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2012
17
Jan

Hamburg, 17. Januar 2012. Ein Rückblick auf das Jahr 2011 aus der Sicht der Freiberufler aus der Beratungsbranche zeigt zwei Schwerpunkte:

Nach der Konsolidierungsphase kehrte die Consulting-Branche zu wieder zu Alltags-Themen wie  Projektmanagement, Coaching und Marketing zurück. Zukunftsorientierte Bereiche wie Strategie- und Prozessoptimierung bleiben weiterhin wichtig und lassen auf einen gewissen Grad an Optimismus für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen schließen. Gleichzeitig will man auf weitere etwaige Turbulenzen vorbereitet sein. Auch sah sich die Branche vor die Herausforderung gestellt, die Auftragsspitzen abzufangen, die durch den Abbau des durch die Wirtschaftskrise Investitionsstaus entstanden sind.

Nicht zuletzt stand der Fachkräftemangel auch in der Consulting-Branche im Fokus. Besonders mittelständische Unternehmen, die in der Vergangenheit eher ungern mit freiberuflichen Beratern arbeiteten, griffen 2011 vermehrt auf spezialisierte Freiberufler zurück, um die Auswirkungen des Fachkräftemangels ausgleichen und so vom Aufschwung der Branche profitieren zu können.

„Die Branche blickt auf ein positives Jahr zurück. Besonders Freiberufler konnten von den aktuellen Entwicklungen profitieren. Wir erwarten eine Fortsetzung dieser grundlegenden Trends Zukunftsorientierung und Fachkräftemangel sowie weiterhin positive Auswirkungen auf die Situation der Freiberufler“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

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2011
12
Dez

Besonders Unternehmen der IT-Branche begegnen immer wieder dem Phänomen unvollendeter Projekte – Grund ist oft eine gewisse Voreingenommenheit den Fähigkeiten von Kunden und eigenen Mitarbeitern gegenüber

von Walter Petri, PM Associate der PM Firefighters

 

Egal ob auf Kunden- oder Dienstleisterseite: wer in der IT-Branche arbeitet, kennt das Phänomen: Projekte, die zwar seit längerer Zeit fast fertig sind, aber trotzdem nie ganz beendet werden. Damit sind Projekte gemeint, die zu 90 Prozent dem vereinbarten Leistungsumfang entsprechen, aber nicht abgenommen werden können, weil beispielsweise Beschreibungen oder Übersetzungen fehlen. Für das Projektteam bedeutet dies oft eine regelrechte Erstarrung: Es geht nicht mehr voran, und die Ziellinie rückt immer weiter in die Ferne, während einer auf die Initiative des anderen wartet. Typisch für diese Phase sind kritische Urteile über die Disziplin, Motivation oder gar Qualifikation der Beteiligten. Diese Situation ist unangenehm für den Dienstleister, denn es ist nicht ungewöhnlich, erst nach der vollständigen Abnahme des Produkts zu zahlen. Außerdem sind solche Erfahrungen im Team eine große Belastung auch für künftige Projekte. Und auch für den Auftraggeber ist dieser Zustand nicht erfreulicher – denn mit einem unvollendeten Projekt können die gesetzten Ziele nur schwerlich erreicht werden.

Doch wie begegnet ein Projektmanager solchen „90-Prozent-Projekten“, um sie letztendlich erfolgreich zu beenden – besonders dann, wenn er als externer Krisenmanager hinzu gerufen wurde?

In vielen Fällen hat sich ein ressourcen- und motivationsorientiertes Vorgehen als effektiv erwiesen, für das psychologische und kommunikative Fähigkeiten für den Projektmanager eine größere Rolle spielen als klassische Projektmanagement-Techniken. Er übernimmt hier zu großen Teilen die Aufgaben eines Mediators, die die Fähigkeit zu empathischem Vorgehen in den Vordergrund stellen.

Wenn es um den erfolgreichen Abschluss eines „90%-Projektes“ geht, sollte die erste Frage den vorhandenen Ressourcen gelten:

Welche Qualifikationen und Kapazitäten sind im Team vorhanden? Dafür ist eine unabhängige, möglichst objektive Urteilsbildung besonders wichtig, da der Projektmanager bei der Beantwortung der Frage nach Ressourcen mit Eindrücken und Wertungen der Stakeholder konfrontiert wird, von denen er sich nicht beeinflussen lassen darf. Denn gerade an solchen Urteilen muss im Rahmen einer neuen Bewusstseinsbildung gearbeitet werden. Ein Umdenken ist nur im Team möglich und muss jeden mit einbeziehen, der mit dem Projekt befasst ist. Auch von Seiten der Geschäftsführung bzw. des Vorstandes ist unbedingte Loyalität gegenüber allen Mitwirkenden des Projekts eine Grundvoraussetzung. Unabdingbar hierfür ist, dass das Top-Management zuvor vom neuen Konzept überzeugt wird.

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2011
05
Nov

Hamburg, 05. November 2011. Projektmanagement führt das Ranking der Top Keywords in den Profilen der Freiberufler auf projektwerk consulting an.

Dass sich die Consulting-Branche in Deutschland schneller erholt hat als die Gesamtwirtschaft, ist unumstritten. Davon profitieren auch die Freiberufler, die in immer stärkerem Ausmaß eine entscheidende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung und Stabilität vieler Unternehmen spielen.

Nachdem in der Konsolidierungsphase nach der Wirtschaftskrise besonders Strategie- und Prozessoptimierung gefragt war, um Geschäftsprozesse zukunftstauglich und stabil zu gestalten, kehrt die Branche jetzt zum Alltagsgeschäft zurück.

Auch auf projektwerk consulting zeigt sich deutlich, dass klassische Kernkompetenzen wieder vermehrt in den Fokus rücken und daher stärker nachgefragt werden.
Betrachtet man die Zahlen der ersten drei Quartale des laufenden Jahres, zeichnet sich ein Trend ab: So liegt das Keyword Projektmanagement stabil auf dem ersten Rang, gefolgt von den Bereichen Training / Coaching und Marketing.

„Die Zeit der Konsolidierung ist vorbei, und auch die Schuldenkrise und die derzeitigen Unsicherheiten auf dem Weltmarkt machen sich in der Consulting-Branche nicht bemerkbar. Die Unternehmen kehren verstärkt zur Fokussierung auf das Tagesgeschäft zurück und holen sich dafür Unterstützung von Freiberuflern ins Haus“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Die Zahlen basieren auf einer Auswertung aller Keywords in den Profilen, die in den ersten drei Quartalen auf projektwerk consulting angelegt wurden.

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2011
31
Okt

Networking alleine führt nicht weit

Beitrag von Gastblogger / Kategorie: Koops + Events

Networking ist kein Selbstzweck, sondern dient dem Ziel, Kunden anzulocken und mit ihnen Geschäfte abzuschließen. Der Prozess ist vergleichbar mit einem Heiratsantrag: Der Mann besorgt einen Ring, lädt seine Traumfrau in ein stimmungsvolles Restaurant ein, wählt ein tolles Essen aus und bittet den Ober nach der Vorspeise, ungestört zu sein. Jetzt ist der Moment gekommen, an dem der Mann seinen ganzen Mut zusammennehmen, den Ring zücken und die Frage stellen muss: „Möchtest Du mich heiraten?“

Genau so funktioniert PreSales Marketing: Ich habe mich als Experte positioniert, ein Netzwerk aufgebaut und meine potenziellen Kunden mit Informationen versorgt. Jetzt ist mein Gesprächspartner bereit für den nächsten Schritt. An diesem Punkt muss ich nun in Aktion treten und ohne zu zögern die Frage stellen: „Lieber Kunde, möchten Sie ein Angebot erhalten?“ Oder, wenn bereits ein Angebot vorliegt: „Möchten Sie auf Grundlage meines Angebots kaufen?“ Denn egal, ob ich dem Kunden mein Produkt oder zunächst nur mein Angebot verkaufe: Alle meine Aktivitäten sind auf den Abschluss ausgerichtet.

Das PreSales Marketing gleicht einem Spannungsbogen. Ob in Filmen oder Theaterstücken: Dieser läuft immer auf den Höhepunkt zu. Dabei ist es ein Irrglaube, dass bei einem Verkaufsabschluss eine Win-Win-Situation entsteht. Bestenfalls erreicht man einen Pseudo-Kompromiss. In Wirklichkeit siegt im Geschäftsleben, genau wie in der Natur, immer der Stärkere. Wenn die Gazelle das Angebot ist und der Löwe die Nachfrage, ergibt sich niemals eine Win-Win-Situation. Der Verkäufer möchte einen möglichst hohen Preis erzielen, der Käufer zu einem möglichst geringen Preis kaufen. Diese Ziele widersprechen sich. Wer wird seine Interessen durchsetzen? Der Stärkere! Natürlich gibt es in der Wirtschaft wie in der Natur verschiedene Strategien. Eine Pflanze öffnet ihre Blüte und bietet den Bienen Nektar im Tausch gegen die Bestäubung. Das ist tatsächlich eine Win-Win-Situation. Aber eine fleischfressende Pflanze lockt ihre Opfer an, um sie letztlich zu verdauen. Hier ist der Gewinn einseitig. In der Wirtschaft kann jeder Unternehmer entscheiden, welche Strategie er verfolgt.

Wie ich mich als Unternehmer multiplizierte

Ich selbst entdeckte das PreSales Marketing als meinen Weg, als ich 2007 vor der Herausforderung stand, meinen Umsatz um drei Prozent zu steigern. Dies war mein erklärtes Ziel. Doch meine Erfahrung sagte mir, dass ich jeden potenziellen Kunden sieben bis zwölf Mal ansprechen muss, bevor ein Geschäftsabschluss erfolgt. Wenn ich meinen Umsatz um drei Prozent steigern wollte, müsste ich also 40 Telefonate mit potenziellen Neukunden führen – pro Tag. Telefonate, bei denen ich nur die Sekretärin oder den Anrufbeantworter erreichte, zählten nicht. Es müssten 40 Telefonate mit direktem Kontakt zu einem möglichen neuen Kunden sein. Also 40 „Netto-Telefonate“, wie ich sie nenne. Das sind umgerechnet etwa 200 „Brutto-Telefonate“ in der Woche und das zusätzlich zu meinem bestehenden Arbeitspensum. Mir war sofort klar, dass dies unmöglich war.

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2011
10
Okt

Skills: Angebot und Nachfrage

Beitrag von Maike / Kategorie: Marktmonitor, Presse

Hamburg, 10. Oktober 2011. Am Ende des 3. Quartals beantwortet der Marktmonitor von projektwerk consulting die Frage, welche Kenntnisse bei Angebot und Nachfrage auf projektwerk consulting die Top 5 darstellen.

Bei dem direkten Vergleich zwischen den Kenntnissen, die am häufigsten in Projekten und Profilen angegeben wurden, zeigt sich teilweise eine deutliche Diskrepanz.

Beratung, Projektmanagement und Marketing sind klassische Disziplinen der Consulting-Branche und somit auch in beiden Rankings vertreten. Die Gewichtung der Kenntnisse jedoch unterscheidet sich hier deutlich. So liegen Beratung, Projektmanagement und Marketing bei den angegebenen Skills in den Profilen mit deutlichem Abstand vor Prozessoptimierung und Change Management, während der Abstand im Ranking der Projekte wesentlich geringer ist.

Die relevanteste Diskrepanz jedoch sind die Plätze 4 und 5 im Vergleich. Während sie beim Ranking der Profile durch die Kenntnisse Prozessoptimierung und Change Management belegt sind, finden sich hier bei den Keywords in Projekten Vertrieb und Controlling wieder.

„Interessant ist, dass besonders traditionelle Rollen wie Beratung und Marketing nach wie vor stärker nachgefragt werden als Prozessoptimierung und Change Management. Hier handelt es sich, genau wie bei Projektmanagement, um die Grundpfeiler der Consulting-Branche, die weiter stabil bleiben werden“, weiß Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

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2011
16
Sep

Hier finden Sie die letzten projektwerk consulting Newsletter zum Nachlesen.

07.03.2012: Marktmonitor und beste Chancen ab 50+
11.02.2012: Marktmonitor: Freiberufler profitieren von Aufwärtstrend
18.01.2012: Marktmonitor und Matchingoptimierung
08.12.2011: Marktmonitor: Stundensätze steigen dank Fachkräftemange
05.11.2011: Consulting Marktmonitor & neues Sprachenauswahl Release
10.10.2011: projektwerk Feature: Der Statistik-Box
09.09.2011: Marktmonitor: Internationalisierung der Projektarbeit als Konsolidierungsmöglichkeit
01.08.2011: Marktmonitor: Innovation und Finanzierung im Fokus
23.06.2011: Starke Wirtschaftsstandorte ziehen Freiberufler an
19.05.2011: Internationalisierung des Projektmarktes
21.04.2011: Marktmonitor: Entwicklungen in Consulting-Branche positiv für Freiberufler
18.02.2011: Der neue consulting Marktmonitor

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2011
08
Sep

Hamburg, 08. September 2011. Internationalisierung in der Projektarbeit ist eines der prominenten Themen des laufenden Jahres. Während die Prozesse der Globalisierung der großen Wirtschaftsunternehmen scheinbar unbeeindruckt von der Unsicherheit, die auf den Finanzmärkten herrscht, fortschreiten, ziehen nun auch KMU und Freiberufler nach. Das belegt auch der monatlich erscheinende Marktmonitor der projektwerk GmbH. Von den bestehenden 1.811 Profilen auf projektwerk consulting sind mittlerweile 121 Profile, die sich auf 21 Länder weltweit verteilen, international angesiedelt. Diese breite Streuung belegt eine Heterogenität, die charakteristisch für die Globalisierung ist. Nach wie vor befinden sich die Nachbarländer Schweiz und Österreich auf den ersten Positionen, aber auch Italien, das Vereinigte Königreich sowie die USA sind im Ranking der Top 5 vertreten.

„Die Internationalisierung des Projektmarktes bedeutet für Freiberufler, dass sie nicht auf Projekte im eigenen Land angewiesen sind. Aber hier handelt es sich nicht um eine Einbahnstraße – auch Unternehmen profitieren in hohem Maße von der zunehmenden Internationalisierung“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH. Auf diese Weise könne beispielsweise die Gefährdung, die der Fachkräftemangel für das Wachstum vieler Unternehmen darstelle, durch den Einsatz von freiberuflichen Experten aus anderen Ländern eingedämmt werden. Dabei diene projektwerk, so Strasse weiter, als Plattform, die die Kontaktaufnahme in sicherem und professionellem Rahmen ermögliche.

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2011
25
Aug

In Phasen des Aufschwungs müssen Unternehmen ihr Wachstum gestalten. Besonders, wenn es um die Erweiterung bestehender oder den Eintritt in neue Märkte geht, ist der Einsatz externer Berater meistens opportun. Genauso in Rezessionsphasen - hier helfen Berater bei der Restrukturierung.

Dynamische Märkte (da ist ja kein Ende abzusehen, außer vielleicht in alten Branchen wie dem Kohlebergbau) erfordern stetigen Wandel - hierfür gibt es Change Manager oder Change Management Berater. Der Begriff kommt aus zwei Richtungen: einmal aus der Betriebswirtschaft und einmal aus der IT als Bestandteil aus dem ITIL Verfahren. Beides hat aber denselben Kern: Die Gestaltung von Veränderungsprozessen.

Besonders Veränderungsprozesse und Abschwung bringen fast immer unangenehme Entscheidungen (also: Entlassungen, Personalfreisetzung, wie auch immer man es nennen mag) mit sich, und an dieser Stelle sind die Berater gefragt:

Dann dienen sie als Feigenblatt, wenn solch unbeliebte Entscheidungen seitens der Unternehmensführung nicht getroffen werden wollen und man die Berater als offizielle Legitimation für etwas benötigt, was man eigentlich schon weiß. So eine Funktion kann durchaus kalkuliert und sinnvoll sein. Wenn es nicht zu offensichtlich ist, ist es aus strategischer Sicht möglicherweise sogar ganz geschickt, da die Unternehmensleitung ja (in der Regel) in der Firma bleibt, also auf weitergehende Zusammenarbeit angewiesen ist, während der Freelance-Berater (oder das Beratungsunternehmen) ein zeitlich befristetes Mandat hat. Deshalb ist es für ihn auch weniger problematisch, sich unbeliebt zu machen.

Hinter den Kulissen hört man die Berater öfter klagen, dass genau das passiert, obwohl dieser versteckte Auftrag das Mandat möglicherweise überhaupt erst bewirkt hat. Angenehm ist so ein Einsatz sicher nicht. Aber wahrscheinlich immer noch angenehmer, als die Entscheidung hinterher zu verantworten - denn das kann kein Berater seinem Auftraggeber abnehmen.

Projekte für Unternehmensberater finden Sie hier.

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2011
01
Aug

Hamburg, 01. August 2011. Die deutschen Unternehmensberater haben sich deutlich schneller von der Krise erholt als die deutsche Gesamtwirtschaft. Diese positive Stimmung hält sich laut der Marktstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2010/2011" der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) auch im laufenden Jahr.

Deutlich wird dies darin, dass zukunfts- und wachstumsorientierte Themen in der strategischen Planung immer weiter an Relevanz gewinnen. Die wichtigsten Themen, so die Studie des BDU, seien Unternehmensfinanzierung, Marketing und Innovation. Auch der Bereich Human Resources mit dem Schwerpunkt Führungskräfteentwicklung rücke angesichts der Veränderungen im Arbeitsmarkt verstärkt in den Vordergrund.

Die Fokussierung auf Prozessoptimierungen und Projektmanagement zeigt sich auch in den Zahlen auf projektwerk consulting. Das zeigt sich in der Auswertung der eingegebenen Keywords auf projektwerk consulting im ersten Halbjahr. Nach überstandener Wirtschaftskrise geht es den Unternehmen inzwischen nicht mehr vordergründig um Konsolidierung, sondern um Entwicklung und Optimierung. Die Anforderungen an Berater wachsen simultan mit den Herausforderungen des Marktes.

„Auch der Fachkräftemangel kommt hier ins Spiel. Besonders mittelständische Unternehmen greifen gerne auf spezialisierte Freiberufler zurück, um Schwankungen in der Auftragslage abfangen und so vom Aufschwung der Branche profitieren zu können“, so projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse.

Hinweis:
Die Zahlen basieren auf einer Auswertung aller auf projektwerk consulting angegebenen Keywords. Dabei wurden die häufigsten Keywords analysiert und kategorisiert. „Prozessoptimierung“ als Überbegriff umfasst beispielsweise Prozessanalyse, Management oder Entwicklung neuer Strukturen.

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projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

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2011
28
Jul

Wenn der Projektmanager rechtzeitig für eine Kultur der Offenheit und ein permanentes Feedback sorgt, lässt sich der gefürchtete Clash of Cultures verhindern

von Friedbert Follert, PM Firefighters

Einmal in der Champions League mitspielen – das ist der Traum jedes Profikickers, denn damit ist er in der Königsklasse des Fußballs angekommen und betritt internationales Parkett. So ähnlich verhält es sich auch mit internationalen Unternehmensprojekten. Auch sie sind ein außerordentlich spannendes aber auch komplexes Unterfangen, denn durch die Einbindung von Mitarbeitern und Teams aus verschiedenen Ländern erreicht das Vorhaben oft einen Schwierigkeitsgrad, der nicht mehr ausschließlich mit den gängigen Projektmanagement-Techniken in den Griff zu bekommen ist. In der Praxis lassen sich beliebig viele Beispiele kostspieliger Projekte finden, die wegen eines „Clash of Cultures“ -  dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen - ihre Ziele verfehlt haben. Und das, obwohl internationale Projekte sogar bei kleineren Mittelständlern inzwischen zur Normalität geworden sind.

Doch wo genau liegen die Schwierigkeiten? Unterschiedliche Arbeitskulturen und politisch-rechtliche Aspekte, verschiedene Projektmanagement-Techniken und Sprachbarrieren – das sind laut einer Expertenstudie (O. Scherer, 2002) die vier zentralen Problembereiche, mit denen sich internationale Projekte konfrontiert sehen. Selbst innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes sind bereits deutliche kulturelle Gegensätze festzustellen. Unterschiede zeigen sich etwa am Verhältnis zu Autoritäten, an Kommunikationsstilen, der Bedeutung von Inhalten und Personen, der Meeting-Kultur oder am Gefühl für Zeit. Wenn nicht sämtliche Projektbeteiligten die nötige Offenheit und Sensibilität für die kulturellen Eigenheiten des Anderen entwickeln, kann es zu Missverständnissen und Konflikten kommen, die den gesamten Fortgang des Projekts blockieren. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Probleme oftmals versteckt auftreten: Während technische oder infrastrukturelle Gründe als Stolpersteine genannt werden, verbergen die wahren Ursachen sich aber fast immer im zwischenmenschlichen Bereich.

Die Führung internationaler Projekte sollte sich jedoch nicht darauf beschränken, die offenkundigen Risiken zu entschärfen. Wichtiger ist die Konzentration des Projektmanagers darauf, die enormen Chancen und Potenziale, die mit internationalen Projekten verbunden sind, konsequent zu nutzen. Konkret: Diversität bedeutet Wettbewerbsvorteile. Internationale Projekte können aufgrund ihres breiteren Werte- und Erfahrungsspektrums neue Lösungsansätze fördern, indem Sie Raum für kreative Problemlösungen schaffen. Der Abbau von Konformitätsschranken stimuliert Innovationen und Lernprozesse.

Die Grundlage für ein erfolgreiches internationales Projektmanagement bilden die rund um den Globus verbreiteten Projektmanagement-Standards. Sie müssen in nicht unerheblichem Maße von ganzheitlichen Methoden ergänzt werden, die Veränderungen begleiten. Im Klartext bedeutet das: Der Aufwand für vertrauensbildende Maßnahmen, Feedback und Teambuilding fällt deutlich höher aus. Zusatzqualifikationen, zum Beispiel im Bereich NLP oder Systemische Transaktionsanalyse, können dabei wertvolle Dienste leisten.

Eine gute und bewährte Methode, die Kultur der Zusammenarbeit im Team zu verankern, liefert das Prinzip der transformationalen Führung. Hier werden Sinn und Zweck der gemeinsamen Ziele in den Vordergrund gestellt und ein kollektives Verantwortungsbewusstsein geschaffen. Der Projektmanager übernimmt dabei eine Vorbildfunktion, indem er begeistert, Zuversicht erzeugt und seine Mitarbeiter inspiriert. Im Gegenzug bringt er ihnen ein Gefühl des Respekts und der Wertschätzung entgegen. All das ist jedoch nur möglich, wenn er selbst nicht nur Toleranz sondern eine echte Freude an kultureller Vielfalt und Andersartigkeit ausstrahlt. Die beste Grundlage dafür ist eine starke, gut verwurzelte Persönlichkeit.

Die Herangehensweise des Projektmanagers sollte von der Erkenntnis geprägt sein, dass trotz intensivster Vorbereitung auf die Kultur der Projektpartner niemals alle landestypischen Denk- und Handlungsweisen bekannt sein können. Umso wichtiger ist es für ihn, die Würde und den Respekt jedes Beteiligten in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen. Dazu gehört auch die Flexibilität und Offenheit, individuell auf jeden Einzelnen zu reagieren. Um dies leisten zu können, muss der Projektmanager zwischen Mensch und Inhalt trennen und sich in die Handlungsebene seiner Projektpartner hineinbegeben.

Diese Rolle einzunehmen bedeutet, mit allen Projektmitarbeitern eine kontinuierliche Rückkopplung in beide Richtungen zu organisieren. Der Projektmanager muss wissen und verstehen, wie er von seinen Mitarbeitern wahrgenommen wird, um zu vermeiden, in eine Position der Überheblichkeit zu geraten. Wichtig ist eine gemeinsame Kultur des Verständnisses und der Verständigung, die nicht von heute auf morgen entstehen kann. In Einzelfällen bedarf es sogar auch erst einer ernsten Eskalation, bevor die nötige Bereitschaft entsteht, sich in dieser Weise einzulassen. Für diesen Prozess muss daher unbedingt ein ausreichender Vorlauf einplant werden!

Natürlich bezieht sich der Projektmanager nicht nur auf den Einzelnen, sondern auch auf die Gruppe als Ganzes. So ist es notwendig, innerhalb des Teams einen Konsens über die Zusammenarbeit zu entwickeln und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Gruppe gemeinsam die Verantwortung für den Erfolg trägt. Die Gruppe muss lernen, eine Metaperspektive einzunehmen, die es ermöglicht, die Entwicklungen zu betrachten, die aus dem Aufeinandertreffen verschiedener Ethnien und Kulturen hervorgehen. Daraus sollte sie ihre Erfahrungen und Lernaufgaben ableiten. Vor Langzeit-Projekten sollte daher ein ausführlicher Projekt-Startworkshop durchgeführt werden, der die Besonderheiten der Konstellation verdeutlicht und Feedback-Routinen für die Zusammenarbeit definiert.

Nicht zuletzt kommt auch der Sprache eine entscheidende Rolle für das Gelingen internationaler Projekte zu: Alle Beteiligten sollten sich auf eine gemeinsame Sprache einigen, die von allen möglichst gleichermaßen sicher beherrscht wird. Dem Projektmanager ist zu empfehlen, besonders bildhaft und metaphorisch zu kommunizieren, da Bilder als Bedeutungsträger kulturübergreifend funktionieren und so das gegenseitige Verständnis unterstützen.

Der Autor
Friedbert Follert ist Managing Partner der PMFX Consulting GmbH. Nach mehreren Jahren in Forschung und Lehre in Deutschland und Amerika war der Dipl. Informatiker zunächst in leitender Funktion und als Projektmanager in der Pharmabranche tätig. Seine weiteren Stationen waren Trainer, Coach und Berater für Themen rund um das Projektmanagement. Als Geschäftsführer und Managing Direktor verschiedener Beratungsunternehmen war und ist Friedbert Follert international aktiv. Zu seinen heutigen Schwerpunktthemen gehören Krisenintervention in Projekten, Projektkonsolidierungen und Teamentwicklungen in Großprojekten. Friedbert Follert ist zertifiziert nach GPM / IPMA Level B, PMI / PMP, ITIL und Prince2 Practitioner.

Über PM Firefighters
Die PM Firefighters Project Management GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 2003 von Hauke Thun gegründet und hat sich auf das Management operativer Projektaufgaben für Mittelständler und Großunternehmen spezialisiert. Ziel ist die erfolgreiche Beendigung anspruchsvoller Projekte auch in kritischen Situationen. Ein weiteres Geschäftsfeld ist das „Projektmanagement auf Zeit“, das Unternehmen nutzen, um fehlende eigene Kapazitäten zu decken. PMFF arbeitet branchenübergreifend mit Referenzen in den Branchen Medien/IT, Telekommunikation, Medizintechnik und Handel.

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