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2011
10
Jan

Knackpunkt Zielformulierung

Beitrag von Maike / Kategorie: Experten, Kooperationen

Wer nicht sagt, was er will, bekommt nicht, was er möchte

Angesichts des investierten Kapitals und der strategischen Bedeutung vieler Projekte täten viele Unternehmen gut daran, mehr Wert auf eine präzise Definition der Projektziele zu legen – vage Vorgaben führen nicht zum Erfolg

von Hauke Thun

Können Sie sich vorstellen, dass ein Skipper, der gänzlich ohne Vorbereitung von heute auf morgen zu einer Weltumsegelung aufbricht, jemals wieder seinen Heimathafen erreichen wird? Wohl kaum. Dass nur im Vagen dümpelt, wer nicht genügend Vorarbeit leistet – diese Einsicht lässt sich 1:1 auch auf die Wirtschaftswelt im Allgemeinen und das Projektmanagement im Besonderen übertragen. Unternehmen, die sich nicht die Mühe machen, die Ziele ihrer Projekte mit aller Sorgfalt zu formulieren, können trotz noch so großer Investitionen und Anstrengungen nicht mit dem gewünschten Erfolg rechnen.

Eigentlich selbstverständlich – doch wie die Praxis zeigt, wird dem zu wenig Beachtung geschenkt. Ein Grund hierfür ist der Druck, schnell mit dem Projekt zu beginnen, um möglichst rasch zu vorzeigbaren Ergebnissen zu kommen. Hier müssen Geschäftsführer und Projektsponsoren lernen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden: Da in Projekten oft reichlich Kapital auf dem Spiel steht und mit ihnen nicht selten wichtige Wettbewerbsvorteile verbunden werden, können sich Versäumnisse in der Startphase am Ende als außerordentlich kostspielig und folgenschwer erweisen.

Eine professionelle Projektvorbereitung definiert und fixiert daher die Ziele in allen relevanten inhaltlichen Dimensionen und auf allen Projektebenen. Unterschieden werden dabei: read-more

2011
06
Jan

bvsi: SAP-Trends 2011

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Experten

Was kaufen die Kunden wirklich und welche Dienste fragen sie nach?
SAP-Experte Dieter Brencher, BVSI-SAP Arbeitskreis-Leiter, listet heiße Themen für 2011 auf

In der SAP-Welt ist es immer gefährlich, sich zu stark auf die postulierten Trends zu verlassen und sich zu weit von den tatsächlichen Gegebenheiten im Markt zu entfernen. Das ist der Grund, warum wir uns als Freiberufler im Deutschen SAP Arbeitskreis des BVSI e.V. eher mit Kollegen austauschen, als uns auf SAP Roadmaps und Marketingaussagen von Anbietern zu verlassen.

Was kaufen die Kunden wirklich und welche Dienste fragen sie nach - das sind meist verlässlichere Indikatoren als Trendprognosen. Sicherlich haben auch Umfragen ihre Berechtigung, doch der Kanal der Spezialisten vor Ort beim Kunden hat diese eben auch.
Wir haben uns die Frage nach den Trends im kommenden Jahr gestellt und sind auf sechs Themen gestoßen, die den SAP Markt für Freiberufler bestimmen können. Natürlich werden auch die klassischen Module in einem wieder mehr Nachfrage orientierten Markt erneut erstarken, doch die Jagd in den wirklich heißen Bereichen wird unserer Meinung nach in den folgenden Bereichen stattfinden:

1.    Upgrades und Erweiterungspakete (Enhancement Packs)

2.    Solution Manager

3.    Mobilität

4.     Sicherheit

5.     Business Information Warehouse sowie Customer Relationship Management

6.     Entwicklung vor allem an Technologien für Benutzerschnittstellen

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2011
06
Jan

Wo leben deutsche Freiberufler?

Beitrag von Maike / Kategorie: Marktmonitor

Hamburg, 06. Januar 2011. Dem projektwerk Marktmonitor vom Dezember zufolge liegt Hamburg im Ranking der Projektdichte auf dem ersten Platz. Aber wie verteilt sich die Zahl der Freelancer auf die deutschen Städte? Dieser Frage geht der aktuelle Marktmonitor von projektwerk nach.

Wenig überraschend belegt hier Hamburg ebenfalls die Spitzenposition, gefolgt von München und Berlin. Im Gegensatz zu der Projektdichte liegt Berlin bei der Zahl der Freiberufler jedoch auf dem dritten Platz, während die Top 7 ansonsten analog mit dem Ranking der Projektdichte einhergeht. Überraschend jedoch ist, dass Wiesbaden im Gegensatz zur Projektdichte bei der Zahl der Freelancer Hannover, Nürnberg und Bonn übertrifft.

Besonders in Städten mit einer hohen Zahl an Freiberuflern gewinnt das Netzwerk immer mehr an Bedeutung. Während besonders IT-Freiberufler oft noch Einzelkämpfer sind, verändert sich der Markt und verlangt zunehmend nach gut vernetzten Spezialisten. Bei der Vernetzung hilft neben Social Networks auch die Projektbörse projektwerk. Eine weitere gute Idee, die sich immer mehr durchsetzt, sind Coworking Spaces. Nicht umsonst schießen derzeit neue Coworking Spaces wie Pilze aus dem Boden. Und das nicht nur in Städten mit hoher Freiberuflerdichte wie Hamburg, München und Berlin, sondern inzwischen auch in kleineren Städten.

„Coworking ist ein Konzept, das im Leben der Freiberufler eine immer größere Relevanz erhält. Denn beim Networking zählt nicht mehr Quantität in Form von möglichst vielen Facebook-Freunden, sondern inhaltlicher Austausch und tatsächliche Zusammenarbeit als Ausdruck von Qualität“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin von projektwerk.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit elfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen it.projektwerk.com, engineering.projektwerk.com, fashion.projektwerk.com, consulting.projektwerk.com und creative.projektwerk.com zum Einsatz kommt.

2010
20
Dez

Karrieretrends 2011

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Experten

Von Svenja Hofert

Hamburg.  Xing ist out, Facebook wird zum In-Netzwerk – das ist nur ein Trend von vielen. Die Karriereberaterin und Buchautorin Svenja Hofert („Das Karrieremacherbuch. Erfolgreich in der Jobwelt von morgen“, Eichborn-Verlag),  hat  die wichtigsten Karriere-Trends 2011 zusammengestellt.

Starke Positionen für Bewerber
Es gibt wieder Aufträge und Jobs! Bewerber sind so gefragt, dass die positive Resonanz auf Initiativbewerbungen schon jetzt steigt. Gleichzeitig fragen Unternehmen verstärkt, wer aus ihrer Belegschaft Freunde für Neueinstellungen empfehlen kann. Die Zahl der Bewerbungen pro Ausschreibung sinkt und die Chance des Einzelnen steigt. Das zieht automatisch auch höhere Gehälter nach sich. Angestellte schauen neidisch auf frisch eingestellte Spezialisten, die z.B. zuvor freiberuflich gearbeitet haben und ihre Forderungen leicht durchsetzen können.

Netzwerk-Flucht: Du kriegst mich nicht!
Im Zuge der erhöhten Bewerbernachfrage dreht sich auch der Social-Networking-Trend. „Du kriegst mich nicht!“ - Das denken sich immer mehr Xing-Mitglieder, die in ihren Jobs gut aufgehoben sind und es satt haben, dauernd angeworben zu werden oder Kontaktanfragen von Leuten bekommen, die die 5.000-Kontakt-Grenze längst überstiegen haben. Da geht der moderne Jobsucher doch lieber ins internationalere Linkedin.com, wo eine Kontaktesammlung in der  Xing-Sammel-Manier unüblich ist. Wer gar keinen Job braucht, sondern vor allem Vitamin B pflegen will, wandert ab zu Facebook – da lassen sich Interessen viel besser teilen. Und daran, dass unsere Daten unsicher sind, haben wir uns doch sowieso alle längst gewöhnt! read-more

2010
09
Dez

Die Top Ten der Projektstädte

Beitrag von Maike / Kategorie: Marktmonitor

Hamburg, 09.Dezember 2010. Hamburg, Hauptstadt des flexiblen Arbeitsmarktes? Im aktuellen Marktmonitor rankt die Projektbörse projektwerk in ihrer Auswertung der auf projektwerk.com veröffentlichten Projekte und Profile die Hansestadt auf dem ersten Platz. Dicht dahinter liegt München, während sich Frankfurt und Berlin abgeschlagen auf dem dritten und vierten Platz wieder finden.

"Dass Hamburg sich an der Spitze des Rankings befindet, zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten, in der Hansestadt flexibel zu arbeiten. In das Ranking sind die Branchen IT, Engineering, Unternehmensberatung und Kreativ eingeflossen", so projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse. Besonders in den Bereichen IT und Technologie bietet der Standort Hamburg Freiberuflern gute Chancen. Laut dem Magazin der Handelskammer Hamburg, „hamburger wirtschaft“, sei Hamburg in Bereichen wie Verkehr, Gesundheit und Energie gut aufgestellt. Besonders diese Branchen seien laut BITKOM relevante Themen mit viel Potential für zukünftiges Wachstum.

Für das Ranking wurden alle Projekte und Profile berücksichtigt, die im November auf projektwerk.com veröffentlicht wurden.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit elfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde jetzt eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen it.projektwerk.com, engineering.projektwerk.com, fashion.projektwerk.com, consulting.projektwerk.com und creative.projektwerk.com zum Einsatz kommt.

Ansprechpartnerin

Simone Amores
Kleine Seilerstraße 1
20359 Hamburg
Tel: 040/ 432130-53
Fax: 040/ 432130-10
presse@projektwerk.de

2010
08
Dez

Mit Studentsgoabroad.com erleben Studenten einzigartige Erlebnisse in der ganzen Welt. Der Anbieter übernimmt die Vermittlung von Freiwilligenarbeit in viele Länder des Kontinents. Die Projekte erstrecken sich von Schulprojekten über Nahrungsmittelprojekte bis hin zu ökologischen Bauprojekten. Sie bereisen dabei die exotischsten Länder, zum Beispiel Kenia, Ecuador, Nepal und viele mehr.

Der Service von Studentsgoabroad.com bei der Betreuung eines Auslandspraktikums beinhaltet die aktive Unterstützung der gesamten Vorbereitung des Auslandsaufenthalts bzw. Volontariats. Die dabei erbrachten Leistungen sind vielfältig, das Team von studentsgoabraod.com in den einzelnen Ländern unterstützt Teilnehmer, wo immer das möglich ist, sei es bei der Visumsbeantragung oder bei der Wohnungssuche.

Volunteer-Arbeit verschafft interessierten Studenten die Möglichkeit, exotische Länder zu bereisen und dabei wertvolle Lebenserfahrungen zu sammeln. Teilnehmer können fremde Kulturen und Menschen kennenlernen und helfen mit, einen Unterschied zu machen. Nicht zuletzt wird Sie die Arbeit prägen und ein unvergessenes Erlebnis in Ihrem Leben bleiben.

Auf der Website des Betreibers finden Sie ausführliche Informationen zur Vermittlung von Freiwilligenarbeit.

2010
03
Dez

Von Svenja Hofert und Thorsten Visbal

Wie Sie mit komischen Kollegen klarkommen

Der eine klaut die Ideen des anderen, der nächste schleimt beim Chef und dann gibt es wieder Kollegen, die sich für Punkt 17 Uhr den Wecker stellen – Arbeitsende. Fast in jedem Team gäbe es mindestens einen “komischen” Kollegen oder Chef, sagen die beiden Hamburger Berater und Autoren Svenja Hofert und Thorsten Visbal („Ich hasse Teams. Wie Sie die Woche mit Kollegen überleben“, Eichborn-Verlag), die mehr als 100 Personen zur Teamarbeit befragt haben.

Doch was tun, wenn ein Kollege oder eine Kollegin den Abteilungsfrieden und die persönliche Zufriedenheit am Arbeitsplatz stört? Die beiden Autoren haben einen kleinen Teamknigge zusammengestellt.

Der faule Kollege: Wenn Sie ausbaden müssen, dass der Kollege oder die Kollegin seinen/ihren Job nur als Arbeit und nicht als Aufgabe ansieht, dann sprechen Sie das unter vier Augen an. Kündigen Sie Ihre Kritik an und formulieren Sie diese aus der Ich-Perspektive: „Ich verstehe, dass du pünktlich bei deinem Fußballverein sein willst. Die Folge für mich ist aber, dass ich deine Arbeit auch noch übernehmen muss. Ich fühle mich deshalb überlastet. Wie können wir das ändern?“

Der Ideendieb: Er oder sie ist immer ganz vorn mit dem Mundwerk und gibt Ihre Ideen vor dem Chef als seine/ihre aus. Kommunizieren Sie Ihre Ideen deutlich vor dem Team und dem Chef, das erschwert dem Ideendieb den „Mundraub“. Skizzieren Sie Ideen eventuell auch schriftlich. Sagen Sie, wenn es Ihre Idee war. „Moment Mal, das habe ich doch schon Donnerstag vorgeschlagen?“

Der Selbstdarsteller: Er und seltener sie redet und arbeitet nicht. Oft arbeitet er als Chef oder im Vertrieb. Schlagen Sie vor, in einem „Teamprojekt“ die Rollen zu tauschen. Beispiel: Die Organisation der nächsten Weihnachtsfeier. Während Sie die Kollegen informieren und eine Rede halten, soll der Selbstdarsteller einmal die Organisation übernehmen. Quasi als Selbsterfahrungsübung für beide Seiten.

Der Nörgler:
Er, selten sie, hat an allem etwas auszusetzen. Das nervt Sie und das Team! Sprechen Sie mit dem Kollegen darüber, aber bitte unter vier Augen. Vereinbaren Sie eine Selbsterfahrungsübung, zum Beispiel: Der Kollege verzichtet einen Tag aufs Nörgeln, dafür kritisieren Sie acht Stunden lang, was das Zeug hält. Am Ende trinken Sie gemeinsam Café und tauschen sich darüber aus, was Sie in der jeweils anderen Rolle gespürt und erfahren haben.

Der falsche Chef: Er, öfter auch sie, ist eigentlich nicht zum Chef geboren. Aber die Führungsspitze hat ihn strafversetzt oder sieht die Inkompetenz nicht. Erst einmal: Ändern können Sie an der Situation nichts, nur an sich selbst. Oft empfinden Sie Schwächen des Chefs, wenn Sie sich selbst im „Hochstatus“ dem Chef überlegen fühlen, der hingegen in ihren Augen einen „Niedrigstatus“ einnimmt, weil er unsicher oder entscheidungsschwach wirkt. Die Lösung: Machen Sie sich bewusst kleiner, verhalten Sie sich langsamer, vorsichtiger, fahren Sie das eigene Selbstbewusstsein im Umgang mit diesem Chef zurück – Sie werden sehen, dass Sie damit einen besseren Zugang zum Vorgesetzten bekommen.

Aber natürlich sind auch Sie selbst ein Teil des Teams. Neben den Blick auf die Kollegen schärfen die beiden Autoren auch den Blick auf sich selbst und geben praktische Tipps zur Erhöhung der Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Über Svenja Hofert und Thorsten Visbal

Svenja Hofert hat mehr als 25 erfolgreiche Bücher geschrieben und arbeitet seit vielen Jahren in Hamburg als Karriere- und Unternehmensberaterin (www.svenja-hofert.de). Thorsten Visbal ist Unternehmensberater und Organisationsentwickler mit Schwerpunkt Team (www.thorsten-visbal.de).

Zusammen sind sie Autoren des Buches „Ich hasse Teams. Wie Sie die Woche mit Kollegen überleben“, das gerade im Eichborn-Verlag erschienen ist (ISBN 3821857218). Website: www.ichhasseteams.de.

Video zu komischen Kollegen: http://www.ichhasseteams.de/presse/video/

Fotos der Autoren unter http://www.ichhasseteams.de/presse/

2010
24
Nov

Dr. Benno Grunewald spricht über die Einstufung als Scheinselbstständige und darüber, wie Freiberufler diese vermeiden können.

Immer häufiger verlangen Unternehmen von Freiberuflern die Unterzeichnung von Statusfeststellungsanträgen. Kann das Freiberufler vor einer drohenden Einstufung als Scheinselbständige schützen?

Die freiwillige Einleitung eines Statusfeststellungsverfahrens halte ich grundsätzlich für falsch. Dem einzig positiven Aspekt, damit Sicherheit über das Mitarbeiterverhältnis zu erlangen, stehen eine Vielzahl möglicher negativer Folgen gegenüber: So ist die Verfahrensdauer ist häufig sehr lang. In einigen von mir geführten Verfahren ist das betroffene Projekt längst abgeschlossen, ohne dass eine Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRB) vorliegt. Kommt es zum Verfahren vor dem Sozialgericht, dauert es nochmal länger. So lagen in einem Fall zwischen der Antragstellung und der Entscheidung des Sozialgerichts 4 Jahre! Unternehmen erhoffen sich fälschlicherweise von Statusfeststellungsanträgen einen „Persilschein“. Diesen werden sie aber in 99 Prozent der Fälle nicht bekommen. In fast allen Projekten, zu denen ein Statusfeststellungsantrag eingereicht wird, nimmt die DRB ein scheinselbständiges Arbeitsverhältnis an. Für ein Statusfeststellungsverfahren bleibt somit kaum ein gutes Argument.

Wie können Unternehmen und Freiberufler den Status einer scheinselbständigen Beschäftigung vermeiden?
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2010
18
Nov

European Coworking Conference

Beitrag von Maike / Kategorie: Coworking

Am Freitag, den 19. November 2010 startet in Brüssel die erste europäische Coworking Konferenz.

Coworking Europe möchte ganz unterschiedliche Leute zusammenbringen und bleibt so der ursprünglichen Coworking-Idee treu – Denker, Aktivisten, Entscheidungsträger aus der Politik und alle, die generell daran interessiert sind, die Potentiale von Coworking in Europa zu entdecken.
Am ersten Tag dreht sich alles um einen Überblick über europäisches Coworking mit Speakern von europäischen Coworking Spaces. Auch gibt es hier die Möglichkeit, mit politischen Entscheidungsträgern und potentiellen Partnern zusammenzukommen.
Samstag steht unter dem Motto „Kollektive Intelligenz“ – gemeinsam sollen Ideen, Strategien und Lösungen erarbeitet werden für Herausforderungen, die heute besonders wichtig sind.

Buchen Sie hier Ihr Ticket.

Wer sind die Speaker?

Alle weiteren Informationen.

2010
08
Nov

© 2010 Sachverständiger Peter Brenner Köln www.svkanzlei.de

Welcher Steuerpflichtige träumt nicht davon, seine an das Finanzamt gezahlte Steuer erstattet zu bekommen. Diese Möglichkeit gibt es neuerdings für Informatiker, die bisher Gewerbesteuer entrichteten und es schaffen, das Finanzamt von ihrer Freiberuflichkeit zu überzeugen. Es winken nicht nur die Rückzahlung, sondern zusätzlich steuerfreie 6 % Zinsen p.A..

Von Peter Brenner

Viele Steuerpflichtige sind der Auffassung, dass Steuerbescheide, gegen die nicht fristgemäß Einspruch eingelegt worden ist, nicht mehr geändert werden können. Diese Ansicht ist falsch! Es gibt unter bestimmten Umständen sehr wohl rechtliche Mittel auch einen an sich bestandskräftigen Bescheid anzugreifen und das Finanzamt zu veranlassen, diesen zu ändern oder aufzuheben. Voraussetzung dafür ist, dass gegenüber dem Finanzamt „neue Tatsachen” vorgetragen werden können. Zur Zeit erhöhen die Gemeinden deutschlandweit die Gewerbesteuer.

Wie ist das Finanzamt zu überzeugen?

Es geht dabei um den Nachweis einer den Anforderungen entsprechenden Ausbildung, einer Tätigkeit im Bereich der Softwareentwicklung und der ingenieurvergleichbaren und ingenieurgemässen Vorgehensweise. Häufig sind Informatiker der Ansicht sie erfüllen diese hohen Anforderungen nicht und zahlen ärgerlich die Gewerbesteuer. Ergibt eine erneute Überprüfung des Status, das es sich doch um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, dann sind diese Tatsachen dem Finanzamt strategisch glaubhaft zu machen. read-more



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