Zukunftsthemen und der Weiterbildung wird in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gespart und im Aufschwung investiert. Die Nachfrage zeigt, in welchem Ausmaß die Consulting-Branche sich inzwischen konsolidiert hat“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen it.projektwerk.de, consulting.projektwerk.de, creative.projektwerk.de, engineering.projektwerk.de, medical.projektwerk.de und fashion.projektwerk.de zum Einsatz kommt.

2011
09
Feb

Top 10 der mittelständischen IT-Berater

Beitrag von Administrator / Kategorie: Markt

Die zehn größten IT-Service-Anbieter hatten im Jahr 2009 einen Marktanteil von 31,5 Prozent. Die restlichen zwei Drittel wurden von vielen mittelgroßen und kleineren IT-Unternehmen erbracht. In diesen Unternehmen sind rund 70.000 freiberufliche IT-Experten tätig.

Die Untersuchung „Führende mittelständische IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen in Deutschland“ des Beratungsunternehmens Lünendonk zeigt die besonderen Eigenschaften mittelständischer IT-Beratungs- und IT-Services-Anbieter mit Hauptsitz in Deutschland auf.

Das Ranking wurde nach den Umsätzen 2009 festgelegt. Mit einbezogen wurden nur Firmen, die ihren Hauptsitz in Deutschland und einen Gesamtumsatz von maximal 500 Millionen Euro haben. An der Spitze stehen die IBM Global Business Services, die Accenture GmbH und die Lufthansa Systems AG. Sie erwirtschafteten zusammen einen Gesamtumsatz von 3,7 Milliarden Euro im In- und Ausland.

Anhand von Studien-Auswertungen werden in der Untersuchung aktuelle Themen und Herausforderungen für mittelständische IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen analysiert. Es ist dabei unter anderem herausgekommen, dass große Kunden-Unternehmen zu den wichtigen Auftraggebern der führenden mittelständischen IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen gehören. Seit Jahren nimmt hier der Wettbewerb zu.

Das Top 10 Ranking

Based on: www.computerwoche.de

2010
03
Aug

Das Entscheiderforum Outsourcing 2010, welches am 08.09.-09.09.10 in Bad Homburg stattfindet, ist die achte Konferenz einer Veranstaltungsserie und die größte jährliche Konferenz ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Es bietet eine attraktive Kombination aus Keynotes, Plenarvorträgen, Foren, Podiumsdiskussionen und speziellen Formaten für den Dialog in den verschiedenen Teilnehmergruppen.

„Wir sagen dem Entscheider, wie er es besser machen kann“ - im Fokus steht die Vermittlung von Wissen aus der Praxis und von Best Practices durch Outsourcing-Erfahrungsträger, Berater, Wissenschaftler und Provider von Outsourcing-Services. Dafür steht die von BITKOM, BDI, CIOcolloqium und DIHK in Zusammenarbeit mit den Medien sowie mit den Partnern entwickelte neutrale Plattform.

Outsourcing ist für viele Unternehmen ein Mittel, ihre Fixkosten kurzfristig zu reduzieren, um so Liquidität und Handlungsspielräume für die Gestaltung der Zukunft zu schaffen. Das 8. Entscheiderforum Outsourcing befasst sich mit der Frage, wie Outsourcing für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg einzusetzen ist, beleuchtet unterschiedliche Sourcing-Alternativen und geht dabei speziell auf Cloud Computing ein. Aber auch Vertragsgestaltung, Compliance, IT-Security und Provider-Management werden angesprochen. Letztlich geht es darum, Outsourcing in einen gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang einzuordnen und als kurz-, mittel- und langfristiges Instrument zur Unternehmenssteuerung zu diskutieren.

In den meisten Unternehmen trifft der Vorstand oder die Geschäftsleitung die grundlegende Entscheidung für eine Sourcing-Variante. Deshalb bietet das Entscheiderforum Outsourcing kaufmännischen Top-Entscheidern eine Plattform, auf der sie auf Augenhöhe mit Kollegen und Experten – Anbietern wie unabhängigen Beratern – das Für und Wider von Outsourcing diskutieren können.

Das Programm zum Entscheiderforum Outsourcing 2010 finden Sie hier.

Mit projektwerk als Partner der Veranstaltung, haben Sie nun die Möglichkeit preisreduziert am Entscheiderforum Outsourcing 2010 teilzunehmen. Anstatt 490 € zahlen Sie mit projektwerk nur 300 €. Was Sie dazu tun müssen? Schreiben Sie uns dazu einfach eine Email an feedback@projektwerk.de mit dem Betreff 'Entscheiderforum Outsourcing 2010'.