Gastbeitrag von Jürgen Busch von lektorat.de
Die Frage, ob sich ein Freiberufler eher privat oder gesetzlich versichern soll, kann nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr hängt es von den persönlichen Gegebenheiten ab, welche Variante der Krankenversicherung die bessere Wahl ist. Beides hat Vor- und Nachteile und die Entscheidung will gut überlegt sein, denn in der Regel ist sie bindend auf Lebenszeit.
Die Möglichkeiten, aus der privaten Krankenversicherung wieder auszusteigen, sind gering und nicht von Vornherein als Ausweg zu betrachten. Sie kommen nicht für jeden in Frage und im schlimmsten Fall ist der Freiberufler sein ganzes Leben lang in der privaten Krankenversicherung zahlendes Mitglied, auch wenn ihn die Beiträge immer stärker belasten, je älter er wird.
Die gesetzliche Krankenversicherung bringt durchaus einige Vorteile mit, auch wenn sie immer wieder gern so dargestellt wird, als wäre das nicht der Fall. Wer zum Beispiel Kinder hat oder bei wem die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, ist mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der dort vorhandenen Möglichkeit zur Familienversicherung besser beraten. Denn hier können Kinder und unter bestimmten Bedingungen auch der Ehepartner kostenfrei mit versichert werden und können dennoch die gesamten Leistungen der Kasse in Anspruch nehmen. 






